Kindertagesstätte im Mutterhaus geplant


Ab 2023 könnten auch im Mutterhaus wieder Kinder ihre Türme bauen. Ein Trägerverein plant hier die Einrichtung einer Kita. Foto: by_La-Rel Easter_on_Unsplash

Wenn alles gut läuft, wird Anfang 2023 eine Kindertagesstätte in das Mutterhaus einziehen. Die Erzieherinnen Marlen Karthaus und Elke Michaelis haben dazu den Verein „Vereinen" gegründet und wollen im Mutterhaus eine intergenerative Kita aufbauen. Jung und Alt sollen hier unter einem Dach zueinander finden.  Provinzoberin Schwester M. Angela Benoit sieht darin eine große Chance, die Generationen der älteren Schwestern aus dem Mutterhaus und dem Altenheim St. Clara sowie dessen weitere Bewohnerinnen und Bewohner mit jungen Familien und Kindern in Kontakt zu bringen. Außerdem könnten so, 48 Jahre nachdem der letzte Kindergarten im Mutterhaus aufgelöst wurde, wieder Kinder dort einziehen.

Die neue Kindertagesstätte wird offen für alle Interessierten sein, unabhängig von der Konfession. Auch die  Aufnahme von Kindern mit Einschränkungen ist geplant. Beantragt sind eine Gruppe für zehn Kinder unter drei Jahren und eine weitere für Drei- bis Sechsjährige mit 22 Plätzen.  Mit fast 400 Quadratmetern steht im Erdgeschoss des Mutterhauses genug Platz für eine Kita zur Verfügung. Ein paar Umbauarbeiten sind allerdings noch notwendig. Darüber hinaus kann der große Garten von den Kindern mitgenutzt werden.

Das intergenerative Konzept sieht die Begegnung von Jung und Alt ausdrücklich vor. So sind gemeinsame Ausflüge, Bastelstunden, Vorlesestunden und anderes mehr geplant. „Wir freuen uns schon jetzt auf das Leben, das in unser Haus einzieht", sagt Schwester M. Angela Benoit. Die generationsübergreifende Idee drückt sich auch im Vereinsnamen „Vereinen" aus, der dann Träger der Einrichtung sein wird.

03-12-2021