Begegnungen beim Tag der offenen Klöster


Schwester M. Alexa Furmaniak erläutert bei einer Mutterhausführung die auf dem Franziskusbrunnen dargestellten Stationen aus dem Leben des heiligen Franz von Assisi.

Salzkotten. Die Pforte des Mutterhauses der Franziskanerinnen Salzkotten stand am Samstag weit offen. So waren die Besucherinnen und Besucher beim bundesweiten Tag der offenen Klöster herzlich eingeladen, einzutreten, den Schwestern zu begegnen und sich über die Franziskanerinnen, ihre Geschichte und das Leben im Mutterhaus zu informieren.

„Jeden Tag fahre ich hier vorbei, schön dass ich nun die Gelegenheit hatte, das Haus kennenzulernen“, freute sich eine Besucherin. Bereits um 9 Uhr fanden sich viele zum Hochamt in der Mutterhauskirche ein, das Domkapitular Professor Dr. Rüdiger Althaus mit der Gemeinde feierte.

Missionsraum
Schwester M. Alexa zeigt den Besuchern Gastgeschenke, welche die Schwestern in Indien, Indonesien und Afrika erhalten hatten.

In zwei Führungen ließen sich im Anschluss rund 60 Gäste das Mutterhaus und das damit verbundene Altenheim St. Clara zeigen. Sie sahen das kleine und das große Refektor, wo die Schwestern ihre Mahlzeiten einnehmen und konnten einen Blick in die Besprechungs- und Aufenthaltsräume werfen.

offenes Singen
Eine größere Runde traf sich zum offenen Singen mit den Ordensschwestern.

Großes Interesse fand der Gedenkraum für die Ordensgründerin Mutter M. Clara Pfänder. Hier steht unter anderem die Gebetsbank, an der die Gründerin betete. Zu sehen sind dort neben historischen Fotos auch zahlreiche Gegenstände und Dokumente aus der frühen Zeit der Ordensgemeinschaft. Über die Bibliothek und einen Raum mit Gastgeschenken, welche die Schwestern in Indien, Indonesien und Afrika erhalten hatten, führte der stündlich angebotene Rundgang nach draußen zum Franziskusbrunnen. Dieser zeigt Stationen aus dem Leben des heiligen Franz von Assisi, wie die Begegnung mit dem Aussätzigen, den Verzicht auf das Erbe, die Bestätigung der Regel durch den Papst und den Empfang der Wundmale.

Bei einem Imbiss und am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen gab es für die Gäste viele Gelegenheiten zum Gespräch mit den Schwestern. Dabei stellten sich auch die Koinonia-Laiengemeinschaft und die im Mutterhaus lebenden Klarissen vor. Eine größere Runde traf sich zum offenen Singen mit den Ordensschwestern und Firmbewerberinnen unterstützten die Klostermaussuche für Kinder. Einige Jugendliche informierten sich über Möglichkeiten, als "Missionarinnen und Missionare auf Zeit" mit den Franziskanerinnen und ihren Partnern ein freiwilliges Jahr im Ausland zu verbringen.

Klostermaussuche
Die Klostermaussuche führte auch zur historischen Turmuhr im Mutterhaus.


Und hier geht's noch zum schönen Video:



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