Trägerwechsel im Altenheim Marialinden


Zufrieden nach erfolgreicher Vertragszeichnung (v.l.n.r.): Anwalt Dietrich Hülsemann, Fabian Rockhoff, Projektentwickler der SWF Projektbau GmbH, Schwester M. Arnoldis Straßfeld, Geschäftsführerin der Christlichen Caritas GmbH, Georg Spitzer, Geschäftsführender Gesellschafter der SWF Projektbau GmbH, Heinz Kleine und Schwester M. Raphaela vom Hofe, Geschäftsführer der Altenheim Marialinden gGmbH, Dr. Franz Graf von Harnoncourt, Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH für den Bereich Medizin und Pflege, Schwester M. Angela Benoit, Provinzoberin der Franziskanerinnen Salzkotten, Roland Niles, Geschäftsführer der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH, Philipp Gödde, Projektmanager Malteser Rhein-Ruhr gGmbH, Notar Dr. Georg Wochner (nicht im Bild).

Overath-Marialinden. Mit Wirkung zum 1. Juli hat die Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten die Trägerschaft der Altenpflegeeinrichtung Marialinden an die Malteser Rhein-Ruhr gGmbH übertragen. Die notarielle Beurkundung des Trägerwechsels fand am 15. August in der Malteser Zentrale in Köln statt. Gestern hat auch der Aufsichtsrat der Malteser Deutschland gGmbH dem Trägerwechsel zugestimmt.

„Wir freuen uns sehr, mit Marialinden eine Einrichtung in unseren Verbund aufzunehmen, die auf christlichen Werten basiert und auf eine lange Tradition zurückblickt. Die Verbundenheit des Hauses mit den Menschen in Overath und Umgebung liegt uns sehr am Herzen“, betont Roland Niles, Geschäftsführer der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH mit Sitz in Duisburg. Den Franziskanerinnen Salzkotten, deren Schwestern seit mehr als 152 Jahren in Marialinden wirken, fällt der Abschied von der Trägerschaft nicht leicht. „Wir sind aber froh, mit der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH einen kirchlichen und kompetenten Träger gefunden zu haben, der das Haus fachlich gut in die Zukunft führen wird und dem es zugleich ein Anliegen ist, den spirituellen Geist des Hauses aufrechtzuerhalten“, bekundet Schwester M. Angela Benoit, Provinzoberin der Franziskanerinnen Salzkotten.

Die Malteser Rhein-Ruhr gGmbH betreibt neben drei Krankenhäusern, einem Hospizzentrum sowie zwei ambulanten Diensten 15 Wohn- und Pflegeeinrichtungen im Rhein-Ruhr-Gebiet, im Münsterland und in Bayern. Der neue Träger verfügt über umfassende Expertise als Betreiber von Pflegeeinrichtungen und kann die notwendigen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen in Marialinden somit im besten Sinne für die Mitarbeiter, die Bewohner und ihre Angehörigen umsetzen. Hier steht den Maltesern die SWF Projektbau GmbH als Investor und langjähriger Partner zur Seite. Insbesondere planen die Malteser, die Zahl der Einzelzimmer zu erhöhen und die Badezimmer zu vergrößern, um die Vorgaben des Wohn- und Teilhabegesetzes des Landes NRW zu erfüllen. Zudem sollen neben der Pflegeeinrichtung 25 barrierefreie Appartements für Wohnen mit Service entstehen, in die nach Fertigstellung noch recht selbstständige Senioren einziehen können.

„Als christliche Organisation sehen wir es, wie auch die Franziskanerinnen Salzkotten, als unsere größte Aufgabe, den Wert und die Würde des Lebens zu wahren. Darum ist es uns wichtig, den Menschen in unseren Pflegeeinrichtungen bis ins hohe Alter viel Lebensqualität zu schenken“, sagt Dr. Franz Graf von Harnoncourt, Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH für den Bereich Medizin und Pflege. Die Nähe von Marialinden zur Kommende-Ehrenhoven, wo sich das Geistliches Zentrum der Malteser befindet, werde gerade in der Zeit nach der Übernahme hilfreich sein, um die Mitarbeiter bei den Maltesern willkommen zu heißen. Dass die vier Schwestern, die derzeit in Marialinden tätig sind, ihre wertvolle Arbeit auch unter Malteser Trägerschaft fortführen werden, ist für beide Seiten selbstverständlich.

Zur Geschichte der Franziskanerinnen in Marialinden

Bereits 1866, nur sechs Jahre nach der Gründung der Ordensgemeinschaft, begannen die Franziskanerinnen Salzkotten mit der Krankenpflege in Marialinden. Es entstand ein kleines Altenheim, das zunehmend erweitert und später als Krankenhaus umfunktioniert wurde. Das heutige Altenheim Marialinden an der Franziskanerstraße war 1971 bezugsfertig. Das Haus wurde 1983 um einen großzügigen Pflegebereich erweitert und fortlaufend modernisiert.


Zur Einrichtung

Das Altenheim Marialinden verfügt derzeit über 92 vollstationäre Pflegeplätze in 58 Einzel- und 15 Doppelzimmern mit Dusche und WC. 90 Mitarbeiter, davon vier Ordensschwestern, kümmern sich fürsorglich und professionell um die individuellen Bedürfnisse der ihnen anvertrauten Menschen.

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