Die Salzkottener Franziskanerinnen blickten am 6. Dezember anlässlich des 190. Geburtstages ihrer Gründerin Mutter Clara Pfänder nach vorn: Durch zwei Ereignisse werden die in Salzkotten beheimateten Ordensfrauen im kommenden Jahr ihre Ordensgründerin würdigen. Durch ein neues Buch und durch die Segnung einer Skulptur und einer Erinnerungstafel im Paderborner Dom wird der gute Ruf von Mutter Clara Pfänder gestärkt. Mehr...

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„Gelebte Christlichkeit ist spürbar“


Das Qualitätsmanagement in den Altenheimen St. Clara und St. Franziskus wurde erneut erfolgreich durch die  proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft zertifiziert.

Salzkotten / Beringhausen. Qualität wird groß geschrieben in den Altenheim St. Clara in Salzkotten und St. Franziskus in Marsberg-Beringhausen. Nach dem jetzt vorliegenden Prüfbericht der proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft können die Altenheime der Franziskanerinnen Salzkotten das Siegel für die unabhängige Prüfung ihres Qualitätsmanagements (QM) weiter führen.

Das Prüfverfahren mit der Bezeichnung „Integriertes Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 und MAAS-BGW für ISO sowie Rahmenbedingungen einer christlichen Unternehmenskultur in Caritas und Diakonie“ legt neben den üblichen Prüfkriterien besonderen Wert auf den Arbeitsschutz und die christliche Unternehmenskultur. Außerdem wurde die Norm seit der vorherigen Prüfung auf den aktuellen Standard DIN EN ISO 9001:2015 umgestellt. „Als verantwortliche Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB) des Trägers war es für mich sehr wichtig, die Revision der Norm verantwortungsvoll zu nutzen, um bestehende QM-Systeme nach unseren Möglichkeiten weiterzuentwickeln“, erläutert Schwester M. Cornelia Büdenbender. Qualitätsmanagement sei nie endgültig, sondern immer ein Weg. Auf diesem Weg wurde mit der erfolgreichen Zertifizierung ein wichtiges Etappenziel erreicht. Zu den beiden Altenheimen heißt es im Prüfbericht: „Die Auditziele wurden erfüllt. Die gelebte Christlichkeit ist an den beiden Standorten spürbar.“ Die Unternehmenskultur sei von gegenseitiger Wertschätzung geprägt und die Fürsorge für die Mitarbeitenden drücke sich auch durch die Erfüllung der MAAS-BGW Anforderungen (Managementanforderungen zum Arbeitsschutz) aus.

Die Behandlung von Risiken nimmt bei dieser Norm eine zentralere Rolle ein als bisher. Denn einer der wichtigsten Herausforderungen der DIN EN ISO 9001:2015  ist für die Einrichtungen der Ansatz risikobasierten Denkens, das heißt, der Umgang mit Risiken und den daraus resultierenden Chancen für Verbesserungen. „Risikomanagement und die Sicherheit von Pflegebedürftigen und Mitarbeitern gewinnen im Qualitätsmanagement immer mehr an Bedeutung“, erläutert Schwester M. Cornelia Büdenbender. Daher sei es für sie ein großes Ziel, eine Kultur des Risikobewusstseins in den Einrichtungen zu implementieren, um eine sichere Umgebung für alle zu schaffen.

Darüber hinaus spielt bei dieser Form der Zertifizierung die gelebte christliche Unternehmenskultur eine besondere Rolle. „Die Prozesse in unseren Einrichtungen spiegeln die franziskanische Trägerschaft und christliche Ausrichtung der Häuser wieder, indem vor allem den Prozessen der Sterbebegleitung und dem Abschiednehmen von Verstorbenen eine hohe Priorität eingeräumt wird“, betont Schwester M. Cornelia.

Sie bedankt sich für die positive Einstellung zur Zertifizierung und das Mitwirken der Provinzleitung und der Provinzökonomin der Franziskanerinnen, Schwester M. Arnoldis Straßfeld sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere gelte ihr Dank dem Audit-Team mit Beate Staas, leitende Auditorin, Hedwig Semmusch, Co-Auditorin und Geschäftsführerin der proCum Cert GmbH, Dr. Markus Maria Schmidt, Auditor für den Bereich der MAAS-BGW (Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit) sowie  Kathrin Schmidbauer für die zusätzliche Begleitung.


Die Salzkottener Franziskanerinnen blickten am 6. Dezember anlässlich des 190. Geburtstages ihrer Gründerin Mutter Clara Pfänder nach vorn: Durch zwei Ereignisse werden die in Salzkotten beheimateten Ordensfrauen im kommenden Jahr ihre Ordensgründerin würdigen. Durch ein neues Buch und durch die Segnung einer Skulptur und einer Erinnerungstafel im Paderborner Dom wird der gute Ruf von Mutter Clara Pfänder gestärkt. Mehr...

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