Mineralien am St.-Barbara-Tag


Schätze aus Deutschland und aller Welt konnten bestaunt werden.

Wenn die Museen geschlossen sind, kommt das Museum eben zu uns, so heute am St.-Barbara-Tag im Mutterhaus.

Was hat die hl. Barbara mit den Bergleuten, den Geowissenschaftlern und den Tunnelbauern zu tun? Diese Frage und viele weitere konnte Marie-Luice Liebenau als studierte Geowissenschaftlerin in ihrem Vortrag „Schätze der Erde“ und der anschließenden Führung durch die Mineralienausstellung beantworten.

Barbara, in frühchristlicher Zeit und unter Verfolgung zum Glauben gekommen und von ihrem Vater in einem Turm eingesperrt, erkannte in den drei Fenstern ihres Turmes die göttliche Dreifaltigkeit, floh vor ihren Verfolgern durch eine Felsspalte und erlitt später das Martyrium. Da „unter Tage“ immer große Gefahr für Leib und Leben durch Unfall oder Einsturz besteht, wird seit jeher die hl. Barbara als Schutzpatronin der Bergleute verehrt.

Unter welchen Bedingungen Mineralien im Inneren der Erde entstehen und wo sie zu finden sind, erläuterte sie ihrem interessierten Publikum, kleineren Schwesterngruppen aus dem St. Clara Altenheim und dem Mutterhaus. Nach diesen Ausführungen und weiteren Nachfragen ging es dann gemeinsam in die liebevoll vorbereitete Mineralienausstellung, wo viele Schätze aus Deutschland und aller Welt bestaunt werden konnten. Wirkliche Schönheiten aus Gottes Schöpfung kamen da zum Vorschein und glänzten wie unsere Referentin mit ihren Ausführungen. Ein herzliches Dankeschön für diesen spannenden Einblick in diese für uns bis dahin noch unentdeckte Welt!

04-12-2020