Eintauchen in das Klosterleben: Wer den Alltag von Ordensfrauen und -männern mit all seinen Facetten kennenlernen möchte, der kann seit Anfang Juli in Deutschland an einem „Freiwilligen Ordensjahr“ teilnehmen. An dem Angebot, das kürzlich von der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) vorgestellt wurde, beteiligen sich auch die Franziskanerinnen Salzkotte. Mehr...

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Einladung zum "Freiwilligen Ordensjahr"


Schwester M. Alexa Furmaniak und Schwester Dr. M. Alexandra Völzke (v.l.) freuen sich über Interessentinnen für ein „Freiwilliges Ordensjahr“ im Kloster.

Salzkotten. Eintauchen in das Klosterleben: Wer den Alltag von Ordensfrauen und -männern mit all seinen Facetten kennenlernen möchte, der kann seit Anfang Juli in Deutschland an einem „Freiwilligen Ordensjahr“ teilnehmen. An dem Angebot, das kürzlich von der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) vorgestellt wurde, beteiligen sich auch die Franziskanerinnen Salzkotten FCJM und ermöglichen interessierten Frauen für eine Zeitspanne von drei Monaten bis zu einem Jahr mit ihrer Gemeinschaft zu leben, zu beten und zu arbeiten.

„Nicht für, sondern mit anderen wollen wir die Eine Welt aufbauen, mitgestalten, auf Augenhöhe einander begegnen, Generationen zusammenführen, Beheimatung im Glauben schenken“, heißt es im Kurzporträt der Franziskanerinnen Salzkotten auf der Internetseite zum Projekt „Freiwilliges Ordensjahr“ (www.ordensjahr.de).

Das Angebot richtet sich an Menschen, die ohne die bindende Perspektive eines Eintritts auf Dauer, in einem Kloster mitleben möchten. Die Projektkoordinatorin der DOK, Schwester Maria Stadler, wies darauf hin, dass das „Freiwillige Ordensjahr“ etwas ganz Neues in der kirchlichen Landschaft in Deutschland sei: „Es ist ein Angebot, sich zusammen mit Christen, die diesen Glauben in einer besonderen Form leben, auf den Weg zu machen, ihr Leben eine Zeitlang zu teilen und sich gegenseitig zu bereichern.“

„Freiwilliges Ordensjahr“, das heißt: leben, beten, arbeiten und lernen - gemeinsam mit Ordensfrauen oder Ordensmännern unter einem Dach. Dieses „Jahr“ kann auch kürzer sein: Möglich ist ein Klosteraufenthalt bereits ab drei Monaten. Die intensive Zeit im Kloster bietet die Chance, den eigenen Lebensweg zu überdenken und sich neu zu orientieren – unabhängig vom Lebensalter oder der persönlichen Situation. Nach dem Abitur oder der Ausbildung kann die Zeit im Kloster wichtige Impulse für die Berufswahl geben. Mitten im Berufsleben hilft eine Sabbatzeit dabei, neue Weichen zu stellen und Kraft für den Alltag zu sammeln. Ein Freiwilliges Ordensjahr nach dem Ende des Arbeitslebens vereinfacht den Übergang in den Ruhestand und hilft dabei, eine Antwort auf die Frage zu finden: Was kommt jetzt und wie gestalte ich meine zukünftige Zeit sinnvoll und erfüllt?

Rund 30 Klöster und klösterliche Niederlassungen an vielen Orten in Deutschland sind zum Start des Projektes dabei. Wer Interesse am „Freiwilligen Ordensjahr“ hat, kann sich an die Projektkoordinatorin Schwester Maria Stadler beim Generalsekretariat der Deutschen Ordensobernkonferenz per Email ordensjahr@orden.de wenden. Das „Freiwillige Ordensjahr“ wird über das Generalsekretariat der Deutschen Ordensobernkonferenz geregelt. Wünsche für eine bestimmte Ordensgemeinschaft können aber im Bewerbungsgespräch vorgebracht werden und werden nach den Möglichkeiten der jeweiligen Ordensgemeinschaft berücksichtigt.

Bewerben können sich Interessierte zwischen 18 und 75 Jahren. Wichtig ist eine psychische Stabilität. Weitere Voraussetzungen sind: Offenheit und der Wunsch, eine begrenzte Zeit das Leben mit Schwestern oder Brüdern zu teilen. Das Freiwillige Ordensjahr ist nicht unbedingt an die katholische Konfession gebunden. Aber die Freude und Bereitschaft am gemeinschaftlichen Gebet und Leben in der jeweiligen Form der Ordensgemeinschaft sind wesentlich. Jedoch können in Frauengemeinschaften nur Frauen und in Männergemeinschaften nur Männer mitleben.
Alle weiteren Informationen stehen auf der Internetseite www.ordensjahr.de.


Eintauchen in das Klosterleben: Wer den Alltag von Ordensfrauen und -männern mit all seinen Facetten kennenlernen möchte, der kann seit Anfang Juli in Deutschland an einem „Freiwilligen Ordensjahr“ teilnehmen. An dem Angebot, das kürzlich von der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) vorgestellt wurde, beteiligen sich auch die Franziskanerinnen Salzkotte. Mehr...

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