Desinfektionsmittel für Rumänien


Schwester Mariana (Mitte) nahm in Caransebes / Rumänien eine Spende von Desinfektionsmitteln des Salzkottener Unternehmens Cemex Admixtures GmbH mit zwei Krankenpflegern in Empfang. Foto: Franziskanerinnen fcjm

Salzkotten / Caransebes. Nachdem das Salzkottener Unternehmen Cemex Admixtures GmbH schon Desinfektionsmittel an das Mutterhaus der Franziskanerinnen und das Altenheim St. Clara gespendet hatte, erreichte jetzt eine weitere große Ladung die Niederlassung der Schwestern in Caransebes / Rumänien. Dabei wurde das Desinfektionsmittel sogar auf Kosten des Unternehmens dorthin gebracht.

„Mit Ihrer Großzügigkeit haben Sie uns nicht nur eine große Freude gemacht, sondern zu einer möglichen positiven Entwicklung der Corona-Pandemie in Caransebes beigetragen“ drückte Schwester M. Hiltrud Wacker, Bereichsleiterin für Rumänien, ihren Dank aus. Das Unternehmen, das eigentlich Produkte der Bauchemie herstellt, hat in der Corona-Krise die Genehmigung erhalten, auch Desinfektionsmittel zu produzieren.

In Caransebes unterhalten deutsche und rumänische Ordensschwestern unter anderem eine Sozialstation und einen Kindergarten. Das Team der Sozialisation, das 35 Patienten mit sowie weitere 20 Patienten ohne Krankenversicherung versorgt, konnte bis vor einiger Zeit noch auf Sachspenden einer Partnergemeinde im Odenwald zurückgreifen. Jetzt jedoch standen sie ohne Desinfektionsmittel da und konnten vor Ort keines erhalten. Die neue große Spende der Cemex Admixtures GmbH von 16 Kanistern mit jeweils fünf Litern Inhalt ist darum eine wesentliche Hilfe. Schwester Mariana in Rumänien dankt dafür sehr herzlich und nahm das kostbare Gut mit zwei Krankenpflegern in Empfang.

Das Desinfektionsmittel wird auch im Kindergarten der Schwestern hilfreich sein, wenn dieser nach einer möglichen Lockerung der Beschränkungen wieder öffnen kann. Auch im Haus der Schwestern und in einem kleinen Internat für junge Frauen wird das Desinfektionsmittel gute Dienste tun.

27-04-2020

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