Teilnahme an Menschenkette


Die Koinonia-Mitglieder Regina Walz und Gisela Engel haben an der Menschenkette von Tihange nach Aachen teilgenommen.

Die Koinonia-Mitglieder Regina Walz und Gisela Engel haben an der Menschenkette von Tihange nach Aachen teilgenommen. Davon berichten sie:

In Tihange (Belgien) stehen zuwei Atomkraftwerke.  Seit 2012 ist bekannt, dass sich in den Reaktordruckbehältern 13.000 Risse befinden, und die Behälter die bei einem Störfall zu bersten drohen.

Dieser Super-GAU kann jederzeit eintreten!

Dann würde die nukleare Wolke nicht an der deutsch-belgischen Grenze halt machen, sondern ganz Nordrhein-Westfalen verheerende Folgen bringen. Trotz aller Bemühungen konnten die Verantwortlichen noch nicht dazu bewegt werden, die Reaktoren abzuschalten. Deshalb hatte das Aachener Aktionsbündnis zu einer Menschenkette von 90 km (von Tihange nach Aachen) am Sonntag den 25. Juni 2017 aufgerufen. Da wir (Regina Walz und Gisela Engel, Koinonia-Mitglieder) nur 20 km von der deutsch-belgischen Grenze entfernt wohnen, betrifft uns dies hautnah und bereitet uns große Sorge.

Als franziskanisch-orientierte  und für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagierte Frauen sahen wir es als unsere christliche Verantwortung, an dieser Menschenkette teilzunehmen und ein Zeichen gegen Atomkraft zu setzen. Mit uns haben 50.000 Menschen aus Nah und Fern (Belgien, Niederlande, Deutschland, Frankreich und Schweiz) daran teilgenommen.

Nun beten wir dafür, dass die Verantwortlichen zur Einsicht kommen und die Reaktoren abschalten. Zum Glück hat sich die deutsche Regierung eingeschaltet und bietet Belgien eine alternative Stromversorgung von Deutschland aus an. Nun bitten wir Sie, als  franziskanisch gesinnte Mitmenschen, auch dieses Gebetsanliegen zur Erhaltung der Schöpfung, unserer Mutter Erde zu unterstützen.

Vielen Dank und in diesem Sinne grüßen wir Sie.

Pace e Bene wünschen Regina Walz und Gisela Engel

 

 

 

 

 

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