Nachrichten


In der Vortragsreihe „Nahe Fremde“ geht es am Mittwoch, 25. Oktober, um das Verhältnis von Christen zu den nichtchristlichen Religionen. Unter dem Titel „Wir und die Anderen“ wird dazu Pastor Dr. Andreas Rohde, Spiritual im Paulus-Kolleg in Paderborn referieren. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Mutterhaus.  Mehr...

Weiter

MaZ 2016 / 2017 beim Rückkehrerseminar


Maz Rückkehrer 2017
Spaß und Wiedersehensfreude beim Rückkehrerseminar für die MaZ 2016 / 2017.

Wenn man ein Jahr in einem anderen Land, mit einer anderen Kultur und einer anderen Sprache lebt, dann gibt es natürlich sehr viel zu erzählen und auszutauschen. Und mit wem könnte man sich besser austauschen, als Gleichgesinnten, die ähnliches erlebt und ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Das war einer der Gründe, warum wir 16 frisch zurückgekehrten MaZ'lerinnen uns vier Wochen nach unserer Rückkehr aus Indien, Malawi, Osttimor und Indonesien im Mutterhaus trafen. Eine Woche hatten wir Zeit um uns über Themen auszutauschen, die uns während unseres Einsatzes aber besonders jetzt unmittelbar nach unserer Rückkehr beschäftigten.

Wie auch beim Zwischenseminar in unseren jeweiligen Einsatzländern, standen auch bei diesem Seminar unsere Bedürfnisse im Vordergrund und so erstellten wir mit Hilfe der Teamer und Schwester Alexa einen Wochenplan mit den Themen, die uns am meisten auf der Seele brannten. Jeden Abend konnten jeder der wollte zur Teamerrunde dazu stoßen, um den nächsten Tag methodisch mit vorzubereiten und seine Wünsche mit einzubringen.


MaZ Rück 2 2017
Viel zu berichten hatten die zurückgekehrten Missionarinnen und Missionare auf Zeit im Mutterhaus.


Wie kann ich richtig los lassen und ankommen ohne zu vergessen?Was hat mich besonders geprägt? Inwieweit habe ich mich verändert? Welche Werte sind mir wichtig geworden? Und wie kann ich mich weiter sozial engagieren? Das waren die Schwerpunkte mit denen wir uns beschäftigten. Damit der Austausch nicht zu kurz kam, machten wir zwischen den Einheiten Spaziergänge und verbrachten die Pausen und Abende zusammen.

An einem Tag beschäftigten wir uns damit, wie wir am besten von unserem Jahr erzählen können ohne zum Beispiel die Frage “Wie war es?“mit einem “Ja, war super“ stehen zu lassen. Und um diese Methoden gleich anzuwenden, trafen wir uns einen Abend mit unseren Patenschwestern, mit denen wir während unseres Einsatzes Briefkontakt hielten und von denen wir in ihre Gebete mit eingeschlossen wurden. Es war für alle ein gelungener Abend und ein sehr schöner Austausch.

Am letzten Abend durften wir uns nochmal in unser Einsatzland versetzen und etwas für den Kulturabend vorbereiten. Am Ende standen Masala chai ( Tee) und Puri (eine Art Fladenbrot) aus Indien, Mandasi (eine Art Donut) aus Malawi sowie Fisch und gebratene Nudeln aus Indonesien auf dem Tisch. Spätestens bei den traditionellen Liedern und Tänzen der einzelnen Länder war jede von uns für einen kurzen Moment wieder in ihr Land zurück versetzt.

Am nächsten Tag nach dem Mittagessen hieß es dann aber auch schon wieder Abschied nehmen. Aber auch bei diesem mal wird es kein Abschied für immer, denn wir werden uns sicher auf dem ein oder anderen MaZ – Event wiedersehen.

Lena Kamp





MaZ Aussendung: Abschied und Aufbruch


Aussendung 2017



„Hand in Hand - zusammen in die Welt“, hieß am Samstag das Motto für 14 junge Frauen und drei junge Männer, die als Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten ausgesendet wurden. Ab August 2017 starten sie für ein Jahr zu ihren Einsätzen in Malawi in Südostafrika, Indien, Indonesien und Osttimor...mehr


MaZ-Abschlusswoche 2017

Abschlusswoche 2017 Foto 1
Beim Besuch auf dem Bio-Bauernhof hieß es auch mit anzupacken.

Unter dem Motto „Hand in Hand- Zusammen in die Welt“ starteten wir, vom Abi-/Prüfungs- oder Umzugsstress befreit, am Dienstag unsere Abschlusswoche. Natürlich wusste keiner so recht, was uns in den nächsten 11 Tagen so erwartet. Wir begannen erst mal mit einem ausführlichen Essen und da dachte ich mir schon, dass wir wieder wunderbare Tage im Kloster verbringen würden. Diese Vermutung bestätigte sich dann auch schnell. Denn während wir Themenfelder wie Konflikte, Stress, richtiges Berichteschreiben oder globales Lernen behandelten, entstand eine tolle Gruppengemeinschaft sowohl unter den MaZ´lerInnen als auch mit den Teamern und Schwestern zusammen. Und selbst wenn wir über schwierige und dennoch sehr wichtige Themen wie AIDS oder Abschied, Tod und Trauer redeten, war keine MaZ´lerIn mit seinen / ihren Gedanken alleine, denn in Kleingruppen haben wir uns oft ausgetauscht.

Gruppe Maz 2017
Gruppenfoto der MaZ 2017 in der Abschlusswoche.

Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz, da wir uns durch anschauliche, lustige und aktive Spiele die Themen oft selbst erarbeiteten und uns die vielen Informationen so besser im Gedächtnis blieben. In inhaltlich passenden Morgen- und Abendimpulsen konnten wir die vergangenen Stunden immer sehr gut Revue passieren lassen, denn das war bei so lehrreichen Tagen sehr hilfreich. Manchmal hat aber auch schon ein Eis zwischendurch gereicht ;). Aufregend war natürlich auch der Moment, als wir zwischen all dem organisatorischen Kram, der natürlich auch anfiel, unsere Flugdaten in die Hand gedrückt bekommen haben. In solchen Augenblicken stieg die Vorfreude auf den bevorstehenden Einsatz umso mehr.

Ab und zu verließen wir auch das Kloster und seine Umgebung für ein paar Stunden. So besuchten wir zusammen mit jungen und alten Schwestern die Landesgartenschau in Bad Lippspringe oder wir als MaZ´ler den Vauß-Hof in Scharmede. Diesen Biobauernhof betreiben zwei ehemalige MaZ´ler mit voller Überzeugung und sie achten dabei sehr auf die Nachhaltigkeit. Wir haben dort eine Führung über den erstaunlich großen Hof genossen und haben viele gemeinnützige Projekte, die von den Besitzern unterstützt werden, kennen gelernt. Zum Schluss „durften“ wir sogar mithelfen, indem wir alle gemeinsam Unkraut im strömenden Regen gepflückt haben. Einige von uns sahen es als eine gute Vorbereitung auf unser MaZ-Jahr.

Begegnung mit den Schwestern
Begegnung mit den Schwestern im Mutterhaus.

Die Abende haben wir meist zusammen verbracht, indem wir ein Lied für das Abschlussfest einübten, uns im Wassertretbecken abkühlten oder indem wir einfach nur zusammen saßen, erzählt und gelacht haben. Einmal haben wir uns auch mit einigen Schwestern getroffen und am Ende des Abends hatte jeder eine nette Schwester gefunden, welche die Patenschaft für das MaZ-Jahr übernimmt. Unsere gemeinsame Abschlusswoche beendeten wir dann mit einem wunderschönen Abschlussfest am Samstag. Alles in allem waren es sehr schöne und eindrucksvolle Tage, die wir im Kloster verbrachten und uns wurde deutlich, was wir als MaZ´lerInnen bewirken können und wie und wen wir durch unser Handeln verändern bzw. beeinflussen können.

Verena Hölter, MaZ`lerin 2017/18



 

Freundeskreis-Brief Nr. 11, Juli 2017

Der neue Freundeskreisbrief ist da: Download


Indienseminar 2017


Maz in Indien
MaZ in Indien (Archivbild).

Unser Indienseminar fand vom 16. - 18.6. in der Nähe von Bonn statt und richtete sich an alle, die im nächsten Jahr im Rahmen des Missionar-auf-Zeit-Programms nach Indien oder Thailand reisen. Insgesamt 23 Teilnehmer und Teilnehmerinnen fanden sich trotz Bahnverspätungen mehr oder weniger pünktlich im Priesterseminargebäude der Steyler Missionare ein. Positiv anmerken kann man auch, dass von den 23 Teilnehmern acht Jungen dabei waren, eine relativ gute „Männer-Quote“. Nach der Ankunft wurden wir herzlich von Pater Xavier begrüßt, der selbst indische Wurzeln hat und sich daher gut mit den Unterschieden zwischen der deutschen und der indischen Kultur auskennt. Wir begannen mit einem indischen Abendessen, das zum Glück nicht unerträglich scharf war. Auch wurde uns gestattet mit Besteck zu essen, während es in Indien durchaus üblich ist, mit den Fingern zu essen. Dafür durften wir das Essen mit den Fingern am nächsten Nachmittag erproben, und einige legten auch beim nächsten indischen Abendessen das Besteck zur Seite und aßen den Reis nach allen Regeln der Kunst mit den Fingern. Wer ein Jahr in Indien leben möchte, muss schließlich üben!

Außerdem lernten wir etwas über die verschiedenen Religionen in Indien und feierten am Samstagmorgen eine Messe mit indischen Elementen. Am Samstagvormittag stellten wir uns auch gegenseitig verschiedene Themen zu Indien vor, die wir zuvor in Referaten erarbeitet hatten. So konnten wir etwas über die indische Geschichte lernen, über Sitten und Bräuche oder auch etwas über eine hinduistische Hochzeit erfahren. Auch war eine MaZlerin dabei, die im August aus Indien wiedergekommen war, und von ihren Erfahrungen berichtete. Am Nachmittag wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und besuchten Familien oder Ordensleute aus Indien. Dort lernten wir dann z. B. die indische Nationalhymne oder auch unseren Namen zu schreiben, denn in Indien haben die verschiedenen Sprachen auch ihre eigenen Schriften. Und natürlich durfte das Essen mit den Fingern auch nicht zu kurz kommen. Nach dem Besuch fand ein Kulturabend statt, wo wir uns gegenseitig präsentierten, was wir gelernt hatten, es wurden indische Lieder, Tänze, Schriften und Sätze in den verschiedenen Sprachen vorgestellt. Sonntags erzählte uns Pater Xavier etwas über die kulturellen Unterschiede zwischen den eher direkten, nüchternen Deutschen und den eher indirekten, höflichen und emotionalen Indern. So hätten die Inder ein ähnliches Temperament wie die Italiener. Auch kann ein „Nein“ in Indien schon mal „Ja“ bedeuten, was für uns Deutsche auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen mag.

Insgesamt kann man sagen, dass das Seminar uns sehr gut weitergeholfen hat und wir jetzt ein Stück mehr über unser Einsatzland erfahren haben sowie Kontakte zu anderen Indien-MaZlern knüpfen konnten. So freuen uns jetzt schon auf das Zwischenseminar, wo wir die anderen alle wiedersehen werden.

Simon Jonas

Seminarwochenende im April

Gruppe im Garten
Übung im Garten des Mutterhauses in Salzkotten.

Salzkotten, April 2017. Unser viertes Seminarwochenende begann nachmittags mit einer Blitzlichtrunde, viele von uns stehen kurz vor den wichtigen Abiturprüfungen, daher waren wir alle ein bisschen aufgeregt. Die Ruhe und die Herzlichkeit, die uns jedes Mal aufs Neue hier bei den Franziskanerinnen in Salzkotten empfängt, hat uns alle sehr beeindruckt und willkommen geheißen.

Durch dieses Seminar wurden wir mit Hilfe verschiedener Themenblöcke begleitet. Am Nachmittag des ersten Tages stand die Franziskanische Spiritualität im Vordergrund. Hier wurden wir durch eine Geschichte, die uns Schwester Alexa und Kathrin, eine Teamerin, vorgetragen haben, langsam an das Thema heran geführt. Anschließend hat jeder MaZ´ler eine kleine Walnuss mit einem roten Faden erhalten, darauf standen die Leitgedanken des hl. Franziskus'. Vielen von uns waren die Leitgedanken noch fremd, daher haben wir uns damit intensiv in Kleingruppen auseinandergesetzt. In den anschließenden Präsentationen unserer Ausarbeitungen, könnten wir lebhaft über die Aktualität dieser Gedanken diskutieren. So haben wir festgestellt, dass diese Leitgedanken, auch noch heute sehr aktuell sind. Der Abend des ersten Tages endete in einem sehr ruhigen Abendimpuls, begleitet vom Klavier.

Der zweite Tag begann mit der feierlichen Segnung der Palmzweige und der Eucharistiefeier des Palmsonntages, in der wir uns auf die bevorstehende Karwoche einstimmten. Am Vormittag stand dann das Thema Kommunikation im Vordergrund, hierfür fand ein kleiner theoretischer Block statt, der durch praktische Übungen immer wieder unterbrochen wurde, sodass das Gelernte sich gut eingeprägt hat. Nachmittags haben wir draußen im Garten weitere Übungen zum Thema Kommunikation und Leben in der Gemeinschaft gemacht. Hierzu haben wir in den Ländergruppen jeweils ein gemeinsames Bild mit Fingerfarbe gemalt ohne miteinander zu reden. Die nonverbale Kommunikation stand hier im Vordergrund, wir haben viel über die Bedeutung von Mimik und Gestik gelernt. Genau dies wird uns in den ersten Tagen in unserem Projekt auch immer wieder begegnen. Es sind viele bunte und sehr kreative Bilder entstanden. Am Abend haben wir uns mit dem Thema alleine oder zu zweit in einem Projekt intensiv auseinander gesetzt, hierzu wurden wir im Abend-Impuls darauf eingestimmt und hatten anschließend den ganzen Abend Zeit, uns mit dem Projekt-Partner intensiv auszutauschen. Diejenigen, die alleine in ein Projekt gehen, haben sich mit denen ausgetauscht, die ebenfalls alleine in einem Projekt sind. Wir haben sehr schnell festgestellt, dass wir viele Ängste miteinander teilen und es sehr schön war, sich darüber austauschen zu können.

Das Seminar ging am Montagmorgen mit einem Organisationsblock und dem anschließenden Mittagessen zu Ende.

Fabia Casti

Nachrichten


In der Vortragsreihe „Nahe Fremde“ geht es am Mittwoch, 25. Oktober, um das Verhältnis von Christen zu den nichtchristlichen Religionen. Unter dem Titel „Wir und die Anderen“ wird dazu Pastor Dr. Andreas Rohde, Spiritual im Paulus-Kolleg in Paderborn referieren. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Mutterhaus.  Mehr...

Weiter