Große Spende für Malawi


Freuen sich über den Erlös bei der diesjährigen Libori-Licht-Musik in der Markt- und Jesuitenkirche für das Schulprojekt in Malawi-Madisi: (oben v.l.) Andreas Steins und Dietmar Pannenberg (Bläser-Ensemble "Die Blechwerkstatt"), Chorleiter Christian Nolden, Pfarrer Benedikt Fischer und Andrea Effertz (Presbyterin und Chorsängerin der Abdinghofgemeinde) sowie (vorne v.l.) Schw. M. Gabriele Lüdenbach, Schw. M. Melania Tepaß, Schw. M. Birgit Henning, Organistin Christina Kim und Schw. M. Reinhild Mielemeier. Foto: Michael Dohmen

"Im Namen der Kinder bedanken wir uns ganz herzlich bei den Akteuren und Besuchern der Libori-Licht-Musik für die großartige Unterstützung. Wir sind für jede Spende, die wir für Malawi bekommen, dankbar, da unsere Projekte in Madisi für uns eine große Herausforderung darstellen", dankte Schwester M. Birgit von der Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten für die großzügige Hilfe.

Der Erlös der diesjährigen Libori-Licht-Musik der Paderborner Innenstadtgemeinde St. Liborius in der Markt- und Jesuitenkirche am Donnerstag vor der Libori-Woche beträgt 2.733,75 Euro. Die Organisatoren und Mitwirkenden haben sich entschlossen, das Geld für das Schulprojekt der Franziskanerinnen in dem Dorf Madisi im ostafrikanischen Malawi zu spenden.

Mitwirkende bei diesem Konzert waren das Paderborner Bläser-Ensemble "Die Blechwerkstatt" unter der Leitung von Andreas Steins sowie Sarah Bergé (Violine) und Aaron Bergé (Violoncello). Die Geschwister waren erfolgreiche Teilnehmer beim diesjährigen Bundeswettbewerb von "Jugend musiziert". Außerdem haben ihr Können unter Beweis gestellt der neue Chor der Abdinghofkirche and Friends unter der Leitung von Markus Maurer sowie der Paderborner Chor Zwischentöne unter der Leitung von Christian Nolden. Dieter Nowak sorgte mit seiner Cajón für die richtigen perkussiven Effekte. Die Orgel spielten Markus Maurer und Christian Nolden sowie zum Libori-Tusch Christina Kim.

Die Franziskanerinnen unterhalten in Madisi die St. Francis-Catholic-Primary-School für Aids-Waisen und Kinder aus armen Verhältnissen, an der die Schülerinnen und Schüler nach acht Jahren den ersten Schulabschluss erreichen können. Jahr für Jahr bestehen fast alle Schülerinnen und Schüler den Staatlichen Volksschulabschluss. Davon qualifizieren sich jährlich 70 - 85 % für den Besuch der weiterführenden Schule (der Landesdurchschnitt liegt lediglich bei 30 - 45%). Laut Gesetz ist der Abschluss an weiterführenden Schulen erforderlich, um einen Beruf erlernen bzw. ein Studium absolvieren zu können. Da die Waisenkinder verständlicherweise keinerlei finanzielle Möglichkeiten haben, übernimmt die Kongregation seit Bestehen der Schule diese Kosten.

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