Kooperation mit dem Liebfrauengymnasium


Große Freude auf beiden Seiten bei der Unterzeichnung des Vertrages. Schwester M. Angela Benoit und Schulleiter Thorsten Harnischmacher unterzeichnen den Kooperationsvertrag.

Das private Liebfrauengymnasium Büren in der Trägerschaft der Malteser und die Franziskanerinnen Salzkotten haben eine Kooperation vereinbart. Das Ziel, der auf Dauer angelegten Bildungspartnerschaft ist es, gemeinsam einen Beitrag zum Erziehungsauftrag der Schule zu leisten, indem Aufrichtigkeit, selbstkritisches Denken, Sensibilität für soziale Fragen, Innovationsbereitschaft sowie Leistungsorientierung vorgelebt und dadurch sowohl gefördert als auch gefordert werden.

Durch den Besuch einer Kita-Gruppe im Advent mit dem neuen Schulleiter des Liebfrauengymnasiums, Thorsten Harnischmacher, entstand die Idee zu dieser Kooperation. Immer wieder kamen von vom Liebfrauengymnasium junge Leute für unser MaZ-Programm (Missionar/in auf Zeit). Jetzt soll es nicht nur um gegenseitige Besuche und Bereicherungen gehen, sondern auch um Praktikumsplätze für die Schüler und Schülerinnen in den verschiedenen Arbeitsbereichen in unserem Kloster, vor allem auch im Altenheim St. Clara.
So heißt es im Kooperationsvertrag zur Partnerschaft: „Es sind Orte des christlichen Glaubens, des sozialen Engagements sowie der ganzheitlichen Bildung, in denen sich jeder Einzelne mit seinen Stärken und Schwächen frei entfalten kann. Beiden Einrichtungen kommt demnach bei der Vermittlung von christlichen Werten und bei der Ausprägung von Toleranz eine besondere Bedeutung zu.“

Weiter heißt es dort: „Die gemeinsame Orientierung am christlichen Menschenbild impliziert somit eine Wertorientierung, in der der Mitmensch als gleichwertig und gleichrangig anerkannt wird. Es beinhaltet die Prinzipien der Freiheit, der Gleichheit, der Gerechtigkeit, der Verantwortung und der Gemeinwohlorientierung des Menschen.

Die unmittelbaren Begegnungen vor Ort, die Einblicke in diverse Tätigkeitsfelder des Ordens lassen die Gebundenheit zur eigenen Region, der eigenen Lebenswelt greifbar werden, festigen die Verankerung des Glaubens und bereichern somit auch nicht zuletzt die schulische Unterrichtsgestaltung: Das Erleben vor Ort, beispielsweise durch die sozialen Dienste am Menschen, aber auch die theoretische Auseinandersetzung mit religiösen Fragen, befähigen Schüler*innen, soziale Kompetenzen zu festigen sowie weiteren Halt und Orientierung im Leben zu finden. Dem Einzelnen Raum zu geben und seine eigene Berufung in der Begegnung mit Jesus Christus im Dienst an den Kranken und Schwachen zu finden, sind prägende Säulen des Leitbildes unseres Schulträgers, den Malteser Werken sowie auch der Franziskanerinnen Salzkotten, wo ebenfalls Nähe gelebt wird.

Durch eine systematische und auf Dauer angelegte Bildungspartnerschaft des Klosters und der Schule sollen Voraussetzungen geschaffen werden, die die genannten Schlüsselkompetenzen stärken sowie Beiträge zur sozialen und religiösen Bildung leisten.“
So lässt sich ein Ehrenamt für Schwestern und Bewohner*innen in St. Clara denken, um so manchen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Darüber hinaus wird es um die gemeinsame   Arbeit an religiösen und sozialen Themen - in der Schule und im Kloster - gehen.
Wir Franziskanerinnen, besonders wir beiden hauptverantwortlichen Schwestern, Schwester  M. Alexa und Schwester M. Alexandra, freuen uns sehr über die sicher interessante und für alle förderliche Zusammenarbeit.
Schw. M. Alexandra Völzke

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