„Eine Welt in unseren Händen“ heißt ein Angebot der Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten für Gruppen und Schulklassen. Mehr...

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Abschied und Aufbruch


Die Gruppe der Missionarinnen und Missionare auf Zeit, die im August zu ihren Einsätzen aufbricht, feierte ihre Aussendung in der Mutterhauskirche der Franziskanerinnen, hier mit Schwester M. Alexa Furmaniak (links) und Schwester M. Angela Benoit, Provinzoberin der Franziskanerinnen Salzkotten. Foto: Bodin

Salzkotten, 15. Juli 2017. „Hand in Hand - zusammen in die Welt“, hieß am Samstag das Motto für 14 junge Frauen und drei junge Männer, die als Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten ausgesendet wurden. Ab August starten sie für ein Jahr zu ihren Einsätzen in Malawi in Südostafrika, Indien, Indonesien und Osttimor.

So hieß es im Gottesdienst in der Mutterhauskirche, sich schon einmal auf den bevorstehenden Abschied vom gewohnten Zuhause, von Eltern und Freunden vorzubereiten. „Es geht darum loszulassen, um Neues zu beginnen“, sagte Pfarrer Martin Beisler, Leiter des Pastoralverbundes Salzkotten, in der Predigt. Die jungen Freiwilligen würden ein Zeichen setzen, indem sie in die Welt gingen, um anderen Menschen im Namen Jesu Christi zu helfen. Zum Zeichen ihrer Aussendung und des Segens für ihren Einsatz erhielten sie am Altar ein Tau-Kreuz und eine Kerze.



Aussendung 2017

Mit gemalten Flaggen ihrer Einsatzländer stellten sich die Missionarinnen und Missionare auf Zeit im Gottesdienst vor. Einige von ihnen gehen nach Malawi, wo die Franziskanerinnen Salzkotten unter anderem eine Schule für Aids-Waisen und einen Kindergarten unterhalten. Weitere Einsatzorte dort sind ein Hospital sowie zwei Schulen mit Internat. In Indien arbeiten die Freiwilligen im Projekt „NEST", einem Kinderdorf in der Nähe von Bangalore sowie im Kinderdorf Sevagram.

Bei den Schwestern der Indonesischen Provinz der Franziskanerinnen Salzkotten, engagieren sie sich als Helfer in der Physio- und Ergotherapie, in Schulen und weiteren Einrichtungen. Die Projekte der aktuellen Teilnehmer befinden sich in Fodo auf der Insel Nias und in Pematangsiantar auf Sumatra. Im unabhängigen Osttimor wird ein weiterer Missionar auf Zeit im Einsatz sein. Hier befinden sich in der Hauptstadt Dili und in Viqueque Hilfsprojekte der Franziskanerinnen für Waisenkinder.

Nach dem Gottesdienst luden die Missionarinnen und Missionare auf Zeit zum Sommerfest im Garten des Mutterhauses in Salzkotten ein. Es gab ein buntes Programm mit zahlreichen Beiträgen und vielen Informationen auch von ehemaligen MaZ zu den Projekten und Einsatzorten.

Auf ihre Einsätze werden die jungen Menschen intensiv vorbereitet. Diese Vorbereitung umfasst 24 Seminartage, verteilt auf mehrere Blöcke. Darüber hinaus gibt es ein fünf- bis siebentägiges Begleitseminar im Einsatzland und ein mindestens fünftägiges Reflexionsseminar nach der Rückkehr.

Weitere Informationen unter www.maz.fcjm.de.




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