Die Franziskanerinnen Salzkotten laden Interessierte ab 16 Jahren zum Bibelgespräch ein. Die Treffen finden jeweils am 2. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Mutterhaus der Franziskanerinnen statt. Mehr...

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Schwestern im Liboriushaus verabschiedet


Die Franziskanerinnen im Liboriushaus wurden am Freitag verabschiedet (v.l.): Timo Halbe (Vorstand VKA e.V.), Schwester M. Reinhild Mielemeier, Schwester M. Theresia Würminghausen, Schwester M. Reginaldis Wabner, Schwester M. Angela Benoit (Provinzoberin) und Andrea Starkgraff (Vorstand VKA e.V.).

Paderborn. Mit der Verabschiedung der Franziskanerinnen Schwester M. Reinhild Mielemeier, Schwester M. Reginaldis Wabner und Schwester M. Theresia Würminghausen aus dem Liboriushaus in Paderborn geht dort eine Ära zu Ende. Seit 1916 lebten Schwestern der Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten in dem Haus an der Leostraße 7, dem heutigen Altenheim Liboriushaus.

Nachdem das Liboriushaus im Januar 2017 an den Verein Katholischer Altenhilfeeinrichtungen Paderborn e.V. (VKA) übergeben wurde, kehren die dort bislang noch tätigen Schwestern in das Mutterhaus des Ordens nach Salzkotten zurück. Schwester M. Reinhild Mielemeier war 16 Jahre im Liboriushaus tätig, zuletzt als Einrichtungsleiterin und Pflegedienstleitung. Sie wird neue Einrichtungsleiterin im Altenheim St. Clara am Mutterhaus in Salzkotten. Ihre Mitschwester, Schwester M. Reginaldis Wabner, seit 22 Jahren im Liboriushaus, war für die Sakristei verantwortlich und übernahm teilweise Dienste an der Rezeption. Schwester M. Theresia Würminghausen, seit zehn Jahren im Liboriushaus, hatte die Verantwortung für die Rezeption.

In einer Laudatio würdigte Domkapitular Professor Dr. Rüdiger Althaus das Wirken der Schwestern. „Es gab nicht nur einen guten Geist im Haus, sondern gleich mehrere“, sagte Rüdiger Althaus. Die Schwestern hätten stets ein offenes Ohr und ein aufmunterndes Wort gehabt für die Besucher, die Bewohner und ihre Angehörigen, gerade auch in schweren Stunden. Mit den Ordensschwestern habe es im Liboriushaus eine „zutiefst christliche Lebensgemeinschaft“ gegeben.

Schwester M. Angela Benoit, Provinzoberin der Franziskanerinnen Salzkotten, dankte ebenso wie Andrea Starkgraff, Vorstand des VKA, den Schwestern für all das, was sie für das Haus und dessen Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geleistet hätten. Andrea Starkgraff kündigte an, dass der VKA den christlichen Geist im Liboriushaus aufrecht erhalten und es im Sinne der Schwestern weiterführen wolle.

Neben einer langen Zeit als Altenheim hat das Liboriushaus für die Franziskanerinnen Salzkotten eine weitere besondere Bedeutung. Von 1949 bis 1967 war dort das Generalat der internationalen Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten. Nach dem Mutterhaus in Salzkotten war es damit ein weiteres bedeutendes Zentrum der Gemeinschaft. Als das Generalat nach Rom verlegt wurde, erfolgte zu einem späteren Zeitpunkt der Umbau zu einem Altenheim.

Die Verabschiedung der Schwestern begann mit einem Festgottesdienst in der Kapelle, den Domkapitular Dr. Thomas Witt mit der Gemeinde feierte. Daran schloss sich die Feierstunde an. In der Einladung dazu hieß es über das Wirken der Franziskanerinnen: „Mit ihrer Herzensgüte, Aufopferungsbereitschaft, Bescheidenheit und Fachkompetenz haben sie das Liboriushaus nachhaltig geprägt.“


Die Franziskanerinnen Salzkotten laden Interessierte ab 16 Jahren zum Bibelgespräch ein. Die Treffen finden jeweils am 2. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Mutterhaus der Franziskanerinnen statt. Mehr...

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