Die Franziskanerinnen Salzkotten laden Interessierte ab 16 Jahren zum Bibelgespräch ein. Die Treffen finden jeweils am 2. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Mutterhaus der Franziskanerinnen statt. Mehr...

Nachrichten

Weiter

Weiter

Über Leserbrief gefreut


Ganzseitiger Leserbrief in der Kirchenzeitung "Der DOM" Nr. 24/2017.

Einen ganzseitigen Leserbrief widmet Ursula Hoffmann-Frese aus Arnsberg-Müschede in der Kirchenzeitung "Der DOM" Nr. 24/2017 der Berichterstattung über die Franziskanerinnen Salzkotten. Wir haben uns über die Berichterstattung sowie besonders über diesen wertschätzenden Leserbrief sehr gefreut.

Mit freundlicher Genehmigung dokumentieren wir nachfolgend die Leserzuschrift an den "DOM":

Großer Dienst

Zu "Das Gute wollen", Der DOM Nr. 22/2017

In der Kirchenzeitung "Der DOM" Nr. 14/2017 war zu lesen, dass die Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen in Salzkotten nunmehr auf das 150-jährige Bestehen ihrer Kongregation, die von der Ordensgründerin Mutter M. Pfänder ins Leben gerufen wurde, zurückblicken kann. Und gleichzeitig kam es dann auch noch zu mehreren Neuwahlen in der Kongregation. Im DOM 22/2017 wurde nun über mehrere Ordensjubiläen berichtet. Es ist schon sehr wichtig, die vielseitigen und uneigennützigen Leistungen der Ordensleute entsprechend zu würdigen, denn es ist ja keine Selbstverständlichkeit, sich ein ganzes Leben lang in den Dienst der Mitmenschen zu stellen. Es ist erfreulich festzustellen, dass diese Ordensgemeinschaften in den für sie inzwischen wesentlich schwieriger gewordenen Zeiten immer wieder den erwünschten Nachwuchs bekommen, der jedoch von der Anzahl her gesehen im Vergleich zu früheren Zeiten wesentlich geringer geworden ist. Trotzdem können diese Ordensgemeinschaften zumindest einigen ihrer vielseitigen Aufgaben in der großen weiten Welt gerecht werden und somit können sie auf der Basis der Umstrukturierungen die Voraussetzungen für ihre umfangreichen Dienstleistungsprogramme, wenn auch mit gewissen Einschränkungen, noch erfüllen. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen aus fast jeder Familie bei dem früheren Kinderreichtum zumindest eines der Kinder in eine Ordensgemeinschaft eintrat. Noch sehr gut erinnere ich mich, dass es häufig vorkam, dass diese Kinder nur noch selten oder teilweise sogar nie wieder in ihre Heimat zurückkamen, um sich somit voll und ganz in den Dienst der Klostergemeinschaft zu stellen. Nun kann man lange Zeit darüber nachdenken und gleichzeitig auch fachsimpeln, ob dieses der nun wirklich richtige Weg war, doch darauf wird es keine präzise Antwort geben können.

Noch in sehr guter Erinnerung ist es mir auch, dass die beiden einzigen noch lebenden Schwestern meines Vaters in den Orden der Franziskanerinnen in Salzkotten eintraten. Diese "Klostertanten", wie wir sie stets bezeichneten, sahen wir wirklich nur höchst selten und wir hatten größten Respekt vor ihnen. Es waren die Schwestern meines Vaters, Maria-Elisabeth (1884-1918, Schwester Ursulina) und Maria-Catharina (1887-1958, Schwester Wiltrudis). Soweit mir bekannt ist, waren beide "Schwesterntanten" in der Krankenpflege der Ordensgemeinschaft tätig, und zwar im St.-Elisabeth-Hospital in Iserlohn, im St.-Josefs-Hospital in Kirchlinde sowie im St.-Rochus-Hospital in Castrop-Rauxel. Und später dann in der ambulanten Pflege in Hagen-Boele, Letmathe, Bosenholz und Goldenstedt. Ich habe die Tanten lediglich in meinem Kindesalter gesehen. Wenn ich mich noch recht erinnere, dann sind sie in Salzkotten zur letzten Ruhe gebettet worden. Vielleicht ist es möglich, auf diesem Weg weitere Informationen zu den längst verstorbenen Schwestern zu bekommen. Ich würde mich sehr freuen.

Aus der Folgegeneration traten dann gleich drei meiner Geschwister in die kirchlichen Dienste ein, von denen einer meiner Brüder länger als 50 Jahre bei den Steyler Missionaren im Hochland von Papua-Neuguinea tätig war und dort großes Ansehen bei den Eingeborenen genoss, sodass bei seiner Beerdigung vor nunmehr drei Jahren neben einer Vielzahl der Eingeborenen und Ordensleute  4 Bischöfe und 29 Priester ihn zur letzten Ruhe begleiteten. Mir ist es auch noch in guter Erinnerung, dass aus meinem kleinen Heimatort im oberen Sauerland nahe der hessischen Grenze im Waldecker Upland gelegen aus mehreren Häusern junge Frauen bei den Salzkottener Franziskanerinnen eintraten.

Ursula Hoffmann-Frese,

Arnsberg-Müschede


Die Franziskanerinnen Salzkotten laden Interessierte ab 16 Jahren zum Bibelgespräch ein. Die Treffen finden jeweils am 2. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Mutterhaus der Franziskanerinnen statt. Mehr...

Nachrichten

Weiter

Weiter