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„Eine Welt in unseren Händen“ heißt ein Angebot der Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten für Gruppen und Schulklassen. Mehr...

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Provinzkapitel 2017


Provinzkapitel 2017


Vesper mit der Singgemeinschaft und Abschlussgottesdienst

Provinzkapitel Kapitulatinnen

Gruppenfoto der Kapitularinnen vor dem Mutterhaus.


Salzkotten, 26. März 2017. Der Freitag stand wiederum im Zeichen der Ergebnisse der Vorbereitungsgruppen, die sich nach der letzten Delegiertenversammlung intensiv mit den jeweiligen thematischen „Statements“  beschäftigt hatten.  Ein weiterer Schwerpunkt des Tages waren Statutenänderungen „kleinerer Art“, deren Notwendigkeit uns mit einer interessanten Power-Point-Präsentation vermittelt wurde.

In diesem Zusammenhang möchten wir einen spirituellen Impuls aus den ersten Tagen des Kapitels erwähnen. Zum Thema „Wachsen und Reifen“ wurden von jedem Kapitelmitglied Sonnenblumenkerne in eine kleine Schale mit Erde gelegt. Bereits an diesem Tag waren schon kleine, grüne Spitzen der Sonnenblumenpflanzen zu erkennen. Staunend nahmen wir dies wahr. Dankbar erkannten wir die spirituellen Zusammenhänge zu dem Leitmotiv des diesjährigen Provinzkapitels.

Mit dieser Dynamik gingen wir in den Samstag. Pünktlich um 17.30 Uhr waren alle Schwestern zur Feier einer „besonderen“ Vesper eingeladen. Die Kapitelsmitglieder zogen in Prozession in die Kirche ein, wo die Schwestern des Mutterhauses und St. Clara sowie die Klarissen bereits versammelt waren.

Singgemeinschaft
Monika Breithaupt von der Singgemeinschaft Salzkotten sprach ein Grußwort.


Zu unserer großen Freude hatte sich die Singgemeinschaft Salzkotten, unter der musikalischen Leitung von Herrn Thomas Rimpel und Herrn Christoph Niggemeier an der Orgel eingefunden, um diese Vesper festlich mitzugestalten. Es war ein Genuss! Das Grußwort der Vorsitzenden Monika Breithaupt beinhaltete vor allen Dingen einen großen Dank an die vorherige Provinzleitung sowie unserer Ökonomin und die besten Glück- und Segenswünsche an die neue Provinzleitung. Der Tag klang aus mit einem gemütlichen Zusammensein im Franziskushaus.

Am nächsten Tag zogen wir in Prozession mit den Symbolen (Hl. Schrift, Konstitutionen, Statuten, Kapitelskerze, Tau-Kreuz, Kapitelsunterlagen und die Schale mit den heranwachsenden Sonnenblumen) in die Mutterhauskirche.

Der Wortgottesdienst zum Abschluss wurde bereichert durch die Ansprache und Dankesworte unserer Provinzoberin, Schw. M. Angela; die anschließend das Provinzkapitel 2017 offiziell für beendet erklärte. Unsere Generaloberin, Schw. M .Magdalena, dankte der Kapitelsgemeinschaft und allen Schwestern für das betende Mittragen dieser Tage und schloss mit guten Segenswünschen. Die musikalische Gestaltung durch unsere Schwestern, mit einem sehr anrührenden Segenslied, rundete die Feierlichkeiten ab.

Zuvor jedoch überraschte Schw. M. Alexa den neuen Provinzrat jeweils mit einer selbstgestal-teten Kerze, die das Symbol der Kapitelskerze trug. Nach gemeinsamen Mittagessen und Kaffee verabschiedeten sich die ersten Kapitelsmitglieder und somit verabschieden auch wir uns von Ihnen.

Wir danken Ihnen, dass Sie sich für unsere Berichte interessiert haben und sind mit guten Wünschen und Gottes Segen Ihr Redaktionsteam:
Schw. M. Alexandra Völzke, Schw. M.Veronika Engelmann und Schw. M. Hiltrud Wacker


Glück- und Segenswünsche für die neue Provinzleitung

Salzkotten, den 23.3.2017. Nach anstrengenden und aufregenden Tagen grüßen wir Sie heute wieder aus der Redaktion. Die Ergebnisse der Wahl kennen Sie bereits und wir hoffen, dass Sie sich genauso freuen wie wir. Mit einem herzlichen Dank für alle Glück- und Segenswünsche möchten wir heute unseren Bericht fortsetzen.

Der Montag begann mit der weiteren Berichterstattung aus dem Bereich Rumänien und Weiteres aus der Provinz. Am Nachmittag stellte Schw. M. Arnoldis uns ihren Finanzbericht von den vergangenen zehn Jahren in Worten und Zahlen sowie in einer übersichtlichen und verständlichen Power Point Präsentation dar. Beeindruckend an diesem Tag war für uns alle das kreativ gestaltete Mittagsgebet für unsere in den vergangenen sechs Jahren verstorbenen Schwestern. Sinnbildlich wurde für die verstorbenen Schwestern eines Jahres in der gestaltenen Mitte eine Kerze entzündet. Am Abend mussten wir etwas „nachsitzen“, weil wir uns für die verbleibende Berichterstattung viel Zeit gegönnt hatten. Es waren doch recht ereignisreiche Jahre!


Verabschiedung Provinzrat

Verabschiedung des Provinzrates.


Der Dienstag war ausgefüllt mit den Vorbereitungen zur Wahl, die am Mittwoch anstand. Herr Dr. Beirer leitete diese Wahlvorbereitung, die auch in Gruppenarbeit stattfand, in einer sensiblen und einfühlsamen Art und Weise. In der Vesper wurde Schw. M. Hildegarde und der ehemalige Provinzrat mit Worten der Generaloberin Schw. M. Magdalena und mit Geschenken aus Rom verabschiedet. Nach dem Abendessen versammelten wir uns noch einmal kurz im Kapitelsaal, wo Schw. Hildegarde für ihre Arbeit von der Provinz mit einem Geschenk gewürdigt wurde. Danach gingen wir schweigend ins Gebet und in die Nacht.

Am Mittwoch wurde der eigentliche Wahlprozess, dem Schw. M. Magdalena vorstand, mit einer liturgischen Feier eingeleitet. Nach der Wahl der Provinzoberin zogen wir in Prozession in die Kirche ein, wo die Schwestern des Mutterhauses und aus unserem Altenheim St. Clara auf uns warteten. Jede Schwester bekundete mit ihrem Händedruck ihre Treue, ihr Wohlwollen und ihr Vertrauen der neuen Provinzoberin gegenüber. Jedoch die eigentliche Gratulation fand später statt.

Nach der Wahl der vier Ratsschwestern und der Provinzassistentin und anschließendem Mittagessen trafen wir alle Schwestern im Oratorium zur Gratulation und zu einem Sektempfang. Dann folgte die große Überraschung, die Schw. M. Hildegarde bereits am Vortag angekündigt hatte. Mit warmer Jacke und festen Schuhen sollten wir uns für die Abfahrt pünktlich auf dem Parkplatz einfinden. In einer Autokolonne fuhren wir in Richtung Thüle und bogen links und rechts ab und standen vor der Imkerei Lenzmeier. Die Besitzerin der Imkerei, Andrea Lenzmeier, ist die Tochter unseres verstorbenen Fahrers Herrn Böttcher. In ihrem zweistündigen Vortrag über das Wesen der Imkerei beeindruckte sie uns mit ihrem fachkundigen Wissen und ihrer Leidenschaft für die Bienen. In einer gemütlichen Hütte fand dann noch eine Verkostung von verschiedenen Honigsorten und Honigwein statt.


 Imkerei Lenzmeier.
Besuch in der Imkerei Lenzmeier.

An diesem Abend stand Pfarrer Martin Beisler, der Leiter des hiesigen Pastoralverbundes, der feierlichen Vesper vor. Die offizielle kirchliche Einführung der neuen Provinzoberin, Schw. M. Angela, erfolgte durch unsere Generaloberin Schw. M. Magdalena. Als Zeichen der Übernahme ihres Amtes wurden Schw. M. Angela das Evangelium, die Regel, die Konstitutionen unserer Kongregation und die Statuten überreicht. Zuvor musste sie durch eine Befragung durch die Generaloberin ihre Bereitschaft zum Dienst an der Gemeinschaft erklären. In einer eindrucksvollen Predigt sprach Pfr. Beisler von der Neuanschaffung der Glocken für die Pfarrkirche St. Johannes. Eine dieser Glocken soll dem hl. Franziskus und der hl. Klara geweiht werden. Mit dieser Geste möchte die Gemeinde ihre Verbundenheit mit uns ausdrücken, die er persönlich mit seinem Dank an Schw. M. Hildegarde und mit Segenswünschen an die neue Provinzoberin unterstrich. In einem Gratulationsschreiben lud er Schw. M. Angela und fünf weitere Schwestern für den bevorstehenden Glockenguss ein.

Zu einer großen Feierlichkeit gehört in einem Kloster ein gutes Essen, zu dem auch der Pfarrer, die Klarisssen und die Koinonia-Geschwister herzlich eingeladen waren. Unser Koch, Herr Nilges, und sein Team überraschten uns mit einem festlichen Abendessen. Es fehlte an nichts! Vor dem Nachtisch kam überraschenderweise ein heiterer "Besuch aus Afrika", mit Deutschkenntnissen, die sie wohl in einem Crashkurs bei Schw. M. Veronika gelernt hatte. Alinafe, die Dame aus Afrika, die eine verblüffende Ähnlichkeit mit unserer Schw. M. Veronika hatte, brachte der alten und der neuen Provinzoberin sowie Schw. M. Arnoldis wunderschöne Geschenke aus Afrika mit.

Heute, am Donnerstag, ging es wieder munter weiter, nachdem die Lachmuskeln sich erholt hatten. Für die Arbeit des neuen Provinzrates schenkte der Generalrat eine Bibel in der neuen Einheitsübersetzung und eine entsprechende Halterung aus Holz. Der Tag stand ganz im Zeichen der Ergebnisse der Vorbereitungsgruppen, die sich nach der letzten Delegiertenversammlung zu bestimmten Themen der Provinz bildeten.

Mit „pace e bene“ grüßen Sie/Euch die Berichterstatterinnen

Schw. M. Hiltrud, Schw. M. Veronika und Schw. M. Alexandra




Provinzleitung

Die neue Provinzleitung der Franziskanerinnen Salzkotten mit der Generaloberin aus Rom (v.l.): Schwester Dr. M. Alexandra Völzke, Schwester M. Stefanie Müllenborn, Provinzoberin Schwester M. Angela Benoit, Generaloberin Schwester M. Magdalena Schmitz, Schwester M. Birgit Henning und Schwester M. Alexa Furmaniak.



Salzkotten, 22. März 2017. Schwester M. Angela Benoit wurde am Mittwoch zur neuen Provinzoberin der deutschen Provinz der Franziskanerinnen Salzkotten gewählt. In dieser Funktion löst sie Schwester M. Hildegarde Voß ab, die seit 2004 Provinzoberin war.
Schwester M. Angela Benoit trat am 15. April 1971 in den Orden ein. Sie war zunächst in der Krankenpflege und später als Pflegedienstleiterin tätig. Über viele Jahre war sie Ansprechpartnerin für die Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ). Die 66-jährige Ordensfrau stammt aus der Eifel und war zuletzt sechs Jahre als Provinzassistentin bereits in der Ordensleitung.

Als höchste beschlussfassende Instanz der Ordensprovinz wählt das Provinzkapitel alle sechs Jahre die Provinzoberin und den Provinzrat. Eine Wiederwahl der Provinzoberin ist nur einmal möglich. Schwester M. Hildegarde Voß wurde beim Provinzkapitel 2011 einmal wiedergewählt. Im vergangenen Jahr feierte sie ihr Goldenes Ordensjubiläum und zugleich ihren 75. Geburtstag.

Wechsel Provinzleitung

Wechsel in der Provinzleitung der Franziskanerinnen Salzkotten: Schwester M. Angela Benoit (links) übernimmt die Aufgabe der Provinzoberin von Schwester M. Hildegarde Voß.



In ihre Amtszeit fielen das 150-jährige Jubiläum der Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten im Jahr 2010, der Ausbau des Programms für Missionarinnen und Missionare auf Zeit, zahlreiche Erweiterungen der Hilfen für Aids-Waisen in Malawi sowie viele Veränderungen und Umstrukturierungen, mit denen die Ordensgemeinschaft auf die jeweils aktuellen Herausforderungen reagierte.

Neben einer neuen Provinzoberin wählte das Provinzkapitel am Mittwoch auch den Provinzrat. Schwester M. Birgit Henning wurde Provinzassistentin. Weitere Ratsschwestern sind Schwester M. Alexa Furmaniak, Schwester M. Stefanie Müllenborn aus Herten und Schwester Dr. M. Alexandra Völzke.

Das Provinzkapitel wird noch bis Sonntag fortgesetzt. Dabei geht es darum, die Gegenwart in den Blick nehmen und notwendige Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Den Abschluss bildet ein Gottesdienst am Sonntag um 11 Uhr in der Mutterhauskirche.


Sich auf den Weg machen


Salzkotten, den 19.3.2017. Empfangen mit Blümchen und dem ersten Kaffee mit munterem Austausch wurden uns am vergangenen Freitag unsere Kapitelsunterlagen überreicht. Nach der gemeinsamen Vesper und einem guten Abendessen erhielten wir, unter dem Thema „Was bleiben will, das muss sich wandeln. Wer sich wandeln will, muss bleiben. Alles beginnt mit dem Ja“, die erste spirituelle Nahrung. Pater Dr. Cornelius Bohl, der Provinzial der Deutschen Franziskanerprovinz, führte uns wunderbar durch seine lebendige und authentische Weise in die Thematik ein. Dankbar beschlossen wir den Tag in freudiger Erwartung auf Weiteres.

Nach der gemeinsamen Liturgie mit den Schwestern des Mutterhauses und unserem Altenheim St. Clara stärkten wir uns am Samstag mit einem leckeren Frühstück. „Seht, ich mache alles neu. (Offb 21,5) Was macht Gott mit uns?“ – Dies war der anschließende Impuls von Pater Cornelius, der uns sowohl persönlich als auch als Gemeinschaft sehr herausforderte. Wir hatten die Gelegenheit, die Thematik in Stille und beim Gespräch in Kleingruppen zu vertiefen. Der anschließende Austausch im Plenum und die gemeinsame Mittagshore bildeten den Abschluss der Morgeneinheit.

Provinzkapittel Sympbole
Symbole des Provinzkapitels.


„Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? (Jes 43,19) Erneuerung aus der Berufung, auf dem Weg und durch die Sendung“ – Dieser geistliche Impuls führte uns durch den Nachmittag. Anhand der folgenden franziskanischen Berufungstexte wurde uns die Tiefe unserer spirituellen Wurzeln vor Augen geführt: Spoleto, die Begegnung mit dem Aussätzigen, San Damiano, die ersten Brüder, Leben in Portiunkula, Zukunftsfragen des Ordens, die letzten Tage im Leben des hl. Franziskus. Neues wächst aus dem Ruf Gottes, aus dem "Sich-auf-den-Weg" machen und dem "Mit-einer-Sendung-unterweg-sein". Nach der wunderschönen feierlichen Vesper und dem gemeinsamen Abendessen lud Schw. M. Hildegarde zum gemütlichen und fröhlichen Ausklang ins Franziskushaus.

Der heutige Sonntag stand ganz im Zeichen der Eröffnungsfeier, der P. Cornelius vorstand. In seiner Predigt erwähnte er, dass es darum gehe, die Veränderungen in Kirche und Welt und insbesondere die Herausforderungen für die Ordensgemeinschaft in den Blick zu nehmen. „Jesus ist Quelle und Ursprung der Erneuerung. Deshalb geschieht Erneuerung und Wandel durch die Beziehung zu Jesus.“ Wie immer war die Eucharistiefeier sehr einfühlsam von der Liturgiegruppe gestaltet. Zum Ende des Gottesdienstes wurde das Provinzkapitel durch Schw. M. Hildegarde offiziell eröffnet. Nach dem Schlusssegen zogen die Kapitularinnen mit der von Schw. M. Alexa gestalteten und vom Pater gesegneten Kapitelskerze und weiteren Symbolen der Gemeinschaft in den Kapitelssaal.

Kapitelsaal
Kapitularinnen im Kapitelsaal.


Das Kapitel ist in erster Linie ein geistlicher Prozess. Dazu hat Schw. M. Alexa ein Bild entworfen. Es lässt das abgestorbene Weizenkorn erkennen, aus dem neues Leben erwächst. Der Halm mit der reifenden Frucht wächst hinein in die Mitte des Kreuzes, in das Licht des auferstanden Christus.

Nach der Begrüßung durch Schw. M. Hildegarde und ermutigende Worte von der Generaloberin Schw. M. Magdalena wurde zunächst Dr. Georg Beirer als Moderator in unserer Mitte willkommen geheißen. Er führte uns am Vormittag in die Regularien des Kapitels ein, um dann am Nachmittag in die Berichterstattung der Provinz einzusteigen. Wir waren doch sehr erstaunt, wie viel in den vergangen sechs Jahren geschehen ist und mit welcher optimistischen und vertrauensvollen Haltung selbst die größten Herausforderungen gemeistert wurden. Den Abschluss des Nachmittages bildete der Bericht aus Malawi. Nach so viel Gehörtem tat es gut, in die Stille der Anbetung zu gehen und alles dem Herrn anzuempfehlen. An dieser Stelle bitten wir auch Sie/Euch um das Gebet für einen weiteren guten Verlauf des Kapitels.

Für heute grüßen Sie/Euch die Berichterstatterinnen

Schw. M. Hiltrud, Schw. M. Veronika und Schw. M. Alexandra


Provinzkapitel eröffnet

Salzkotten, 19. März 2017. Mit einem Besinnungstag am Samstag und dem Eröffnungsgottesdienst am Sonntag begann an diesem Wochenende das Provinzkapitel 2017 der Franziskanerinnen Salzkotten FCJM. Eine Woche lang werden 27 delegierte Ordensschwestern, die Kapitularinnen, beraten und am kommenden Mittwoch auch eine neue Ordensleitung wählen.

Den Eröffnungsgottesdienst in der Mutterhauskirche feierte der Provinzial der Franziskaner, Pater Dr. Cornelius Bohl OFM. Er hatte auch den Besinnungstag am Samstag gestaltet, der in das Thema des Kapitels einführte: „Was bleiben will, muss sich wandeln“ und „Seht, ich mache alles neu“ (Offb 21,5). Es geht darum, die Veränderungen in Kirche und Welt und insbesondere die Herausforderungen für die Ordensgemeinschaft in den Blick zu nehmen. „Erneuerung geschieht aus der Quelle heraus“, sagte Pater Dr. Cornelius Bohl in der Predigt. Jesus sei Quelle und Ursprung der Erneuerung und deshalb geschehe Erneuerung und Wandel durch die Beziehung zu Jesus.

Zum Ende des Gottesdienstes wurde das Kapitel durch die Provinzoberin Schwester M. Hildegarde Voß eröffnet. Dann zogen die Kapitularinnen mit der eigens gestalteten und von Pater Dr. Cornelius Bohl gesegneten Kapitelkerze in den Kapitelsaal.

Das alle sechs Jahre stattfindende Provinzkapitel ist die höchste beschlussfassende Instanz der Provinz. Zur deutschen Provinz gehören derzeit 107 in Deutschland lebende und tätige Schwestern mit den Schwestern in Rumänien und den deutschen Schwestern in Malawi.

Zur internationalen Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten zählen insgesamt 536 Ordensschwestern in drei Provinzen, der deutschen, der indonesischen und der nordamerikanischen Provinz sowie Schwestern in den Niederlanden, Brasilien und in Frankreich.

Das Kapitel ist in erster Linie ein geistlicher Prozess. Dazu hat Schwester M. Alexa Furmaniak ein Bild entworfen. Es lässt das abgestorbene Weizenkorn erkennen, aus dem neues Leben erwächst. Der Halm mit der reifenden Frucht wächst hinein in die Mitte des Kreuzes, in das Licht des auferstandenen Christus'. Das Thema „Was bleiben will, muss sich wandeln“ wird in dieser Darstellung deutlich.

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