Gärtnern und Nähen in Malawi


Schwester Raynelda Saragih im Schulgarten der St. Francis School in Madisi.

Aus Madisi / Malawi berichten Schwester Flaviana und Schwester Raynelda, wie sie und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Zeit, in der die Einrichtungen noch geschlossen haben, sinnvoll nutzen.

Schwester Flaviana
Schwester Flaviana bietet in Madisi Nähkurse an.

Schwester Flaviana, die Leiterin des Kindergartens, schreibt:
Die Corona-Pandemie ließ uns überlegen, was wir tun sollen, da Kindergarten und Schule mehr als vier Monate geschlossen haben. So kamen wir auf die Idee eines Nähkurses für die Waisenkinder in der St. Francis-Schule und auch für Erzieherinnen im Kindergarten, die nun Masken und Kleidung nähen. Das gestaltet sich wirklich sehr interessant. Denn durch den persönlichen Austausch beim Nähen wissen jetzt alle Lehrer und Erzieherinnen, wie sie mit der Infektionsgefahr durch das Coronavirus umgehen können. Zuvor waren sie sehr verschlossen, konnten sich nun aber für dieses Problem öffnen und haben auch überlegt, wie sie einander in dieser schwierigen Zeit helfen können.

Schwester Raynelda Saragih, die Leiterin der St. Francis School, schreibt:
Während der Covid 19-Pandemie nutzen wir die Zeit, um Gemüse in unserem Schulgarten und bei den Menschen im Ort anzubauen. Tomaten, Süßkartoffeln, Zuckerrohr, Karotten, Maniok und anderes wollen bewässert werden. All dies verwenden wir für unsere Bedürfnisse im täglichen Leben und einiges ist jetzt schon bereit zur Ernte. Wir halten auch Vorräte in unserem Lagerraum für den nächsten Eröffnungstag der Schule für unsere Waisenkinder bereit. Diese Arbeit tun wir gerne und sehen, wie die Leute in ihrem Garten bei starker Sonneneinstrahlung und starkem Wind arbeiten. Ich gieße jeden Tag mit den Lehrern und dem Hilfspersonal die Pflanzen. Alles, was wir im Garten pflanzen, wächst sehr schnell, weil wir auch natürlichen Dünger dazugeben. Was für eine Freude, so viel Gutes wachsen zu sehen!

01-07-2020

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