„Aktion Osterkerze“ spendet Sauerstoffgerät


Für das Madisi-Hospital in Malawi konnten durch Spenden aus Salzkotten zwei Sauerstoffgeräte angeschafft werden. Unser Bild zeigt den Einsatz eines dieser Geräte (Mitte unten) bei einem Patienten ohne Corona-Virus. Foto: Sr. M. Veronika Engelmann

Dank einer ungewöhnlich großen Spende von 1.904 Euro von der „Aktion Osterkerze“ sowie weiterer Spenden können die Franziskanerinnen Salzkotten zwei spezielle Sauerstoffgeräte für das Madisi-Hospital im ostafrikanischen Malawi finanzieren. Die Geräte dienen zur Unterstützung einer nicht invasiven Beatmung Schwerkranker.

Auch in Malawi breitet sich das Corona-Virus aus. Jedes dieser Geräte kostet 2000 Euro und bietet vier Erkrankten lebensnotwendige Unterstützung. So können bei Bedarf acht an den Folgen von Covid-19 erkrankte Menschen dort behandelt werden. Das Missionskrankenhaus der Diözese Lilongwe wurde bis zum Jahr 2000 von den Franziskanerinnen Salzkotten geleitet. In direkter Nachbarschaft befindet sich die Niederlassung der deutschen und indonesischen Ordensschwestern mit einer Schule für Aidswaisen und einem Kindergarten. Mit dem Krankenhaus fühlen sich die Franziskanerinnen nach wie vor eng verbunden.

Bei der „Aktion Osterkerze“ kreierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Tischkerzen, entsprechend zum Motiv der Osterkerzen in St. Johannes und St. Marien in Salzkotten. Trotz Corona-Krise gelang ein enormer Verkauf und der Erlös der Vorjahre konnte noch einmal gesteigert werden. Schwester M. Angela Benoit, Provinzoberin der Franziskanerinnen Salzkotten, bedankt sich sehr herzlich für diese großzügige Spende. Die letzte Spende aus der Aktion wurde für den Bau eines Brunnens in Malawi verwendet. „Aufgrund der Corona-Pandemie steht im Augenblick leider in Malawi alles still, auch die Arbeit mit den Brunnen“, erklärt Schwester M. Angela. Daher habe man sich nach Rücksprache mit den Spendern dafür entschieden, das Geld diesmal für die dringend notwendigen Sauerstoffgeräte einzusetzen.
Die Franziskanerinnen helfen derzeit dem Krankenhaus in Madisi auch beim Kauf von Schutzkleidung. „Es ist natürlich im Fall einer Infektion mit dem Corona-Virus in diesen Ländern viel verheerender, da es vielerorts nur eine sehr mangelhafte medizinische Versorgung gibt“, erklärt Schwester M. Angela.

Das Osterkerzenteam bedankt sich herzlich bei den Unterstützern sowie allen Käufern der Oster-Tischkerze.

01-05-2020

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