Meditativer Spaziergang durch den Mutterhausgarten


Die Schwestern aus dem Altenheim St. Clara waren am stärksten vertreten und bildeten mit Rollstühlen und Rollatoren ein frohe Prozession durch den Garten.

Seit 1972 begehen die Vereinten Nationen in etwa 150 Staaten den „Internationalen Tag der Umwelt“ am 5. Juni. So auch dieses Jahr mit dem Motto: „Umwelt macht natürlich glücklich“. Aus diesem Anlass waren an mehreren Terminen Schwestern und Gemeindemitglieder zu einer bewegenden Meditation in den Mutterhausgarten eingeladen.

Der hl. Franz vom Assisi ist mit seiner liebenden Zuwendung zum Menschen und zur Schöpfung der Patron der Umwelt geworden. In seinem berühmten „Sonnengesang“ lobt er Gott für alle Elemente des Lebens. Die einzelnen Strophen dieses Gesangs wurden in dem einstündigen Spaziergang mit Aufmerksamkeitsübungen nach Innen und Außen sowie mit Reflexionen zu den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit verbunden.

So konnten alle die schöne Blumenpracht bewundern, an den Küchenkräutern schnuppern und am Brunnen dem plätschernden Wasser lauschen. Nachdenklich wurde auch „Bruder Tod“ beim Gang über den Schwesternfriedhof betrachtet. Die Schwestern aus dem Altenheim St. Clara waren am stärksten vertreten und bildeten mit Rollstühlen und Rollatoren ein frohe Prozession durch den Garten. Auch die Gemeindemitglieder ließen sich von dem unbeständigen Wetter nicht abschrecken und wurden an beiden Abenden mit dem für alle überraschenden Hervorkommen der Sonne belohnt. Schließlich hatten wir ja auch die „Schwester Sonne“ besungen! Die Meditation für die Mutterhausschwestern musste kurzerhand auf den Folgetag verlegt werden, da „Bruder Wind“ doch etwas zu stürmisch war und prasselnden Regen herbei wehte. – „Gelobt seist du, mein Herr, durch jegliches Wetter.“ Alle waren am Ende sehr dankbar für die Anregungen zur persönlichen Reflexion und das Miteinander in der schönen Natur.

Schw. M. Alexandra Völzke


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