Die Franziskanerinnen Salzkotten laden Interessierte ab 16 Jahren zum Bibelgespräch ein. Die Treffen finden jeweils am 2. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Mutterhaus der Franziskanerinnen statt. Mehr...

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"Ein Leben in Fülle" - Ewige Profess


Zahlreiche Priester zelebrierten zusammen mit Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB (3.v.l.) den Festgottesdienst zur Feier der Ewigen Profess von Schwester Dr. M. Alexandra Völzke (Mitte).

Salzkotten, 07. Mai 2016. Schwester Dr. M. Alexandra Völzke legte am Samstag, 7. Mai, in der Mutterhauskirche der Franziskanerinnen Salzkotten ihre Ewige Profess, die ewigen Gelübde, ab. Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB feierte den Festgottesdienst mit mehreren Konzelebranten, den Schwestern sowie Verwandten und Freunden von Schwester M. Alexandra.

„Sich unter einen Ruf zu stellen, der so ganz anders ist, muss etwas mit Sehnsucht nach Leben zu tun haben“, sagte Weihbischof Dominicus in seiner Predigt zum Evangelium von der Hochzeit zu Kana. Jesus wandle jeden Mangel in Fülle. Eine Profess bedeute auch das „Zutrauen in die Lebenswirklichkeit Jesu“. Dazu Ja zu sagen, ein persönliches Ja zu formulieren, sei die Profess da.


Profess 1

Schwester Dr. M. Alexandra Völzke (Mitte) legte am Samstag bei den Franziskanerinnen Salzkotten ihre Ewige Profess ab. Hier im Bild mit Provinzoberin Schwester M. Hildegarde Voß (links) und Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB.


Schwester M. Alexandra war im Februar 2008 in die Kongregation der Franziskanerinnen FCJM eingetreten. Mit 38 Jahren ist sie derzeit die jüngste Schwester der Franziskanerinnen FCJM in Deutschland. Aufgewachsen in Ueckermünde nahm sie noch zu DDR-Zeiten an den Religiösen Kinderwochen der katholischen Gemeinde teil. „Die kleine Diasporagemeinde war eine sehr lebendige Gemeinschaft“, erinnert sie sich. Angeregt durch die Gemeindereferentin beschäftigt sie sich näher mit dem hl. Franziskus und nimmt Kontakt zu den Franziskanern in Wiedenbrück auf. „In unserer Gegend gab es damals kaum Ordensgemeinschaften und keine Franziskaner“, erklärt sie. Es folgen eine Fahrt nach Assisi an der auch Schwestern der Franziskanerinnen Salzkotten teilnahmen, der spirituelle „Jahreswechsel“ im Mutterhaus in Salzkotten und Mitlebezeiten im Kloster.

Was sie zum Ordenseintritt bewogen hat, beschreibt Schwester M. Alexandra mit dem Motto der Franziskanerinnen Salzkotten: „Geborgen im Glauben. Nah bei den Menschen.“ Das Leben in einer den Menschen zugewandten „Gemeinschaft im Glauben“ sei ihr wichtig. Darüber hinaus auch die Möglichkeit, ihren Beruf ausüben zu können. Dieser ist eher ungewöhnlich für eine Ordensschwester. Als Fachärztin für Allgemeinmedizin arbeitet Schwester M. Alexandra in einer Gemeinschaftspraxis in Salzkotten. Studium und Promotion absolvierte sie vor ihrem Eintritt in den Orden. „Ich bin sehr gerne Ärztin.“ Heilung und Heilsein sind Themen, die sie in ihrem Glauben beschäftigen: „Gott möchte unser Heil.“ Das Hören darauf, wo Handeln gefragt sei, komme im Evangelium von der Hochzeit zu Kana zum Ausdruck. Außerdem werde deutlich, „dass Gott wünscht, dass wir ein Leben in Fülle haben“. Für Schwester M. Alexandra bedeutet dies auch ein erfülltes Leben.

Profess

Schwester M. Alexandra spricht die Professformel.


Die Franziskanerinnen Salzkotten laden Interessierte ab 16 Jahren zum Bibelgespräch ein. Die Treffen finden jeweils am 2. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Mutterhaus der Franziskanerinnen statt. Mehr...

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