Libori in Paderborn und Salzkotten


Weihbischof Matthias König (4.v.l.) feierte am Libori-Mittwoch das Pontifikalamt mit den Ordensleuten und Missionaren. Es konzelebrierten Abt. Dr. Johannes Müller OCist aus der Zisterzienser-Abtei in Himmerod (1.v.l), Bischof Heinz Wilhelm Steckling OMI aus Paragua, (2.v.l), Erzbischof Zelimir Puljic aus Zadar in Kroatien (5.v.l.), Abt Aloysius Althaus OSB aus der Abtei Königsmünster in Meschede (6.v.l.) und weitere Ordenspriester und Missionare. Foto: pdp / Dr. Claudia Nieser

Bei Libori in Paderborn war in diesem Jahr einiges anders als gewohnt. So stellten sich die Ordensleute nicht an der Mariensäule vor, sondern am Stand der Diözese direkt am Paradiesportal des Doms. Jede Gemeinschaft war aufgerufen, ein Plakat anzufertigen. Das diente dazu, mit den Menschen über das Ordensleben heute ins Gespräch zu kommen. Schwester M. Alexa vertrat hier die Franziskanerinnen Salzkotten.

Während Schwester M. Angela und Schwester M. Alexa der beeindruckenden Feier der Einsetzung des Libori-Schreins am Dienstagabend beiwohnten, machten sich am Mittwoch, dem Tag der Ordensleute und Missionare, sieben Schwestern aus dem Mutterhaus auf den Weg nach Paderborn. Weihbischof Matthias König hatte an diesem Libori-Mittwoch im Hohen Dom zu Paderborn das traditionelle Pontifikalamt mit den Ordenschristen, Missionaren und „Missionaren auf Zeit“ gefeiert. Mit Blick auf das diesjährige Libori-Leitwort „Freundschaft ist heilig – L’amitié est sacrée“ würdigte er Ordensleute als Menschen, die durch ihre gelebte Christusfreundschaft von innen her die Welt verändern wollten. In ähnlicher Weise sei es Motivation von Missionarinnen und Missionaren, ihre eigene Freundschaft zu Gott an andere weiterzugeben.

Stand der Orden
Ordensleute stellen sich vor.

Begeistert erzählten die Schwestern auch von der Ausstellung in der Gau-Kirche, in der der Sänger Udo Lindenberg, der sich auch der Malerei widmet, sich mit den Zehn Geboten künstlerisch auseinandersetzt. Ein Gang über den Pottmarkt, schöne Begegnungen und das Probieren der verschiedenen Köstlichkeiten gehören natürlich auch zum Libori-Fest. Nach der Vesper mit dem Gebet um geistliche Berufe kehrten die Schwestern reich beschenkt wieder heim.

Am Donnerstag genossen Schwester M. Anke und Schwester M. Meinradis aus Beringhausen das Libori-Treiben. Sie zeigten sich nicht nur vom feierlichen Pontifikalamt begeistert, sondern auch von den Polizei-Chören, den Begegnungen und der himmlischen Fahrt mit dem Riesenrad.

An der Libori-Woche konnten auch die Bewohnerinnen im Altenheim St. Clara Anteil nehmen. Dazu luden Schwester M. Marita und ihre Helferinnen, Frau Sonntag, Frau Heimann und Frau Amedick, alle Schwestern und Bewohnerinnen von St. Clara ins Franziskushaus ein. Nach der Begrüßung und dem Libori-Tusch konnten die zahlreich erschienenen Schwestern und Bewohnerinnen die wunderschön geschmückten Tische, Getränke und den Austausch untereinander genießen. Zudem hatte Schwester M. Maritas Schwester Oblaten aus dem Nikolaus-Kloster gestiftet, die dort durch die „Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria“ (OMI) gebacken werden. Zum diesjährigen Libori-Thema „Freundschaft ist heilig“ las Schwester M. Marita aus dem „Kleinen Prinzen“ vor, was der Fuchs dazu meinte.

Am Freitag waren, neben andern Ordensleuten und Helfern, Schwester M. Cäcilia vom Kaukenberg und Schwester M. Hermtrud wieder sehr aktiv, um den Wohnungslosen ein schönes Liborifest bei den Salesianern zu bereiten. Am Samstag, dem Caritas-Tag, nahmen Schwester M. Angela als Vorstandsmitglied des Diözesanen Caritasverbandes und Schwester M. Alexa am Pontifikalamt mit Weihbischof Manfred Grothe teil. Danach ging es in Prozession, mit dem Musikverein „Heidekompanie“ voran, zum Kardinal-Degenhardt-Platz, wo es Mittagessen und Kaffee und Kuchen gab. Am Fest der hl. Martha haben die Caritas-Mitarbeiter die Gäste bedient. Eine wunderbare Gelegenheit zur Begegnung! Danach ging es in Prozession zum Liborianum weiter, wo nach Festvortrag und Laudatio die Preisträger des Pauline-von-Mallinckrodt-Preises bekannt gegeben wurden. Die Verleihung an mehrere sozial-caritative Gruppen erfolgte durch Domkapitular Dr. Thomas Witt, Kuratoriumsvorsitzender der Caritas-Stiftung.

Nachrichten

Weiter

Weiter