Treffen mit Bundesentwicklungsminister


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) traf in Malawi auch Schwester M. Klara Lüers (links) und Schwester M. Veronika Engelmann (rechts) von den Franziskanerinnen Salzkotten im dortigen Madisi.

Malawi. Während seiner aktuellen Afrika-Reise traf Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) in Malawi auch Schwester M. Klara Lüers und Schwester M. Veronika Engelmann von den Franziskanerinnen Salzkotten in Madisi / Malawi.

Dazu waren die Schwestern in die Residenz des deutschen Botschafters eingeladen. Noch bevor sich  Minister Dr. Gerd Müller den malawischen Ministern zuwandte, unterhielt er sich angeregt mit den Ordensschwestern über ihre Aufgaben und über die Sendung „Ein Herz für Kinder“. In dieser hatte Schwester M. Klara im Dezember die Hilfen für Aidswaisen der Franziskanerinnen in Madisi vorgestellt.  Minister Müller hatte im Vorfeld die Sendung gesehen und wollte die Projekte der Franziskanerinnen Salzkotten in Madisi besuchen und auch Schwester M. Klara kennenlernen. Da dies zeitlich nicht möglich war, organisierte der deutsche Botschafter einen Empfang in der Botschaftsresidenz.

So konnten alle Anwesenden, darunter sechs malawische Minister und Bischof Mtumbuka, ebenfalls die Arbeit der Schwestern kennenlernen. Beim anschließenden Buffet stieß diese auf großes Interesse und die Schwestern beantworteten zahlreiche Fragen zu ihren Projekten.

Da Minister Müller Leiter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist, war Schwester M. Veronika auch als „Weltwärts-Ansprechpartnerin für Visa und Sicherheit“ eingeladen und wurde entsprechend vorgestellt. Als Landesbeauftragte des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes des BMZ unterstützt sie die Betreuung aller Freiwilligen im Land Malawi. Sie hilft bei Problemen mit Visa, Gesundheit, Konfliktvorfällen und anderem mehr. Daher war Minister Gerd Müller ebenso an einem Austausch mit Schwester M. Veronika sehr interessiert.

Zu den Hilfsprojekten der Franziskanerinnen Salzkotten in dem Ort Madisi in Malawi zählt eine Schule mit mehr als 1.300 Schülerinnen und Schülern, von denen 60 Prozent Aidswaisen sind. Außerdem gehören ein Kindergarten, die Begleitung und Förderung von Schülerinnen und Schülern auf weiterführenden Schulen sowie viele kleinere und größere Hilfen für die Menschen in den umliegenden Dörfern dazu.

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