Die Franziskanerinnen Salzkotten laden Interessierte ab 16 Jahren zum Bibelgespräch ein. Die Treffen finden jeweils am 2. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Mutterhaus der Franziskanerinnen statt. Mehr...

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CDU lädt zum Neujahrsempfang ins Mutterhaus


Beim Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Salzkotten (von links): Bürgermeister Ulrich Berger, CDU-Kreisvorsitzender Karl-Heinz Wange, Jubilar Franz Pöner (25 Jahre), Jubilar Josef Ilse (40 Jahre), Provinzoberin Sr. M. Angela Benoit, Stadtverbandsvorsitzende Silvia Bunte und Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer.

Salzkotten. Am Sonntag, 14.01.2018, konnten wir ca. 120 CDU-Mitglieder begrüßen, die sich zum Neujahrsempfang bei uns im Mutterhaus trafen. Diese Anzahl zeugt von großem Interesse. Mit Freude sahen wir, wie sich unsere Mutterhauskirche nach und nach füllte.

Hier eröffnete die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Silvia Bunte die diesjährige Zusammenkunft. Schw. M. Angela sprach im Namen aller Schwestern einen herzlichen Willkommensgruß aus. Sie gab einige Erklärungen zu unserem zentralen Raum, der Kirche, und unserem Gründungsanliegen der Ewigen Anbetung, die für jedermann auf der Kirchenempore zugänglich ist.

Schon hier richtete sie mit ihren Ausführungen unseren Blick in die Zukunft. Egal, ob in Politik, Gesellschaft oder Kirche, es gilt überall, die Gegenwart als unsere Realität zu sehen, sie anzunehmen, zu ergreifen und positiv zu gestalten.


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Beginn in der Mutterhauskirche.

Nach dieser Einstimmung brachen wir in fünf Gruppen zur Führung durch das Mutterhaus und insbesondere unser direkt anliegendes Altenheim St. Clara auf. Sehr anschaulich erklärte hier das Architektenehepaar Andreas und Monika Breithaupt die einzelnen Bauabschnitte. Ältere Fotos gaben Auskunft darüber, wie es vorher ausgesehen hat. Der neue Glanz lässt schnell den früheren Zustand vergessen.

Eine Besonderheit ist, dass Schwestern und externe Bewohnerinnen in unserem Altenheim leben. Wir hören immer wieder, dass dieses Zusammenleben für beide Seiten eine Bereicherung darstellt. Gerne stellten sie ihre Zimmer zur Besichtigung zur Verfügung, so dass sich unsere Gäste ein gesamtes Bild machen konnten.

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Ansprachen im Franzikussaal.

Anschließend trafen sich alle Gruppen im großen Franziskussaal, wo sie nun gespannt den Ansprachen folgten.

Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Silvia Bunte äußerte ihre besondere Freude über die Wahl des diesjährigen Veranstaltungsortes, womit auch ihre christliche Grundausrichtung betont würde. Sie gab einen ausführlichen politischen Jahresrückblick, in dem sie auf alle relevanten Themen und richtungsweisenden Entscheidungen für die Zukunft einging. Außerdem wurden zwei Jubilare geehrt, Josef Ilse für 40 Jahre und Franz Pöner für 25 Jahre treue Dienste in der CDU. Die Urkunde und die Ehrennadel wurde den Jubilaren von dem CDU-Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Wange überreicht.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer hob in seiner Ansprache besonders hervor, dass die ländlichen Kommunen in Zukunft mehr in den Blick genommen und gleichberechtigt mit den großen Ballungszentren behandelt würden.

Bürgermeister Ulrich Berger machte in seiner Ansprache u.a. die geplante Ortsumgehung zum Thema und blickte hoffnungsvoll auf die Umsetzung in absehbarer Zeit. Ebenso hoffnungsvoll brachte Schw. M. Angela unsere Planungen für die Zukunft zum Ausdruck. Bezug nehmend auf die 80er Jahre, sprach sie darüber, dass Abbau und Neuaufbrüche nichts Neues seien. Wichtig und wesentlich sei unser Blick hierauf, was sie anhand einiger Erfahrungen der Gemeinschaft aufzeigte.

Sehen wir die derzeitigen Entwicklungen jeweils als Mangel oder können wir sie als Reichtum erkennen?

Auf Wunsch gab sie einen Überblick über den Aufbau der MaZ-Arbeit seit 2002. Einerseits gibt es die bereichernden Erfahrungen der Gemeinschaft im Zusammenspiel mit den jungen Leuten, andererseits machen diese wertvolle Lebenserfahrungen, die sie im Laufe der Vorbereitung und während ihres Jahreseinsatzes sammeln. Dann richtete sie das Augenmerk auf das neue MaZ-Programm im Inland nach dem Freiwilligeneinsatz. Es ist ein christlich-sozial-politisches Engagement der Rückgekehrten MaZ. Dazu gibt es ein Projekt für Schulen und Gruppen mit dem Titel „Die Eine Welt in unseren Händen“.

Außerdem gab Schw. M. Angela Informationen zum Stand des größeren Gesamtprojektes, des sogenannten Quartiers, das auf dem Mutterhausgelände und gegenüber auf der anderen Straßenseite entwickelt werden soll, in Zusammenarbeit mit dem VKA (Verein-Kath.-Altenhilfeeinrichtungen) und Caritasverband-Büren.

Unser Altenheim St. Clara in eigener Trägerschaft, das zurzeit völlig durchsaniert und in Kürze 67 Bewohnerplätze bieten wird, ist ein Teil dieses großen Quartiers. Hier ist unter anderem geplant, einen offenen Mittagstisch zu integrieren.

Zudem zeigte Schw. M. Angela Zukunftsperspektiven der Ordensgemeinschaft auf. Das Mutterhaus wird im pastoralen Raum und Dekanat als Geistliches Zentrum wahrgenommen und gewünscht. Seit einiger Zeit antwortet die Gemeinschaft mit vermehrten Angeboten. Freunde der Gemeinschaft unterstützen uns mit Ideen und mit Tatkraft. Dabei bildet auch das „MaZ-Programm Inland“ einen wichtigen Baustein.

Es ist uns ein Anliegen alles als Ganzes zu sehen. Insgesamt Räume zu schaffen und Beziehungen zu eröffnen zwischen Jung und Alt, wertvolle Begegnungen zu ermöglichen, suchenden Menschen Beheimatung zu geben, gemeinsam mit Menschen für Menschen zu leben und zu wirken.

Bei dem abschließenden Imbiss genossen alle die frohen Begegnungen und anregenden Tischgespräche. Gesprächsstoff war nach diesem gefüllten Morgen reich vorhanden.

Wir freuen uns, dass die Verantwortlichen im CDU-Stadtverband den Veranstaltungsort Mutterhaus Salzkotten gewählt haben und sind dankbar für diese wertvollen persönlichen Kontakte.

Schwester M. Birgit Henning


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