Die Salzkottener Franziskanerinnen blickten am 6. Dezember anlässlich des 190. Geburtstages ihrer Gründerin Mutter Clara Pfänder nach vorn: Durch zwei Ereignisse werden die in Salzkotten beheimateten Ordensfrauen im kommenden Jahr ihre Ordensgründerin würdigen. Durch ein neues Buch und durch die Segnung einer Skulptur und einer Erinnerungstafel im Paderborner Dom wird der gute Ruf von Mutter Clara Pfänder gestärkt. Mehr...

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Forschung über Demenz


Trafen sich im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Salzkotten (v.l.): Prof. Dr. Ann Kolanowski, Schw. M. Arnoldis Straßfeld, Maria Tölle, Beatrix Wibbe, Schw. M. Raphaela vom Hofe, Bianca Hecht, Petra Wiese, Monika Ahle, Schw. M. Angela Benoit. Foto: Prof. Dr. Martina Roes

Salzkotten. Die Besonderheiten des Altenheims St. Clara als eine Ordenseinrichtung in der sowohl ältere Ordensschwestern als auch Nichtordensangehörige leben, hat das Interesse von Pflegewissenschaftlerinnen geweckt. Prof. Dr. Martina Roes vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Witten trifft sich seit einigen Monaten mit den Franziskanerinnen und einer Arbeitsgruppe des Altenheims zum Austausch im Mutterhaus in Salzkotten. Prof. Dr. Roes war es ein Anliegen, ihre Arbeitskollegin aus den USA, Professorin Ann Marie Kolanowski von der Pennsylvania State University,  mit den Franziskanerinnen und ihrer Vision für die Zukunft dieser Einrichtung in Kontakt zu bringen. Neben wertvollen Anregungen und einem weiterführendem Erfahrungsaustausch, wurden auch überraschende Gemeinsamkeiten entdeckt. Prof. Dr. Kolanowski  hatte in ihrer Heimat das Gymnasium der „Mallinckrodtschwestern“, Schwestern der Christlichen Liebe besucht. Diese wiederum stehen in Beziehung zur Geschichte der Franziskanerinnen Salzkotten.

An dem Austausch nahmen auch die Pflegedienstleitung des Altenheims St. Clara sowie Schwestern aus der Geschäftsführung und der Ordensleitung teil.

Der Arbeitsschwerpunkt des DZNE Standortes Witten liegt in der Entwicklung und Untersuchung von Versorgungsstrategien für Menschen mit Demenz.

Forschung demenz

Professorin Ann Marie Kolanowski von der Pennsylvania State University besuchte das Mutterhaus der Franziskanerinnen, hier vor einer Ausstellungstafel zur Ordensgeschichte. Foto: Prof. Dr. Martina Roes


Über den Forschungsansatz des DZNE am Kooperationspartner, der Privaten Universität Witten-Herdecke, heißt es auf der DZNE- Internetseite: „Das Wittener Konzept der Versorgung, Pflege und Behandlung von Menschen mit Demenz nimmt die Perspektive der Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt. Das heißt konkret, dass Interventionen auf lange Sicht immer auf den Menschen mit Demenz und seine Gefühle, unabhängig von seiner Fähigkeit diese auszudrücken, ausgerichtet sein müssen. Das zu erreichende übergeordnete Ziel ist daher eine befriedigende Lebensqualität in allen Stadien des progressiv fortschreitenden Krankheitsverlaufs.“


Die Salzkottener Franziskanerinnen blickten am 6. Dezember anlässlich des 190. Geburtstages ihrer Gründerin Mutter Clara Pfänder nach vorn: Durch zwei Ereignisse werden die in Salzkotten beheimateten Ordensfrauen im kommenden Jahr ihre Ordensgründerin würdigen. Durch ein neues Buch und durch die Segnung einer Skulptur und einer Erinnerungstafel im Paderborner Dom wird der gute Ruf von Mutter Clara Pfänder gestärkt. Mehr...

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