Klostermaussuche mit Familien



47 Kinder und 38 Erwachsene hatten sich zur Klostermaussuche am Sonntagnachmittag angemeldet. Das Vorbereitungsteam hatte in den Jahren zuvor mit der Aktion „Kinder entdecken Kirche“ schon die Suche nach den Kirchenmäusen Hannes und Mia in den hiesigen Stadtgemeinden veranstaltet. Nach zwei Vorbereitungstreffen der Frauen konnte – nach einer tollen Organisation – die Suche pünktlich um 15 Uhr bei gutem Wetter losgehen. Zunächst aber waren alle eingeladen, sich im Mutterhausgarten mit Kuchen, Muffins und Getränken zu stärken.

Außerdem erhielten die Kinder Mausohren und bunt geschminkte Nasen und Schnurrhaare. Diese dienten zur Tarnung, da unsere Klostermaus Sissi kaum Kinder kennt und in diesem Falle etwas schüchtern ist. So ausgerüstet, ging es dann in 4 Gruppen durchs Mutterhaus. Damit sich keiner verläuft, wurden die Gruppen von kundigen Schwestern begleitet. Im Backkeller fanden die Kinder und ihre Eltern Mehlspuren der Maus und hier sowie in der Bibliothek, auf dem Rumänienboden, hinter der Uhr mit den großen Zahnrädern und im sog. Oratorium auch bunte Briefe. Darin erklärte die Maus Sissi den großen und den kleinen „Gotteskindern“ das Leben im Kloster und erzählte von den Aufgaben der Schwestern in Rumänien und Malawi.

Auch schauten sich die Besucher die Anbetungsempore in der Kirche an und bekamen die Orgel erklärt. Nach dem gemeinsamen Singen in der Mutterhauskirche traute sich die scheue Klostermaus dann doch hervor und schenkte allen „einen süßen Ableger von ihr“ sowie eine Urkunde zur erfolgreich bestandenen Klostermaussuche. Froh und ein bisschen geschafft kehrten alle wieder nach Hause zurück.

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