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Franziskanische Caritas


„Franziskanisches Forum“ bei der Caritas Herten (v.l.): Doris Wetzel, Rolf Schettler, Fred Toplak, Schwester M. Daniela Ließke, Pater Prof. Dr. Thomas Dienberg OFMCap, Schwester M. Stefanie Müllenborn, Hans-Josef Engberding und Matthias Müller.

Herten, 9. März 2017. „Was sind die Merkmale einer ,franziskanischen Caritas'?“ Diese Frage stand am Mittwochabend im Mittelpunkt eines „Franziskanischen Forums“ zu dem die Caritas Herten zahlreiche geladene Gäste im Caritaszentrum „Franz von Assisi“ begrüßte.

Anlässlich des Goldenen Ordensjubiläums, das die in Herten tätigen Ordensschwestern der Franziskanerinnen Salzkotten, Schwester M. Daniela Ließke und Schwester M. Stefanie Müllenborn, im vergangenen Jahr feierten, hatte die Caritas Herten diesen Abend organisiert. Zu Beginn hielt der Kapuziner-Pater Professor Dr. Thomas Dienberg OFMCap aus Münster einen Vortrag an den sich ein Podiumsgespräch mit Bürgermeister Fred Toplak, dem Unternehmer Rolf Schettler, Hans-Josef Engberding, Vorsitzender des Caritasverbandes Herten sowie Schwester M. Daniela und Schwester M. Stefanie anschloss.

Matthias Müller, Geschäftsführer der Caritas, wies darauf hin, dass die Ordensschwestern bereits seit fast 30 Jahren in Herten aktiv seien und mehr als die Hälfte ihres Ordenslebens dort verbracht hätten. Schwester M. Daniela ist dabei vor allem durch die von ihr betreuten Tafel-Läden bekannt, Schwester M. Stefanie durch die Hilfen für Flüchtlinge. Hinzu kommt Doris Wetzel, Assoziierte der Franziskanerinnen Salzkotten, die den Caritas-Laden Kinderland koordiniert. So gebe es eine lange Verbundenheit zwischen den Franziskanerinnen und der Caritas Herten, erläuterte Matthias Müller. „Das lässt uns immer wieder darüber nachdenken, wie sich eine franziskanisch inspirierte caritative Arbeit vor Ort ausgestaltet“, sagte er.

Pater Thomas Dienberg

Pater Prof. Dr. Thomas Dienberg OFMCap referierte darüber, was franziskanisch inspirierte caritative Arbeit ausmacht.

Für Pater Thomas Dienberg machen „wahrnehmen, hinhören und verstehen wollen“ diese Arbeit aus. Es gehe um eine „Grundhaltung der Hinwendung“ zu den Menschen und zu Gott. Der heilige Franziskus habe den Leprakranken geküsst, obwohl es verboten war, ihn auch nur zu berühren. „Wir müssen uns fragen, sind wir wirklich dort, wo die Menschen uns brauchen, sind wir an der Peripherie, dort wo niemand hingeht“, forderte Pater Thomas Dienberg. Barmherzigkeit sei eine Beziehungskategorie, bei der es darauf ankomme, sich selbst zurückzunehmen, den anderen zu verstehen und nicht über ihn zu urteilen. Dabei sei es wichtig, alles mit Freude zu tun. „Erlebt der andere die Freude des Evangeliums in mir“, gab Thomas Dienberg zu bedenken.

Im Podiumsgespräch wurde Schwester M. Stefanie gefragt, was ihr nach 30 Jahren immer wieder Kraft für ihr Wirken gebe. „Meditation, Gebet, gute Bücher und die Menschen, denen ich begegne“, lautete ihre Antwort. Für Schwester M. Daniela sind es ebenfalls „froh machende Begegnungen“ und außerdem die Wirkung des eigenen Tuns, „dem sich sehr viele Ehrenamtliche angeschlossen haben“.


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