Schwester M. Arnoldis feiert 85. Geburtstag


Provinzoberin Schwester M. Angela Benoit (links) und Verwaltungsdirektor Andreas Cramer (rechts) gratulierten Schwester M. Arnoldis Straßfeld (Mitte) zum 85. Geburtstag. Foto: Michael Bodin / presse-fcjm

Schwester M. Arnoldis Straßfeld, die über 41 Jahre als Provinzökonomin für die finanziellen Belange der Franziskanerinnen Salzkotten verantwortlich war, feierte am Donnerstag, 4. Juni, ihren 85. Geburtstag. Gratulationen gab es in dieser Zeit nur auf Abstand und in verschiedenen Räumen, aber nicht minder herzlich.

So ließen es sich unter anderem ihre Mitschwestern, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie auch Bürgermeister Ulrich Berger, die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Keuper und Landrat Manfred Müller nicht nehmen, Schwester M. Arnoldis persönlich zu gratulieren. „Über Jahrzehnte waren Sie das Gesicht des Ordens und dazu ein besonders humorvolles“, sagte Landrat Manfred Müller.

Am Morgen hatte Professor Dr. Rüdiger Althaus mit den Schwestern einen nichtöffentlichen Gottesdienst in der Mutterhauskirche gefeiert. An Schwester M. Arnoldis gerichtet, sagte er in der Predigt: „Sie haben den armen Lazarus vor der Tür gesehen und ihn hereingeholt.“ Dabei erinnerte er an das vielfältige Engagement der Franziskanerin für die Menschen hier vor Ort und in den Missionsgebieten in Afrika, Rumänien und Indonesien.

Ein langjähriger Weggefährte von Schwester M. Arnoldis ist der frühere Verwaltungsdirektor Heinz-Erhard Sprink. In einer Ansprache erinnerte er daran, wie unter ihrer Leitung die damals noch sehr zahlreichen Ordenseinrichtungen in Krankenhaus- und Altenheimgesellschaften überführt wurden. In vielen Bereichen sei der Orden damals Vorreiter bei der Einführung moderner Maßnahmen und Strukturen gewesen.

Inzwischen wurden die Aufgaben der Finanz- und Verwaltungsleitung an Andreas Cramer übertragen, der seit dem 1. Januar 2019 Verwaltungsdirektor der Kongregation der Franziskanerinnen und Geschäftsführer des Altenheims St. Clara ist. Schwester M. Arnoldis wird mit ihrer jahrelangen Erfahrung weiterhin allen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zukünftig möchte sie sich jedoch mit ganzem Herzen der Mission und dem großen Beziehungsnetz von Freunden und Spendern der Kongregation widmen. „Wie könntest Du auch untätig sein“, meinte die Provinzoberin Schwester M. Angela Benoit, „Dein brennendes und weites Herz, das du stets für alle Anliegen unserer internationalen Kongregation und ihren Missionsauftrag hattest, wird weiter brennen. Aber die große Last der letzten Verantwortung, die darfst Du nun getrost niederlegen“.

05-06-2020

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