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Beeindruckt von der Jahrestagung „Weltkirche und Mission“

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Rückblick auf ein langes Ordensleben

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Qualität im Freiwilligendienst

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Köln / Salzkotten, 1. Juli 2015. Das Projekt „Missionar/in auf Zeit“ (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten erhielt kürzlich das RAL Gütezeichen. Die seit Mai 2014 bestehende RAL Gütegemeinschaft Internationaler Freiwilligendienst e.V. prüft die Qualität in internationalen Freiwilligendiensten. mehr

Freundeskreisbrief 7, 2015

Cover Freundeskreisbrief




Abschlusswoche und "Mitlebewoche"

Abschlusswoche 2015

Vorbereitungen für die Aussendungsfeier mit dem Thema „Wagt euch zu den Ufern!“

Das Abschlussseminar und die "Mitlebewoche" im Kloster stehen am Ende der einjährigen Vorbereitung auf das Jahr als Missionarin auf Zeit.

In den folgenden Beiträgen berichten MaZ von ihren Erfahrungen bei der Vorbereitung für den Einsatz 2015 / 2016:

Bericht vom Abschlussseminar 2015 (Download)

Bericht von der Mitlebewoche 2015 (Download)

Abschlusswoche 2015 2

Kreatives Arbeiten beim Abschlussseminar der Vorbereitung 2015.

Malawi-Wochenende

TN Malawiwochenende 2015

Teilnehmerinnen des Malawi-Wochenendes 2015


Sprachen Lernen muss nicht langweilig sein - zumindest nicht, wenn man dabei singt und tanzt. Genau so haben wir nämlich damit begonnen, die Landessprache Malawis zu entdecken. Wir waren denkbar stolz, als wir schon nach kurzer Zeit auf Chichewa sagen konnten, dass es uns gut geht und wir uns freuen, unser Gegenüber zu sehen. Dieses Vokabular wird uns wohl immer wieder einfallen, wenn wir das bekannte Lied „The lion sleeps tonight“ hören. Auf schonende Art und Weise wurden uns auch die Grundlagen der Grammatik nähergebracht: Sobald unsere Köpfe nicht mehr aufnahmefähig waren, wurde schnell eine malawische Tanzeinlage in den Lernprozess eingebunden. Wie praktisch, dass man so gleich in den Pausen ein bisschen die andere Kultur kennen lernen konnte! Wir stellten dabei allerdings fest, dass unsere Hüftbeweglichkeit zum Tanzen noch etwas Training bedarf.

Apropos Training – auch das Anziehen eines Chitenje (Wickelrock bestehend aus einem rechteckigen Stück Stoff) verlangt einiges an Übung. Schnell hat man sie nämlich zu eng gewickelt und erfreut sich dann einer Fortbewegungsweise mit erhöhter Stolpergefahr. Spätestens dann, wenn man auch noch Lebensmittel aus dem Salzkottener Supermarkt auf dem Kopf zurück ins Kloster transportieren soll, empfiehlt sich ein gut sitzendes Kleidungsstück.

Am Samstagabend dachten wir, die größten Anstrengungen seien nun langsam überwunden. Wie sollte auch das bisschen Kochen, das noch auf dem Programm stand, anstrengender sein als Vokabeln und Grammatik Lernen oder Einkaufen und Spazierengehen in Wickelrock? Weit gefehlt! Denn das für Malawi typische Maismehl, das gekocht werden sollte, entpuppte sich gemischt mit Wasser als eine äußerst zähflüssige Masse. Hätte einer von uns alleine die ganze Zeit durch den Topf rühren müssen, wäre der Muskelkater im Arm vermutlich nicht ausgeblieben. Durch mehrmaliges Ablösen konnten wir uns aber unbeschwert an den Tisch setzen und versuchen, mit den Händen Maismehl und Beilage zu verspeisen. Das war zwar nicht so einfach, aber lustig anzusehen war es auf jeden Fall!

Am Sonntag traten wir dann wieder den Heimweg an – angefüllt mit Vokabeln, Maismehl und einer groben Vorstellung davon, was uns in Malawi erwartet.

Sprach-und Kulturwochenende Indonesien

 


Sprachwochenende

Beim Sprachwochenende wurde auch indonesisch gekocht und gegessen.



9.1.2015 – 11.1.2015

Am Freitagabend hieß es in Salzkotten: Selamat datang zum Sprach-und Kulturwochenende für alle Missionar/innen auf Zeit, die im Sommer nach Indonesien oder Osttimor reisen werden.
Los ging es mit dem Abendessen, für das die zwei indonesischen Austauschschwestern, Gregorya und Gisela nach typisch indonesischer Art Fisch für uns zubereiteten. Anschließend ließen wir den Abend entspannt mit Bildern aus Indonesien und den jeweiligen Projekten, die die Teamer Judith und Tobi für uns ausgesucht hatten, ausklingen. Außerdem sollte jeder einen Gegenstand, den er persönlich mit Indonesien verbindet, mitbringen und als wir uns in der Runde austauschten, kam so einiges zusammen: Sprachführer, traditionelle Tücher, Karten, Reiseführer, Chiliflocken und Reis.

Der nächste Morgen startete mit der ersten Spracheinheit, bei der uns auch die indonesischen Schwestern kräftig unterstützten. Wir lernten die Aussprache und die Grammatik und konnten erstaunlich schnell die ersten indonesischen Sätze sprechen und schreiben, natürlich mit Hilfe unserer Vokabelliste. Die indonesische Grammatik ist relativ einfach. Noch fehlen uns viele Wörter, doch bis zur Ausreise haben wir noch etwas Zeit zum Lernen. Auch nachmittags folgte eine Spracheinheit, bei der wir viel zu lachen hatten. Die Indonesier unterhalten sich beispielsweise nicht über das Wetter, denn das ist meistens gleich, sondern fragen zum Beispiel: Hast du heute schon geduscht?
Am Abend stand ein selbstgekochtes indonesisches Essen auf dem Plan: nasi goreng, also gebratener Reis. Dazu musste Fleisch und Gemüse von uns kleingeschnitten werden. Die Schwestern kochten im Wok dann das Gemüse mit dem Reis. Dazu gab es kerupuk, eine Art Chips. Zum Nachtisch gab es gebratene, überbackene Bananen und Ananas. Sehr lecker. Wir haben natürlich nicht „normal“ gegessen, sondern saßen im Kreis auf dem Boden und aßen mit den Fingern. Anschließend lehrten uns die indonesischen Schwestern traditionelle indonesische Tänze und im Gegenzug tanzten wir mit ihnen zu unserer Musik. Das machte nicht nur uns sondern auch den Schwestern richtig Spaß. Der Abend klang dann mit gemütlichem Beisammensitzen und Austausch aus. Sehr interessant und aufschlussreich war es, sich über die Unterschiede unserer Kulturen auszutauschen.

Am Sonntag wartete das nächste Highlight in der Messe auf uns. Judith und Schwester Gregorya sangen ein sehr schönes indonesisches Lied. Wir bekamen noch eine weitere Spracheinheit mit ein paar nützlichen Floskeln: Siapa namamu? (Wie heißt du?) oder Apa kabar? (Wie geht es dir?). Somit konnten wir uns auch schon auf Indonesisch vorstellen und ein wenig unterhalten. Wir schrieben sogar eine erste Fassung von einem Vorstellungsbrief für die Partnerorganisationen, natürlich auf Indonesisch. Zum Abschluss besprachen wir noch eine grobe Packliste. An diesem Wochenende kam auch das indonesische Beten nicht zu kurz; zu den Mahlzeiten wurde einfach auf Indonesisch gebetet.
Durch die verschiedenen Einblicke in die Kultur und Sprache Indonesiens wurde die Vorfreude auf unser MaZ-Jahr noch größer!

Laura Meister

2. Vorbereitungsseminar vom 27.-31.12.2014

MaZ 2015

Teilnehmer/innen des zweiten Vorbereitungsseminares im Dezember 2014 in Salzkotten.

Große Erwartungen, viel Spannung und Freude zeichneten das Treffen vom 27.12 bis zum 31.12 aus. Der Grund für dieses Bündel von Emotionen war die bevorstehende Projektwahl. Endlich wussten wir am Ende, auf welches Land und welches Projekt wir uns freuen durften. Doch vor dieser großen Entscheidung stand unser Seminar, welches so begann:

Mit Weihnachtsstimmung im Gepäck trafen alle MaZ´lerinnen und unsere zwei MaZ´ler im Kloster der Franziskanerinnen ein. Direkt nach dem Kaffee ging es auch schon los. Schwester Alexandra, die als Ärztin arbeitet, klärte uns auf über den Inhalt unserer Reiseapotheke und die vorgeschriebenen Impfungen, mit den dazugehörigen - hoffentlich nicht eintretenden - Krankheiten für die einzelnen Länder. Nach diesem kleinen Medizin - „briefing“ wurde in verschiedenen Spielen mit der ganzen Gruppe, Vertrauen gewonnen und jeder konnte sich `mal in einer ganz anderen Position wieder finden, als Anführer oder im Hintergrund. Jeder hatte die Chance, sich auszuprobieren.

Nach gemütlichem Zusammensitzen am Abend und einer gewohnt kurzen Nacht, fanden sich alle MaZ´ler vorbildlich im Gottesdienst am nächsten Morgen wieder. Nach dem Frühstück stand zunächst Fundraising auf dem Programm. Die vielen Möglichkeiten, Spenden zu sammeln, animierten uns, selber Aktionen zu organisieren. Jeder hatte schon eine Idee.

Ebenfalls wichtig an diesem Nachmittag waren die Einzelheiten zu der fid-Gruppenversicherung. Welcher Tarif, welche Haftpflicht Versicherung und wie sieht das mit dem Notfall-Management aus? Diese und weitere Fragen standen notiert in unseren Kladden. Alle Fragen wurden verständlich und geduldig erklärt und wir konnten entspannt zum Mittagessen gehen, als Schwester Angela uns versicherte, dass auch sie ständig über Handy zu erreichen sei.

Ein wichtiger Punkt war noch nicht auf unserem großen Flipchart abgehakt: „Das Missionsverständnis“. „Was denken die Leute, wenn ihr sagt ihr geht als Missionar ins Ausland?“, war die zentrale Frage. Was haben Missionare früher gemacht, wie ist der

2. VB-Seminar

Übung  beim 2. Vorbereitungsseminar im Dez. 2014.

Missionsgedanke entstanden, und wie hat er sich entwickelt? In Kleingruppen haben wir einen Zeitstrahl des „Missionierens“ entwickelt und sind uns über unser eigenes Missionsverständnis klar geworden.

Neben diesen vielen theoretischen und organisatorischen Themen, bekamen wir die Möglichkeit, eine „Plauderstunde“ der besonderen Art zu erleben. In Kleingruppen mit ca. vier MaZ´lern haben wir drei bis vier Schwestern zugeteilt bekommen und durften sie eine Stunde lang ausfragen. „Wieso sind Sie ins Kloster gegangen? Was stört Sie an der Kirche? Und warum grade die Franziskanerinnen Salzkotten?“ Ehrlich und offen wurde uns jede Frage beantwortet und wir legten uns mit neuen Erkenntnissen, Anregungen und vielen tollen Eindrücken ins Bett.

Am nächsten Tag stand unser eigener Lebensweg im Vordergrund. „Biografiearbeit“ war auf dem Flipchart Tagesplan zu lesen. Wir bekamen Wachsmalstifte, Wasserfarben und Buntstifte in die Hände gedrückt und machten uns an diese kreative Arbeit. In unterschiedlichen Bilder, wie Bäumen, Kochtöpfen oder sogar Torten, malten und beschrieben wir unser Leben. Jede auf ihre Art. Wichtige Grundbausteine, die unser Leben stützen, Ängste die unser Leben vielleicht zum Einsturz brachten, was unserer Leben versalzte, wurde gemalt. In Kleingruppen wurde dann über unser Leben gesprochen. Alle Teilnehmer waren begeistert über diese Einheit und wir konnten uns in der Gruppe nochmal ganz persönlich kennenlernen.

Der letzte und gleichzeitig aufregendste Tag stand uns nun bevor. Die Projektwahl stand an. Vormittags und nachmittags, ein ganzer Tag für die Projektwahl. Freude, Ungewissheit und Aufregung machte sich breit, konnte man in der ganzen Gruppe spüren. Aufgrund einer erneuten Präsentation aller Projektplätze, in der nur die Aufgaben, nicht das Projekt selbst und das Land benannt waren, konnten wir uns nochmal Gedanken machen. „Wo bin ich am besten aufgehoben und was macht mir am meisten Spaß?“ ging uns allen durch den Kopf. Letztlich mussten wir uns für drei Favoriten entscheiden und konnten schon einmal schauen, wer will auch in das Projekt, mit wem möchte ich gerne gehen und welche Projekte bleiben unbesetzt. Nach dem Mittagessen wurde es ernst. Letzte Gespräche wurden geführt und manche schienen sich bereits ganz sicher. Doch das letzte Wort war noch nicht gesprochen. Der Nachmittag verlief mindestens genauso spannend. Jeder wurde gefragt: „Warum willst du genau in das Projekt? Warum wählst du diese Schule oder jene Reha Klinik?“ Auch Fragen wie „Hier sucht noch jemand eine Partnerin...könnte sich das jemand vorstellen, …?“ wurden gestellt. Es wurde viel hin und her getauscht, verschiedene Kombinationen wurden durchgespielt, bis sich jede, jeder gut fühlte. Jeder durfte, musste seine persönliche Entscheidung finden, treffen. Das war nicht einfach und forderte von uns allen große Geduld. Dennoch haben nun alle genau das richtige Projekt gefunden und fühlen sich wohl. Das konnten wir den Teamern am Anfang nicht wirklich glauben. Daher geht an dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an die Teamer, die uns nicht nur an diesem spannenden Nachmittag zur Seite standen, um uns viele Infos zu den Projekten zu geben.

Nun freuen sich alle auf das Sprachwochenende, welches für jedes Land einzeln durchgeführt wird. Besonders die „Indonesier“ sind schon sehr gespannt, denn die „Bahasa Indonesia“ fängt schon in ein paar Tagen an.

Caroline Krätzig

Erstes Vorbereitungsseminar für den Einsatz 2015/16

 

Gruppe Erstes Vorbereitungsseminar

Die "neuen" MaZ'ler bei Kennenlern-Spielen des Ersten Vorbereitungsseminars 2014/2015  Foto: MaZ

Neue MAZ 2014/2015 machen sich auf ihren Vorbereitungsweg

21 neue Missionarinnen auf Zeit (MaZ), darunter 19 junge Frauen und 2 junge Männer haben an diesem Wochenende ihren Vorbereitungsweg gestartet. Wir erleben von Anfang an eine sehr offene und dynamische Gruppe mit einem tollen Umgang untereinander. Jeder wird so angenommen wie er ist. Der erste Abend war gefüllt mit lustigen Kennenlern – Spielen und regem Austausch.

Bei einer Kloster-Ralley am Samstag durften die jungen Freiwilligen einen Blick auf das Alltagsleben der Schwestern werfen. Eifrig erfüllten sie ihre Aufgaben und erkundeten auf eigene Faust das Kloster. Dabei waren die Jugendlichen vor allem von dem Kontakt mit den Schwestern begeistert. „Die Schwestern sind viel lockerer als ich dachte“ sagte eine Teilnehmerin mit strahlendem Gesicht.

In einer Motivationsklärung konnten die neuen MAZ ihre Erwartungen, Wünsche und Befürchtungen äußern und dabei entdecken, dass sie mit vielen ihrer Gedanken nicht alleine sind. Der Austausch in der Gruppe ist für die neuen MAZler/innen sehr wertvoll.

 

Kleingruppenarbeit

 

Einige der Teamer stellten gegen Mittag die Länder vor, in welche die Freiwilligen im nächsten Sommer ausreisen werden: Malawi, Indien, Indonesien und Rumänien. Die Impressionen und Bilder helfen bei der Entscheidung in welchem Land die MAZler ein Jahr verbringen wollen. Danach fand eine Projektbörse mit vielen Plakaten und Informationen zu den einzelnen Projekten statt. Viele Fragen wurden gestellt und eine große Aufregung und Vorfreude lag in der Luft.

Samstagabend nahmen die MAZ an der Vesper teil, wie sie es auch in vielen Projekten im Einsatz tun werden und Sonntag gingen Alle gemeinsam in die Eucharistiefeier zum ersten Advent. Nach dem Mittagessen gab es dann noch einige Information zum Organisatorischen und einen gemeinsamen Abschluss, sowie eine Reflexion des ersten Seminares.

Einige der Jugendlichen schilderten, dass sie sich „verwirrt“ fühlen. Man kann dabei aber von einer positiven Verwirrtheit, einem Sich - öffnen für andere Länder und Projekte sprechen. Dieser Prozess, den die Teilnehmer an diesem Wochenende durchlaufen haben ist wichtig, um alle Möglichkeiten in die Entscheidung miteinzubeziehen.

Der Abschied war voller Vorfreude auf das nächste Treffen in Salzkotten.

 

Hannah Heine, Teamerin

1.12.2014

 

Planungswochenende zur Vorbereitung der Seminare 2014-15

Planungswochenende

Teilnehmer/innen des MaZ-Planungswochenendes

 

Auch in diesem Jahr hat sich ein Team von zurückgekehrten MaZ wieder in Salzkotten eingefunden, um die Vorbereitung des nächsten Jahrgangs zu planen. Neben den „alten Hasen“ aus dem Kernteam waren auch wieder neue Teammitglieder dabei, die dieses Jahr zum ersten Mal mit vorbereiten. Von Freitagabend bis Sonntagmittag wurde an dem Programm für die nächsten Seminare gefeilt und Erfahrungen aus den letzten Jahren diskutiert. Natürlich waren auch die MaZ im Einsatz ein Thema, die gerade ihre Erfahrungen in ihren Projekten machen und von uns stets gedanklich begleitet werden.

 

Planungswochende_2

Für Essen und Spaß war auch gesorgt.  Fotos (2): MaZ

 

Ebenso durfte der Spaß in der Zeit nicht zu kurz kommen, genauso wie die Begegnung und der Austausch im Team. So gab es neben dem Planen auch einen langen Spaziergang durch Salzkotten und zwei schöne gemeinsame Abende mit Spiel und Spaß, bei denen auch die Schwestern aus dem Noviziat dabei waren. Insgesamt war es ein sehr schönes und auch produktives Treffen und der Start in die neue Vorbereitung für den Jahrgang 2015/16. Das gesamte Team freut sich auf die „Neuen“, auf den gemeinsamen Vorbereitungsweg, der ja schon in zwei Wochen mit dem ersten Seminarwochenende zum Kennenlernen beginnt.

Anna Michelle Brunder

 

Rückkehrerseminar und Ehemaligen-Wochenende 2014

Gruppe Rückkehrer und Ehemalige 2014

19 Missionar/innen auf Zeit (MaZ) trafen sich nach ihrem Auslandsjahr zusammen mit Ehemaligen zum Rückkehrerseminar in Salzkotten. Foto: MaZ

 

Salzkotten. Zum einwöchigen Rückkehrerseminar trafen sich all 19 Missionar/innen auf Zeit (MaZ) im Antoniushaus der Franziskanerinnen Salzkotten wieder. Für die Teilnehmerinnen war es eine große Freude, alle wiederzusehen. So stand bei dem Treffen auch der gegenseitige Austausch im Vordergrund. Bereits in den ersten Tagen zeigte sich, dass viele noch in Gedanken in der Ferne, in ihren Projekten und bei den malawischen, indonesischen, indischen oder rumänischen Freunden waren. Im Laufe der Woche rückte aber das Leben in Deutschland wieder mehr in den Blickpunkt. Durch viel persönliche Reflektion sowie Gespräche in Klein- und Großgruppen, im Freien und im Haus war für jede/n Einzelne/n viel Raum da, um das Jahr noch einmal nachwirken zu lassen. Dabei ging es unter anderem um Themen, wie „Negative Erfahrungen“, „Abschließen und Ereignisse für sich stehen lassen“, „Glaube und Religion“ oder „Wiederankommen in Deutschland“.  Die Themen wurden dabei von den Freiwilligen selbst eingebracht. Das Rückkehrerseminar ist Teil der umfangreichen Vor- und Nachbereitung des Auslandjahres als MaZ.

Bericht von MaZ Kathrin Oel

 

Kleingruppenarbeit

Kleingruppenarbeit beim Rückkehrerseminar 2014   Foto: MaZ

 

Bericht Ehemaligenwochenende 2014

 

Abschlussseminar 3.-12.07.2014

Aussendung/Sommerfest am 12.07.14

 

Abschlussseminar 2014

Runde beim Abschlussseminar 2014

 

Salzkotten, August 2014. Im August reisen 19 junge Menschen für ein Jahr als Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) zu den Projekten der Franziskanerinnen und ihrer Partnerorganisationen in Afrika, Indonesien, Osttimor, Indien und Rumänien. Vom Abschluss der einjährigen intensiven Vorbereitungszeit berichtet Mirjam Klauke vom MaZ-Leitungsteam auf der „MaZ“-Seite. 

„Die Zeit schritt voran. Schon war es Juli, Zeit für die Abschlusswoche in Salzkotten. Zum letzten Mal vor ihrem Einsatz trafen die MaZ vom 3. bis 12. Juli in Salzkotten zusammen. Die Abiturprüfungen waren überstanden, für alle spürbar waren die MaZ froh und glücklich, diesen Lebensabschnitt gemeistert zu haben und ließen sich nun mit viel Vorfreude, Kreativität und hoher Intensität auf die letzten Seminartage vor ihrer Abreise ein.
Besprochen wurden unter anderem Themen wie Krisenmanagement, Gefahren, Erwartungshaltung, Eigeninitiative, aber auch globales Lernen und die Rollen der Partner-, sowie der Entsendeorganisation sowie auch die eigene Rolle im Land. Der Umgang mit Leistungsdruck und Methoden der Stressbewältigung hatten ebenfalls ihren Raum.
Mit hoher Sensibilität wurde das Thema Abschied behandelt. Die Freiwilligen stehen nun kurz davor, ihren Verwandten, Freunden und Bekannten für ein Jahr auf Wiedersehen zu sagen. Jeder muss für sich selber einen Weg finden, wie er/sie mit einem guten Gefühl die Liebsten ein Jahr lassen kann. Es war wirklich schön zu sehen, wie die Gruppe sich mit diesem schweren Thema auseinandersetzte und sich gegenseitig stützte.

 

Waffelbakaktion

MaZ gestalten eine Nachmittag für die älteren Schwestern im Mutterhaus.

 

Aber nicht nur harte inhaltliche Arbeit war in dieser Woche wichtig. Es gab auch Zeit für Begegnung. So fand eine Waffelback-Aktion mit den Schwestern, Patienten und Mitarbeitern aus dem Altenheim St. Clara statt, sowie ein Begegnungsabend mit den Schwestern im Mutterhaus. Beide Treffen waren geprägt von viel Offenheit, Spaß und gegenseitiger Wertschätzung und Verbundenheit. Es erfüllte einen mit Freude, mit welcher Selbstverständlichkeit sich die jungen MaZ um andere kümmerten, ein Programm auf die Beine stellten und immer da waren, wenn sie gebraucht wurden. So kann im Einsatz nichts mehr schief gehen.
Neben all diesen Dingen musste jedoch noch etwas anderes durch die MaZ in Vorbereitung geleistet werden. Die Aussendungsfeier verbunden mit dem Sommerfest stand an und bedurfte noch einiger Vorbereitung. Mit hoher Disziplin und Strukturiertheit widmeten sich die MaZ sogar in ihren Pausen beispielsweise der Gottesdienstvorbereitung oder dem Bühnenprogramm.
So konnten die Familien und viele Gäste ein sehr schönes Sommerfest erleben mit vielen Begegnungen und gutem Management der MaZ und natürlich aller Beteiligten in Salzkotten.
Nun bleibt mir nur eines: Den MaZ in Vorbereitung und auch den anderen Teamern und den Schwestern DANKE zu sagen, für so viele schöne Seminartage, hohe Einsatzbereitschaft und Offenheit und immer wieder tolle Gespräche.
Ich wünsche euch ein supertolles Jahr in eurem Einsatz, viele schöne Begegnungen, aber auch einige schwere, denn diese lassen einen besonders wachsen - und außerdem viele neue spannende Sichtweisen."

Mirjam Klauke, Leitungsteam

 

Dank von Schwester M. Angela Benoit

Am Ende dieses Vorbereitungsweges ist es mir ein Anliegen, vor allem unseren MaZ´lerinnen und MaZ´ler im Leitungsteam einen großen DANK auszusprechen. Mit hohem Engagement und Zeitaufwand waren und sind sie unermüdlich zur Stelle, wo sie gebraucht werden, haben sie diese Monate der Vorbereitung mit uns gestaltet. Allen ist es ein großes Anliegen, diese Vorbereitung, Begleitung im Einsatz der jungen Menschen qualitativ mit jedem Jahrgang weiter zu verbessern. Mit all ihren Fähigkeiten, Wissen und Können setzen sie sich ehrenamtlich ein und ermöglichen uns, diesen Dienst als Gemeinschaft weiterhin anbieten zu können. Es ist ein wertvolles Geben und Nehmen zwischen Schwestern, Teamern und MaZ´lern in Vorbereitung, Einsatz und Rückkehr.

DANKE, Schw. M. Angela Benoit

 

 

4. Vorbereitungsseminar 2014: Wiedersehen in Salzkotten

 

4. Seminar 2014

 

Vom 11.4.-15.4. hat sich unsere Gruppe bestehend aus 19 hochmotivierten MaZlerInnen wieder, zu unserem 4ten Seminar bereits, im Antoniushaus in Salzkotten versammelt. Ein großer Teil der Gruppe reiste allerdings erst am Samstagmorgen an, da für viele Freitag der letzte Schultag war. Als dann alle versammelt waren, ging es direkt mit dem straffen und spannenden Programm los. Wir hörten Referate zu den Themen Rassismus, Sinn und Unsinn von Freiwilligendiensten und Fundraising. Außerdem begannen wir damit unser Sommerfest, welches am 12. Juli als Aussendungsfest für unser Jahr im Ausland stattfinden wird, zu planen.

 

4. Seminar 2014

 

Dank der gründlichen und guten Vorbereitung der Teamer standen natürlich im Vordergrund Einheiten zu Themen wie interkulturelle Kommunikation, der Umgang mit Konfliktsituationen und unserer Rolle als MaZ im Projekt an, ein Kinderspiel, da wir diese durch Rollenspiele und Forumstheater erarbeiteten. Am Samstagabend haben wir uns wieder in Ländergruppen zusammengesetzt und mit den bereits vom Auslandsjahr zurückgekehrten Teamern weitere Fragen über Land, Kultur und Leute klären können. Die Gespräche, Musik und vielen Bilder zeigten uns nochmals viele Aspekte unserer Einsatzländer und steigerten die Vorfreude bei jedem, genauso wie das Bewusstsein, dass es bis zu unserer Aussendung nicht mehr lange hin ist.

 

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Neuer Freundeskreisbrief

 

cover Freundeskreisbrief

Malawi-Wochenende  21. – 23. Februar 2014

Malawi-Wochenende

So ging es auch zum Einkauf in die Stadt.

 

Muli bwanji? Ndili bwino! – Wie geht es Dir? Mir geht es gut!

Uns ging es tatsächlich richtig gut beim Chichewa-Sprachwochenende, das für  uns sechs Mädchen und  einen  Jungen mit einer Einführung in die malawische Begrüßung und Verabschiedung begann. Liebevoll hatten die ehemaligen MaZ`lerinnen Julia, Larissa und Anna Michelle den Gruppenraum und alles andere  vorbereitet. Um den Ablauf der Begrüßungsformeln besser verinnerlichen zu können, haben wir ein Lied mit einem selbst gedichteten Liedtext zu der Melodie von „The lion sleeps tonight“ gesungen, was uns sehr viel Spaß gemacht hat - obwohl vielleicht nicht alle so gut singen konnten.

Samstagmorgen hatten wir eine Grammatikeinheit, die durch verschiedene Tänze wie einen malawischen Fruchtbarkeitstanz und dem Singspiel „I do what I do“ aufgelockert wurde.

Gegen Mittag sind wir einkaufen gegangen... und zwar mit Chitenjen, bunt gemusterte afrikanische Wickelröcke  - auch das Geburtstagskind Bernd wurde nicht davon verschont. Wir waren der Hingucker für die Leute. Nach dem Einkauf, welcher - ganz im afrikanischen Stil - eingewickelt in eine Chitenje auf dem Kopf getragen wurde, haben wir unser Abendessen vorbereitet.

Es gab Maisbrei original aus Malawi mit zwei Beilagen: Kohl mit Tomate und Rührei mit Tomate. Als Nachtisch gab es einen nicht ganz aufgegangenen Bananenkuchen, den wir unserem Geburtstagskind tanzend übergeben haben. Auch die zwei Firmlinge, die MaZ als soziales Projekt in ihrer Vorbereitung vorstellen, haben ordentlich mitgetanzt und mitgesungen.

Am Sonntag waren wir dann schon so weit, dass wir kurze Briefe in Chichewa an unsere Projektpartner schreiben und mit der Vokabelschlange unser Wissen auf die Probe stellen konnten. Die Sprache ist im Grunde einfach zu durchblicken, man muss halt nur lernen, lernen, lernen...

Lara Wenzel

Neue MaZ 2014 bereiten sich vor

 

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19 Missionarinnen und Missionare auf Zeit bereiten sich 2014 auf ihren Einsatz vor. Foto: MaZ

 

19 neue Missionarinnen auf Zeit (MaZ), darunter 17 junge Frauen und zwei Männer, bereiten sich zurzeit auf ihren Auslandsaufenthalt vor. Voll Neugier und mit vielen Fragen nahmen sie Ende letzten Jahres am ersten Wochenend-Seminar teil. In einem zweiten Seminar ging es unter anderem um das Missionsverständnis und das Kennenlernen der Franziskanerinnen Salzkotten sowie der franziskanischen Spiritualität.

Die Teame Maria Neher, Jessica Peters, Clara Braungart, Julia Böckmann und Judith Peters, selbst früher als Missionarinnen auf Zeit im Einsatz, gestalteten die Vorbereitung. Laura Sallen und Ann Kristin Dawid waren außerdem zum ersten mal mit im Team der Vorbereitung.

Katarina Nicolic, eine der neuen MaZ schreibt: „Es ging vor allen darum, uns gegenseitig kennenzulernen und nochmal eine genaue Definition über die franziskanische Ordensgemeinschaft und deren Bedeutung für unser MAZ-Jahr zu erhalten.“ Dazu gab es eine „Kloster-Rallye“, die nicht nur in die verschiedenen Räume des Klosters führte, sondern auch in der Begegnung mit einigen Schwestern die Spiritualität der Gemeinschaft beleuchtete. Am Samstagabend gab es außerdem eine Einstimmung zum Advent in der Mutterhauskirche, in der es um „das Ausschauhalten“ nach dem, was kommt, ging.

 

maz 2014 1. Seminar

MaZ-Einführungsseminar 2014 im Mutterhaus der Franziskanerinnen. Foto: maz

 

In einer „Motivationsklärung“ zum MaZ-Einsatzes konnten die jungen Leute ihre Erwartungen, Wünsche, aber auch ihre Ängste zur Sprache bringen – was für einige sehr beruhigend wirkte, da diese sich innerhalb der Gruppe ähnelten. Das gab schon mal für alle ein starkes und nicht zu unterschätzendes „Wir“-Gefühl. Katarina ergänzt dazu: „Die Teamer haben mit uns Kennenlern-Spiele unternommen sowie uns einen persönlichen Einblick in verschiedene Projekte und Erfahrungen geboten. Wir erhielten außerdem schon den Vertrag und damit die Verantwortung, bereits einige Utensilien und Gedanken bis zum nächsten Seminar mit zu bringen. Denn in dem nächsten, viertägigen Seminar, ging es schon um die Projektwahl.“

 

maz 2014 1. Seminar

Gegenseitiges Kennenlernen war ein wichtiger Teil des 1. Seminars für die neuen MaZ. Foto: maz

 

Zum zweiten Seminar kam Benedikt Edeler im Team dazu, ansonsten war den neuen MaZ alles schon sehr vertraut. Wir erlebten von Anfang an eine muntere und engagierte Gruppe, was uns alle sehr erfreute. Am ersten Tag ging es um das Missionsverständnis heute auf dem Hintergrund der historischen Entwicklung. Dabei ging es auch um den eigenen Glauben, wie er persönlich gelebt wird. Dazu bot sich eine gute Austauschmöglichkeit an, „indem wir uns mit Schwestern des Ordens in kleinen Gruppen und später dann im Plenum darüber unterhielten.“, so Katarina. „Die Schwestern erzählten uns beispielsweise ihre Beweggründe ins Kloster zu gehen und weitere persönliche Merkmale ihrer Spiritualität.“ - Wer weiß, ob hier nicht schon die ersten Kontakte für die späteren Patenschaften der Schwestern für die MaZ geknüpft wurden?!

 

 

maz 2014 2. Seminar

Gruppendynamik und Reflexionen waren Teil des 2. Vorbereitungsseminares 2014. Foto: maz

 

Am folgenden Tag erlebten alle viel Spaß bei den Teamfindungspielen und reflektierten ernsthaft über die Gruppendynamik dabei. Am Nachmittag führte Schwester M. Angela in die franziskanische Spiritualität ein, die alle mit Interesse aufnahmen. Auch die Teilnahme am Stundengebet und der Eucharistiefeier gehörten dazu.

Katarina berichtet weiter: „Dies alles diente vorbereitend für unsere eigene Reflexion. Denn wir klärten nicht nur unseren religiösen Hintergrund, wir erarbeiteten vielmehr ein Selbstbild. Denn durch die autobiographische Arbeit, erst für uns selbst und dann offen in kleinen Gruppen, haben wir alle eine ehrliche Haltung darüber bekommen, was für ein Mensch wir oder die mir gegenüberliegende Person ist. Dies war sehr wichtig für die Projektfindung, denn dadurch, dass wir solch eine Reflexion hinter uns hatten, konnten wir alle für uns filtern, was am besten zu einem passt; ob man ein Jahr lang mit einer anderen Person in einer Gemeinschaft leben kann, und wenn ja, mit wem. Zum anderen haben wir auch sehr viele andere Informationen erhalten, wie Organisatorisches oder die Gesundheitsvorsorge für die Länder, in die ausgesandt wird.“

Mit diesem „Rüstzeug“ kam es dann zum spannenden Tag der Projektwahl. Katharina: „Es war für einige sehr belastend, da sich viele noch nicht sicher waren, da es doch so viele schöne Projekt gibt. Fragen wie `Will ich wirklich nach Indien?`, `Passt das andere Projekt doch nicht besser zu mir?` oder `Komme ich mit der Person, die auch dahin will, aus?`, bereiteten vielen Kopfzerbrechen. Doch durch die Hilfe der Teamer und der eigenen Reflexion fand jeder am Ende glücklich sein Projekt. „ Danach war die Stimmung in der Gruppe sehr gelöst und ausgelassen, denn es gab ja allen Grund zum Feiern nach diesen intensiven Tagen.

Katarina Nikolic und Schw. M. Alexandra Völzke

 

Indonesien Wochenende 10. bis 12. Januar 2014

Viel Spaß und Vorfreude zeichneten unser Wochenende aus - mit ersten Erfahrungen in der indonesischen Sprache, mit indonesischer Küche, indonesischen Tänzen, indonesischer Musik und indonesischem Film. - Das Wochenende war rundum perfekt!

Wir erlebten drei schöne und sehr informative Indonesien-Tage.

 

Nach unserem gemeinsamen Abendessen trafen wir uns mit einigen Schwestern und wurden von Judith (die schon ein Jahr als MaZ in Indonesien verbracht hat) durch den Abend geführt. Um uns auf das Land so richtig einlassen zu können, trugen wir zusammen, was jeder einzelne von uns mit Indonesien verbindet. Egal, ob es Essstäbchen oder Palmen waren, ob Fische, Reiseführer oder Schmuck aus Vulkangestein, unsere zwei indonesischen Schwestern Dafrosa und Fernanda, die für ein Jahr hier in Deutschland zu Besuch sind, erzählten uns mehr darüber in einer Begeisterung, die in uns schon richtig Vorfreude weckte. Auf verschiedenen Landkarten schauten wir gemeinsam, wer wo sein Jahr verbringen wird.

 

Die Bilder, die Judith uns dann über das Leben in Indonesien zeigte, brachten uns richtig in Stimmung, sodass wir voller Tatendrang endlich die Sprache erlernen wollten. Wir waren alle etwas skeptisch: Ist die Sprache sehr schwer? Schaffen wir das? Reicht uns das eine Wochenende dafür, um die Grundzüge der Sprache zu erlernen? Wie sich dann im Laufe der drei Tage herausstellen sollte, war diese Skepsis unbegründet. Noch am selben Abend konnten wir (- mit Spickzettel -) schon bis 100 zählen.

 

Mit Tobi kam am Abend ein weiterer „Indonesien-Experte“ hinzu. Auch er war wie Judith ein Jahr als MaZ in Indonesien unterwegs. Wir starteten am Samstag Morgen schon sehr früh, und am Abend waren wir eingeweiht in Aufbau und Struktur der indonesischen Sprache. Satzbau, Verneinung, Fragen, Zeiten, Redewendungen – dass eine Sprache so einfach sein kann, hätte niemand von uns gedacht! Zum Schluss konnte jeder von uns schon einen Brief formulieren, den wir an unser Projekt schicken werden.

 

Jetzt gilt es nur noch, das Gelernte in unseren Köpfen gut abzuspeichern und Vokabeln zu büffeln.

Alexandra Medele

 

Neuer Freundeskreis-Brief

Freundeskreisbrief cover

 

 

Am 5. Dezember 2013 erschien der neue Freundeskreis-Brief mit aktuellen Berichten aus den Einsätzen:

Freundeskreisbrief Dez. 2013 zum Download

Maz Teamer-Wochenende

 

Teamer Wochenende 2013

Teamer-Wochenende in Salzkotten. Foto: fcjm

 

Salzkotten. Vom 25.10. bis zum 27.10.2013 traf sich das neu formierte Team, das die neuen Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) auf dem Weg in ihre Einsatzländer im Jahr 2013/2014 begleiten wird. Ein Wochenende lang planten die Teamer die Seminare, in denen die neuen Freiwilligen auf ihre Einsätze vorbereitet werden. Aufgaben wurden verteilt, Termine festgelegt, das letzte Jahr wurde kritisch evaluiert und die kommenden Seminare genau geplant.

 

Das Team besteht in diesem Jahr aus einer genauso gemischten wie kompetenten Gruppe. Insgesamt bilden 11 Ehemalige das Kernteam, das gezielt auch von anderen Zurückgekehrten, z. B. bei den länderspezifischen Sprachwochenenden, unterstützt wird. Schon erfahrene Teamer arbeiteten die zahlreichen neuen Teamer schnell ein.

 

Doch nicht nur Arbeit stand auf dem Programm. Ein langer Spaziergang durch das herbstliche Salzkotten, viele lange Gespräche und der gemeinsame Gottesdienstbesuch rundeten das Wochenende ab und ließen die Vorfreude der Teamer auf das erste Seminar Ende November im Antoniushaus in Salzkotten zusätzlich steigen.

 

Das Team 2013/2014:

Clara Braungart, Maria Neher, Jessica Peters, Judith Peters, Julia Böckmann, Laura Bröker, Mirjam Klauke, Laura Sallen, Ann-Kristin Dawid, Karoline Anneken, Benedikt Edeler

 


MaZ Rückkehrwochenende 2013

 

Rückkehrwochenende 2013 

Gruppe vom MaZ-Rückkehrwochenende 2013 vor dem Franziskusbrunnen am Mutterhaus der Franziskanerinnen. Foto: fcjm

 

Zu der Begleitung der Missionar/innen auf Zeit (MaZ) zählt in jedem Jahr auch ein Wochenende für die von ihren Einsätzen nach Deutschland zurück gekehrten MaZ. Davon berichtet Rückkehrerin Christina Polk, die 2012 / 2013 Missionarin auf Zeit in Malawi war:

 

„Kaum zu glauben, wie schnell doch ein Jahr voller aufregender und erlebnisreicher Stunden vergeht…“. Solche und ähnliche Sätze hörte man auch beim diesjährigen Rückkehrer-Wochenende im September 2013 im Mutterhaus in Salzkotten wieder. Doch da sich zu den gerade frisch aus dem Einsatz zurück gekommenen MaZ auch die mischten, welche bereits wieder gut im deutschen Alltagsleben angekommen waren und deren Dienst schon das ein oder andere Jahr zurückliegt, gab es einen bunten Mix an Gesprächsthemen, die das Wochenende füllten.

 

Ein strenger Zeit- und Aufgabenplan lag nicht vor und deshalb konnten die Momente ausgiebig zum Gespräch und zum Erfahrungsaustausch genutzt werden. Es ist wirklich erstaunlich, was die Freiwilligen in „ihrem speziellen“ Jahr erlebt haben, aber auch gut zu wissen, dass viele ähnliche Erfahrungen mit Land und Leuten gemacht wurden. Hier hatte man einfach das Gefühl, dass man verstanden wird, was sich vielleicht im Alltag mit seinen Mitmenschen schwierig gestaltet. Die meisten Ehemaligen haben ein Gesicht zum jeweiligen Namen oder kennen den- oder diejenige sogar persönlich.

 

Begonnen hat das Wochenende am Freitagabend mit einer Kennenlernrunde, mit Äußerungen über die eigenen Erwartungen der gemeinsamen Zeit und mit Vorschlägen für die Tage im Mutterhaus. Der Rest des Abends war voll mit Wiedersehensfreude und ganz vielen Erlebnissen, die unbedingt ausgetauscht werden mussten. Am Samstagmorgen nach dem Frühstück, das ausnahmsweise einmal später als zur üblichen „Klosterzeit“ stattfand, stellten einige der Ehemaligen das „Eine Welt Camp“ noch einmal genauer vor, gaben uns Neuen „MaZ in Deutschland“ Tipps, wie und wo wir uns auch hier daheim noch engagieren können und wie wir den MaZ-Geist weitertragen können. Anschließend ging es zum gemeinsamen Gruppenfoto in den Klosterhof und später dann in kleine „Projektgruppen“, welche die Vorbereitungen besprachen, die für die nächste Freiwilligen-Gruppe anstanden. Es gab Themen wie das nächste Sommerfest, das Sprachen-Wochenende oder die Vorbereitung der neuen MaZ im Allgemeinen. So wurden eifrig Vorschläge eingebracht und diskutiert, bis ein Grundgerüst stand. Nach dem Mittagessen ging es mit Schwester Alexandra zu einem Spaziergang in die Natur. Wir genossen das schöne Wetter und kamen noch einmal ganz anders ins Gespräch. Was alle sichtlich begeisterte, waren die Quelle, zu der wir unterwegs waren bzw. das kalte Wasser-Tret-Becken, in welches sich einige Mutige trauten, um sich die Füße zu kühlen.

 

Am Nachmittag und Abend zeigten wir uns gegenseitig einige Bilder und Powerpoint Präsentationen, oder tauschten Videos und Musik, welche Eindrücke des Einsatzes darstellen oder Erinnerungen wieder aufleben ließen. Man fühlte sich sofort wieder zurückversetzt an den Ort, an dem man vielleicht noch vor einigen Wochen selbst war. Ein erheiterndes Spiel mit religiösem Hintergrund bildete den Abschluss des Abends, zu dem auch einige andere Schwestern gekommen waren, um mit den MaZ’lern Zeit zu verbringen; unter anderem auch Schwester Veronika aus Madisi, die sich gerade auf Heimaturlaub in Deutschland befand.

 

Nach dem sonntäglichen Gottesdienst setzten sich abschließend alle noch einmal zusammen und reflektierten das Wochenende. Letzte wichtige organisatorische Dinge wurden geklärt, bevor es zum Mittagessen und ans Aufräumen ging.

Dann war die wunderbare Zeit auch schon wieder vorbei und es ging ans Abschied nehmen….vielleicht auf ungewisse Zeit. Aber hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen in Salzkotten!

Rückkehrerin Christina Polk, MaZ in Malawi 2012/13

 

Bericht vom Reflexions-Seminar 2013 (PDF)

 

 


Bericht von der Abschlusswoche 2013

 

MaZ Aussendung

Salzkotten, 13. Juli 2013. „Wir machen uns auf den Weg“, kündigten 19 neue Missionarinnen und ein Missionar auf Zeit (MaZ) am Samstag, 13. Juli, in der Mutterhauskirche der Franziskanerinnen Salzkotten an. Auf den Weg machen sie sich für ein Jahr als Freiwillige zu den Hilfsprojekten der Franziskanerinnen Salzkotten und ihrer Partner in Afrika, Indonesien, Indien und Rumänien.

 

Von der Abschlusswoche berichtet im folgenden Beitrag Kathrin Oel:

 

„Ey, in 40 Tagen fliegen wir los!!“ „Was, echt???“

 

Für viele kaum zu glauben, begann das letzte Vorbereitungsseminar der Missionare auf Zeit Anfang Juli. Was zuvor gefühlt noch in ferner Zukunft lag, wurde real: der Abschied von Familie, Freunden und Deutschland und der Schritt in einen neuen Lebensabschnitt, in die Projekte, die für ein Jahr Zuhause für 19 junge Frauen und 1 Mann sein werden.

Die Besonderheit dieser letzten Woche in Deutschland zeigt sich auch ganz praktisch: viele der neuen Freiwilligen können erst verspätet zum Seminar kommen oder fahren zwischendurch nach Hause, um ihr Abitur zu feiern, andere haben die Schulzeit längst hinter sich gelassen und sind von Anfang an bereit. Während des Seminars wechseln sich wichtige Themen wie der Kontakt nach Hause, Abschied, Heimweh, aber auch Leben in Gemeinschaft und das Berichte Verfassen mit Planungen für das Sommerfest und natürlich mit ganz viel Spaß ab.

 

MaZ Waschmaschine

Spaß in der Gruppe: Beim Waschen der MaZ-T-Shirts entstand die Idee zu diesem Foto.

Foto: MaZ fcjm

 

Mit der Unterstützung ehemaliger MaZ´ler konnte alles, was noch in der Seele brannte, geklärt werden; auch mögliche Probleme, die der ein oder andere nicht so sehr präsent hatte, rückten in den Blickpunkt. Gerade durch das Verständnis, das jeder neue MaZ´ler für die Sorgen der Anderen aufbringen konnte, wuchs die Gruppe enorm zusammen, sodass der Abschied nach dem Sommerfest der erste „richtige“ Abschied für viele war.

Highlights wie das Kennenlernen der Patenschwestern, die während des Einsatzes für ihr MaZ-Patenkind beten, die vielen Gespräche, das Drucken der MaZ-Shirts,

das Gestalten von Kerzen für Eltern und Freunde und das gemeinsame Musizieren sorgten dafür, dass jeder MaZ´ler gestärkt in seinen Einsatz gehen kann und sich jeder schon jetzt auf’s Rückkehrerseminar freut!

 

MaZ-T-Shirts

 

Der Höhepunkt der Schlusswoche war natürlich das alljährliche Sommerfest der Franziskanerinnen Salzkotten, bei der die neuen MaZ in einem wunderschönen Gottesdienst ausgesendet wurden. Unter dem Motto „Grenzenlos“ demonstrierten die MaZ´ler in einem Anspiel ihren Aufbruch in die neue Welt, gefolgt von Pater Augustinus Diekmann ofm, der gemeinsam mit Schw. M. Angela seinen Segen gab.

Anschließend wurde den Besuchern ein buntes Programm mit Projektvorstellungen, Tombola, Liedern und Tänzen geboten. Bei strahlendem Wetter entwickelte sich eine wunderschöne Fest-Atmosphäre, die ihren Höhepunkt in der Versteigerung und Vergabe der Hauptpreise fand. Selbstverständlich gilt der Dank der MaZ´ler allen fleißigen HelferInnen, allen Besuchern, den Teamern und ganz besonders Schw. M. Angela, ohne die es kein Sommerfest und keine gut vorbereiteten MaZ´ler 2013 gegeben hätte. Kathrin Oel

 

 

Neuer Freundeskreisbrief

 

Download (6 MB) bei Klick auf das Bild:

Freundeskreisbrief Juni 2013

Fahrt nach Assisi - Anmeldeschluss 6. Juli 2013

Treppe Assisi


Die Diözesanstelle Berufungspastoral im Erzbistum Paderborn lädt junge Menschen zwischen 18 und 40 Jahren zur Fahrt nach Assisi ein:


Start: Samstag, 17.08.2013
Rückkehr: Samstag, 24.08.2013

 

Wir laden ein, Assisi auf den Spuren des hl. Franziskus und der hl. Klara kennen zu lernen. Aus ihrem Geist arbeiten wir stundenweise im Stützpunkt ‚St. Stefano‘ im Zentrum Assisis und leben in einem Selbstversorgerhaus, im Kontakt mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Nationen. Es wird sehr viel Zeit sein, um Assisi und die Umgebung zu erkunden.

Vorbereitungstreffen: Samstag, 20.Juli 2013, 10.00 Uhr in Warburg-Hardehausen


Anmeldeschluss: 6. Juli 2013

Kosten: ca. 350,00 Euro


Informationen und Anmeldeunterlagen: http://www.berufungspastoral-paderborn.de/fahrt-nach-assisi/

FAIRbrauchen: Konsumkritik zum Mitmachen

Fünftägiges Eine-Welt-Camp auf dem Jakobsberg

 

Konsumkritik zum Mitmachen: Das wird es vom 29. Mai bis zum 02. Juni 2013 beim Eine Welt Camp auf dem Jakobsberg (bei Bingen am Rhein) geben. Eingeladen sind Freiwillige, die ein Jahr in einem anderen Land verbracht haben (z.B. mit dem Programm MissionarIn auf Zeit (MaZ)), und alle jungen Erwachsenen zwischen 17 und 35, die an entwicklungspolitischen und weltkirchlichen Themen interessiert sind. Theoretische und praktische Workshops, spielerische Zugänge zum Thema, gemeinsames Beten und Feiern, Zelten und Lagerfeuer: All das bietet das Eine Welt Camp, welches vom Internationalen Katholische Hilfswerk missio, der Arbeitsgemeinschaft MissionarIn auf Zeit und den Missionsbenediktinern vom Kloster Jakobsberg ausgerichtet wird. Sei dabei und melde Dich bis zum 12. Mai 2013 unter www.eine-welt-camp.de an!

Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um das Thema kritischer Konsum. Im Zentrum steht dabei das eigene Konsumverhalten: Was ‚brauchen' wir eigentlich zu einem erfüllten, glücklichen Leben? Und wie können wir das, was wir brauchen, fair ver-brauchen? Die Palette reicht von Workshops zu fairem Bankenwesen über den Zertifikate-Dschungel bei fairer oder ökologischer Kleidung und bei Nahrungsmitteln bis hin zu spirituellen Ansätzen eines ethischen Lebens. Praktisch wird es z.B. beim konsumkritischen Stadtrundgang und beim Herstellen von Farben aus Pflanzen. In der Kleidertauschbörse können Lieblingsklamotten den Besitzer wechseln.

 

Eine Welt Camp 2011

Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Eine-Welt-Camp 2011

 

Neben dem jeweiligen Thema gehört es zum Profil der Veranstaltung, viel Raum für Gespräche und Vernetzungen untereinander zu bieten. In kreativen Basisgruppen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und diese zu vertiefen. Eingerahmt wird das Programm von spirituellen Angeboten, Musik zum Zuhören, Mitsingen und Mitmachen sowie Spaß und Freizeit. Entspannungsangebote wie Massage oder Traumreise können von den Teilnehmern je nach Geschmack gewählt werden.

Seit 1986 findet das Eine- Welt -Camp alle zwei bis drei Jahre bei den Missionsbenediktinern auf dem Jakobsberg (Ockenheim bei Bingen am. Rhein) statt. Ziel des Camps ist es, durch kritische Auseinandersetzung mit Eine-Welt-Themen, kreativem Arbeiten, Gebet und Freizeit, intensive Begegnungen zu ermöglichen und eine Vielfalt an Kulturen und Glaubensformen erlebbar zu machen.

 

Vorhinweis: Das MaZ-Sommerfest mit der Aussendung der neuen Missionar/innen auf Zeit findet am 13. Juli 2013 ab 10 Uhr in Salzkotten statt.

Das Fest beginnt es mit dem Aussendungsgottesdienst für die diesjährigen MaZ´lerInnen, ab ca. 11.30 Uhr wird dann das Sommerfest beginnen. Wie in den letzten Jahren wird es wieder ein buntes Programm geben mit Vorstellungen der einzelnen Projekte, einem Bühnenprogramm, Tombola, leckerem Essen und vielem mehr.

 

Aussendung 2012

MaZ-Aussendung 2012. Im Anschluss an den Aussendungsgottesdienst beginnt das MaZ-Sommerfest.

Sprachwochenende: Chichewa/Indonesisch für Anfänger...

Sprachwochenende

Chichewa und Indonesisch für Anfänger lernten die neuen Missionar/innen auf Zeit beim Sprachwochenende in Salzkotten.

 

... hieß es für 15 Missionare auf Zeit an einem Wochenende Ende Februar. Gemeinsam trafen wir uns am Freitagnachmittag mit großen Erwartungen zum Sprachwochenende. Dass diese Erwartungen weit übertroffen wurden haben wir besonders unsern Lehrern/innen zu verdanken. In den beiden Sprachgruppen Indonesisch und Chichewa, der Landessprache Malawis, fanden wir uns im Antoniushaus bzw. dem Mutterhaus in Salzkotten zusammen. Doch statt stur Grammatik und Vokabeln zu pauken, überraschten uns die Rückkehrer/innen mit einem abwechslungsreichen und spannenden Unterrichtsprogramm. Wir lernten kulturelle Tänze, hörten und sangen vor allem in der jeweiligen Sprache. Auf einmal schien das Lernen nicht mehr anstrengend und langwierig, sondern erhielt einen Sinn. Wir verstanden, dass Sprache uns im jeweiligen Einsatzland ganz neue Türen öffnen kann und uns einen anderen Zugang zu Menschen und Kulturen verschafft. Von dieser Motivation und zahlreichen faszinierenden Erzählungen der Rückkehrer angetrieben, setzten wir uns gerne mit Grammatik und Vokabeln auseinander. Wie schnell wir bei so intensivem Lernen Grundzüge einer Sprache erlernen können, hat uns alle erstaunt und nochmal eine Extraportion Motivation gegeben. Bald konnten wir holperige erste Dialoge führen, zählen und die Wochentage benennen. Damit, dass wir bereits am Sonntag einen Brief an unsere Projektpartner schreiben konnten, hatte allerdings niemand gerechnet. Doch mit Wörterbuch, Arbeitsblättern und natürlich der Unterstützung der Rückkehrer/innen gelang uns auch das. Ein besonderer Höhepunkt des Wochenendes war allerdings der Samstagabend. Ein indonesisches bzw. malawisches Festessen stand uns bevor. In den jeweiligen Ländergruppen versuchten wir uns an landestypischen Gerichten. Bei afrikanischer Musik tanzten wir gut gelaunt durch die Küche. Was, trotz dem verursachten Chaos in der Küche zum Vorschein kam, war unglaublich. Auf afrikanischer Seite bot sich uns Nsima mit Tomato, Kabichi und Madzira (Maisbrei mit Tomaten, Kohl und Ei). Natürlich durften auch die Mäuse nicht fehlen (zum Glück in Form von Mäusespeck). Der asiatische Kontinent präsentierte uns nasi goreng (gebratenen Reis) und pisang goreng, leckere frittierte Bananen. Selbstverständlich wollten wir uns voll und ganz auf die Kultur einlassen und so verschwanden bei fast allen Messer und Gabel schnell vom Tisch und unsere Finger kamen zum Einsatz. Diese Versuche belustigten besonders einige der Schwestern, welche wir zu unserem Festmahl begrüßen durften. So erlebten wir einen kulinarischen multikulturellen Abend mit viel Freude.

Kochen beim Sprachwochenende

Afrikanisches und indonesisches Essen wurde am Abend zubereitet

 

Durch die Bemühungen der Rückkehrer/innen fühlen wir uns nun dem zukünftigen Einsatzland ein großes Stück näher. Es ist schön von denjenigen vorbereitet zu werden, die ganz genau wissen, worauf es ankommt. Bereitwillig stellten sie sich allen Fragen und hatten immer ein offenes Ohr für uns. Das Lernen, Singen und Tanzen, die Gespräche in den Gruppen, die gemeinsamen Mahlzeiten, alles hat die Euphorie in uns geweckt. Bestärkt, mit Zuversicht und vielen neuen Vokabellisten haben wir das Seminar beendet.

Pia Müller, Lisa Willecke

 

 

 

 

Rückkehrer-Seminar in Salzkotten

MaZ Rückkehrer-Seminar 2012

MaZ Rückkehrer 2012 in Salzkotten und ehemalige MaZ.

 

Salzkotten. Vom 09.09. bis zum 16.09.2012 trafen sich die 16 zurückgekehrten Missionare auf Zeit (MaZ) des Aussendungsjahrganges 2011/2012 in Salzkotten zu ihrem Rückkehrseminar.
Daran schloss sich das Wochenende aller Rückgekehrten an, die Lust hatten sich zu treffen und die inzwischen sehr aktiv auf verschiedenen Ebenen mitarbeiten, in der Seminarvorbereitung, beim Freundeskreisbrief, dem Sommerfest MaZ und vielem anderen mehr.
Die Freude über das Wiedersehen war auf allen Seiten riesengroß. Über ein Jahr hatten sich die meisten nicht gesehen. Alle hatten spannende Dinge in ihren Einsatzländern erlebt und waren voll von Geschichten, Erfahrungen und Ereignissen aus ihrem Jahr. So saß die Gruppe am ersten Abend noch lange zusammen und jeder erzählte erste witzige Anekdoten, alle lachten und freuten sich auf die kommende Woche.


Am Montag stieg die Gruppe dann gleich intensiv in die Arbeitsphase ein, denn es galt in der Woche viele Themen zu bearbeiten. Neben der Aufarbeitung von Konflikten und Problemen aus dem Auslandseinsatz standen aber auch Gespräche über das Wiedereinleben in Deutschland, persönliche Reflexionsphasen und Arbeitsphasen in Kleingruppen auf dem Programm. Am Mittwochabend war dann die Freude über ein weiteres Wiedersehen groß, als sich die MaZ mit ihren Patenschwestern und vielen weiteren Schwestern erst in Kleingruppen und später auch in der großen Gruppe zusammensetzten, Bilder zeigten und ein Lieder und Tänze vorführten. Der Abend mit den Schwestern war für alle wunderbar und auch eine willkommene Abwechslung zu der intensiven und manchmal auch anstrengenden Seminararbeit der ersten Tage.
Nach einem Vormittag der persönlichen Abschlussreflexion mit Hilfe von verschiedenen kreativen Methoden, beendete die Gruppe am Donnerstagmittag in einer schönen Zeremonie mit dem Pflanzen eines Baumes die intensive Arbeits- und Analysephase der ersten Seminartage. Am Donnerstagabend stand der Länderabend auf dem Programm.


Dafür hatten sich alle Ländergruppen vorher leckere Rezepte ausgesucht, die am Nachmittag, nachdem zuvor in einem asiatischen Geschäft in Paderborn alle Zutaten besorgt worden waren, in guter Teamarbeit zubereitet wurden. Der Speisesaal im Noviziat des Mutterhauses wurde mit Tüchern und Kerzen stimmungsvoll umgestaltet, so dass die MaZ und die Schwestern im Noviziat auf dem Fußboden hockend und mit den Fingern essend die Geschmäcker der Einsatzländer nachempfinden konnten. Einige Tänze und Lieder rundeten auch hier den Abend ab, der für alle ein voller Erfolg war.
Am Freitag blickten die MaZ dann in die Zukunft und sprachen über mögliches Engagement in Deutschland nach ihrem Jahr. Einige organisatorische Dinge standen auch noch auf dem Programm, ehe am Nachmittag die ersten Ehemaligen eintrafen, die für das Ehemaligenwochenende im Anschluss angereist waren.
Der Dank von allen galt Schwester Angela, Schwester Christiane, den Schwestern des Mutterhauses Salzkotten, sowie den vielen Ehemaligen, die die MaZ während ihrer Vor- und Nachbereitung begleiteten und die ihre Erlebnisse so erst ermöglicht haben. „Gerne kommen wir alle nach Salzkotten zurück", hieß es.


Benedikt Edeler
(MaZ-Einsatz 11-12, Indien NEST)

Mehr Eindrücke von den Rückkehrerseminaren gibt es:


Fotostrecke (Download PDF 2,2 MB)


Bericht von Franziska Hermann, MaZ Leitungs-Team (Download PDF)

 

 


17 Missionare auf Zeit ausgesendet

Aussendungsgottesdienst

„Jetzt wird's ernst, bald geht es für unsere neuen 17 Missionare und Missionarinnen auf Zeit auf in ihr Jahr. In ein Jahr voller neuer Erfahrungen, Abenteuer und hoffentlich vieler schöner Momente" beginnt Maria Neher, die als Missionarin auf Zeit (MaZ) von ihrem Einsatz zurückgekehrt ist, ihren Bericht über die Abschlusswoche für die neuen MaZ 2012 / 2013. Der vollständige Bericht hier zum Download (PDF):

 

Bericht Abschlusswoche 2012

 

Fotos von der Abschlusswoche 2012:

MaZ 2012

Beginnen im August 2012 ihren Einsatz: 17 Missionarinnen und Missionare auf Zeit.

 

Abschlusswoche 2012 II

Einstimmung auf den Einsatz: Abschlusswoche der Missionarinnen und Missionare auf Zeit.

 

Abschlussgottesdient 2012 II

Aussendungsgottesdienst in der Mutterhauskirche.

 

 

Weitere Bilder von der Abschlusswoche gibt es hier zum Download (PDF, Reader 9.0 oder neuer, 4 MB):

 

Bilder Abschlusswoche 2012*

*Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt. © Schwester M. Angela Benoit

 


 

Gedicht einer MaZ-Patin (2012)

mit dir
bricht auch ein stück von uns
auf in die ferne

 

weil du
auf jener insel
leben
beten
arbeiten
wirst

 

weitet sich auch
unser horizont

 

wird auch
unsre welt
größer
bunter
vielfältiger

 

nichts, was wir tun
und erfahren,
bleibt wirkungslos
wenn unsere herzen
miteinander
verbunden sind
ks 2012

 

 


 

 

Der Katholikentag 2012 wurde geMaZt...

Katholikentag Karte

 

Nach langer Vorbereitung war es endlich soweit: Vom 16. - 20. Mai 2012 trafen sich Groß und Klein aus ganz Deutschland in Mannheim, um gemeinsam ihren Glauben zu „leben". In den verschiedenen Stadtteilen gab es so manche spannende Begegnung: Neben den Katholiken nahmen auch etliche Protestanten teil. Gemeinsam konnte man sich in Liedern, Diskussionen, im Gottesdienst und auf den verschiedenen Kirchenmeilen nicht nur dem eigenen Glauben, sondern auch anderen Kulturen und Religionen annähern: Moscheen und Synagogen öffneten ihre Türen weit und gaben einen ausführlichen Einblick in ihr (Glaubens-)Leben.

Dass gerade das Jugendzentrum im besonders bunten und interkulturellen Stadtteil „Jungbusch" angesiedelt war, konnte kein Zufall sein! Dem Thema „Gemeinsam in der Einen Welt" konnte man in besagtem Zentrum dann auch schon nach wenigen Metern begegnen: Das große MaZ-Globus-Zelt zierte den Vorplatz der Jungbuschhalle und lud zu ausführlichem Austausch mit Ordensschwestern und -brüdern sowie ehemaligen MaZlern ein. Direkt nebenan konnte man sich anschließend eine kleine Auszeit in einer der bequemen Hängematten gönnen.
Wer das Getümmel lieber mag, war in der angrenzenden Jungbuschhalle genau richtig aufgehoben. Hier ging es zu wie in einem Bienenstock: überall fleißige MaZler, die Kaffee ausschenken (natürlich fair gehandelt), Kinderspiele betreuen oder die besonderen Vorzüge der Waren im Eine-Welt-Laden anpreisen. Es war eine unheimlich schöne Atmosphäre mit viel Gelächter, guter Laune, schönen Begegnungen und einer guten Portion mazigen Chaos, das wir alle aus unseren Einsätzen nur allzu gut kennen.
Wer sich zwischenzeitlich noch einmal vom Trubel erholen und konkretere MaZ-Infos erhalten wollte, konnte sich einem der täglich drei Mal stattfindenden Rückkehrervorträge in der Jungbuschschule anschließen. In einem extra dekorierten Klassenzimmer wurden alle Interessierten für ca. 1,5 Stunden in die faszinierende Welt Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas entführt. Auch ein Projekt der Franziskanerinnen Salzkotten wurde gleich zwei Mal vorgestellt. Neben dem Austausch über das vorgestellte Projekt, das Land und den Einsatz, gab es viel Raum für konkrete Nachfragen an das MaZ-Programm, die Bewerbung, Vorbereitung usw. Eigens dafür war zusätzlich zum Rückkehrer eine Ordens- bzw. offizielle MaZ-Vertretung anwesend. Wer weiß, vielleicht treffen wir einige der Jugendlichen ja schon im Dezember zu unserer nächsten Vorbereitungsphase. 
Insgesamt war der Katholikentag in Mannheim wirklich gut - die Präsenz so vieler Missionarinnen und Missionare hat ihn für mich aber zu etwas ganz besonderem gemacht. Ich denke, dass an den verschiedenen Programmpunkten, die durchweg durch ehemalige und zukünftige MaZ initiiert und betreut wurden, jeder auf seine Kosten kam - ob nun die MaZler selbst oder Personen, die von Kaffeeduft angelockt, ihren Weg unbeabsichtigt zu „uns" gefunden haben. Freuen wir uns auf den Katholikentag in Regensburg, bei dem wir mit Sicherheit auch wieder dabei sein werden!

Jessica Peters

 


 

14 Missionare auf Zeit zu Besuch beim Caritasverband in Herten

 

MaZ in Herten

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel (oben Mitte) begrüßte in der letzten Woche angehende Missionare auf Zeit, die in Begleitung einiger Ordensschwestern der Franziskanerinnen Salzkotten und Vertreter des Hertener Caritasverband zu Gast im Rathaus waren.
Foto: Stadt Herten

 

Als Missionare auf Zeit (MaZ) leben und arbeiten junge Menschen aus Deutschland für ein Jahr z.B. in einem ausländischen Projekt der Franziskanerinnen Salzkotten. Mitleben, mitbeten und mitarbeiten lautet das Lebensmotto der MaZ für dieses Jahr. Bevor es aber in die Partnerprojekte nach Afrika, Indonesien oder Indien geht, besuchten einige junge MaZ den Caritasverband in Herten. Vom 10. - 14.04.2012 lernten die Teilnehmenden des MaZ-Programms der Franziskanerinnen Salzkotten die caritative Arbeit im nördlichen Ruhrgebiet kennen und setzten sich mit den sozialen Herausforderungen in der deutschen Gesellschaft auseinander.
Im Ruhrgebiet gelegen, war Herten einst die größte Bergbaustadt Europas und steht durch die Zechenschließungen seit dem Jahr 2000 vor großen Veränderungen. Die Bergbaugeschichte und der Strukturwandel prägen die Stadt. Arbeitslosigkeit, demografischer Wandel und Familienarmut sind Herausforderungen für die 62.000 Einwohner starke Kommune.
Bürgermeister Dr. Uli Paetzel begrüßte die angehenden Missionare auf Zeit gern, um einen Einblick in die wirtschaftliche und gleichzeitig soziale Situation einer mittelgroßen Ruhrgebietsstadt zu geben. Herausforderungen wie der Strukturwandel, der demografische Wandel und familiäre Armut müssen auch in Herten laufend bewältigt werden. „Man kann diese Stadt mit ganz viel Pessimismus beschreiben, zum Beispiel herrscht hier an vielen Stellen eine große soziale Ungerechtigkeit. Doch wir setzen an diesem Punkt direkt an und ziehen uns am eigenen Schopf aus dem 'Problemsumpf'", so Paetzel. Dabei seien die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände, wie die Caritas, wichtige Partner.

 

MaZ in Herten

 

Am Donnerstag hospitierten die Missionare auf Zeit in verschiedenen Arbeitsfeldern des Verbandes und machten sich selbst ein Bild von der caritativen Arbeit. So lernten sie die sozialen Herausforderungen von Familien und Einzelpersonen kennen und sammelten Eindrücke aus nächster Nähe. In Zweier-Teams besuchten sie Demenz-Projekte, die Tafel-Läden, Unterstützungsangebote des Familienbüros, die Flüchtlings- und Migrationsarbeit im „Haus der Kulturen", die Pflegeoase als innovatives Projekt der stationären Altenhilfe und ein interkulturelles Stadtentwicklungsprojekt. Deutlich wurde, dass die caritative Arbeit weit über die stationäre und ambulante Altenhilfe hinausgeht und ein soziales Netzwerk innerhalb von Herten knüpft, um Menschen zu unterstützen und das soziale Zusammenleben zu fördern.
Um diese Arbeit zu fördern und auf breite Schultern zu verteilen, entwickelt der Hertener Caritasverband seit 2001 ein lokales Fundraising mit der Grundidee „Menschen gewinnen". Die Strategie und die passenden Instrumente stellte Caritasmitarbeiter Jan Hindrichs am Mittwochvormittag vor.

 

Maz Caritas Herten

 

Partnerschaftliches und kooperatives Zusammenarbeiten war ein weiterer Schwerpunkt des Aufenthaltes in Herten. In Kooperation mit Diakonie und AWO trägt der Caritasverband z.B. das Haus der Kulturen. Hier organisieren die drei Wohlfahrtsverbände gemeinsam ihre Migrations- und Integrationsarbeit und führten ein Training zur interkulturellen Sensibilisierung mit der Gruppe durch. Im „Barbara-Zentrum" feiern heute katholische und evangelische Christen ihre Gottesdienste, ältere Menschen mit Demenz finden hier ein zu Hause und durch den benachbarten Kindergarten und die nahe gelegene Realschule sind generationsübergreifende Begegnungen an der Tagesordnung. Einen weiteren Eindruck des vielfältigen Zusammenlebens in Herten lieferte der Besuch der Blauen Moschee. Vorsitzender Selman Duran empfing die jungen MaZ und führte sie durch das 2009 eröffnete Gebäude. „Es war beeindruckend, wie viele Menschen sich hier ehrenamtlich engagieren und wie stark das zivilgesellschaftliche Engagement ist", so eine Teilnehmerin über den Besuch in Herten.

Jan Hindrichs

 

Weiterer Bericht von Mike Lausmann (PDF-Download)

 

 


 

Vorbereitungswochenende

Die neuen Missionarinnen auf Zeit bereiten sich vor. An zwei Wochenenden wurden eifrig Chichewa. die Landessprache in Malwi, und "Bahasa Indonesia", die allgemeine Staatsprache in Indonesien geübt.

 

 

MaZ_2012

Die Teilnehmerinnen des Chichewa-Seminars mit Schwester M. Christiane (hinten, 2.v.r)
und Schwester M. Angela (hinten, 1.v.r.).

Foto: MaZ

 

Chichewa

Vom 2. bis 4. März fand in Salzkotten das diesjährige Chichewa-Wochenende statt um uns Malawi-MaZ´lern das Erlernen dieser einheimischen Sprache zu erleichtern. Chichewa ist eine afrikanische Sprache, die in Malawi, unserem Einsatzland, neben Englisch die Amtssprache ist. Mit viel Liebe und Engagement wurde das Seminar von Franziska Hermann und Julia Böckmann geleitet, zwei ehemaligen MaZ´lerinnen. Obwohl die Sprache auf den ersten Blick etwas seltsam und kompliziert schien, lernten wir dank unserer begeisterten „Lehrerinnen" sehr viel.
Wie stelle ich mich vor? Wie funktioniert die Grammatik? Wie gestaltet man ein kurzes Gespräch? Wie kaufe ich auf dem Markt Bananen? Mit diesen Alltagssituationen beschäftigten wir uns und konnten am Ende sogar einen kurzen Brief auf Chichewa an unsere Partnerorganisationen schreiben. Natürlich kam auch die malawische Kultur nicht zu kurz und wir lernten die malawische Nationalhymne und das Vater Unser auf Chichewa. Auch kochten wir den typischen Maisbrei (nsima) mit Tomaten und backten leckeren Mais-Bananen-Kuchen.

Anna-Michelle Brunder

 

 

sprachkurs Chichewa

"Muli bwanji", den malawischen Gruß für "Wie geht es dir?" und weitere Vokablen
für die schnelle Verständigung lernten die neuen MaZ beim Sprachwochenende.

Foto: MaZ

 

 

 

„Kami belajar bahasa Indonesia - Wir lernen Indonesisch"

Sprachwochenende für die neuen Indonesien-MaZler

Ende Februar trafen sich die fünf neuen Indonesien-MaZ-lerinnen mit zwei Ehemaligen in Salzkotten, um die ersten Schritte in der neuen Sprache zu wagen, die bald ein Jahr lang ihre Alltagssprache sein soll.
Bahasa Indonesia ist die einheitliche Sprache in ganz Indonesien, die alle Indonesier zusätzlich zu ihrer Regionalsprache lernen. Sie wurde 1945 aufgrund ihrer einfachen grammatikalischen Struktur als gemeinsame Sprache für den Viel-Völker-Staat ausgewählt.
Schwierigkeiten mit der Grammatik hatten auch wir fünf Indonesisch-Neulinge nicht. Schon nach einer kurzen Einführung durch die ehemaligen MaZ Laura Bröker und Alina Görmann konnten wir uns gegenseitig vorstellen, Fragen stellen und auch die indonesischen Zahlen waren schnell gelernt.
Laura und Alina, waren voller Begeisterung für „ihr" Land, und so kam neben der Sprache auch die indonesische Kultur nicht zu kurz. Die beiden erzählten uns viel und zeigten Fotos von ihrem Jahr in Indonesien. Abends wurde dann gekocht - natürlich indonesisch. Nasi goreng und pisang goreng stand auf dem Speiseplan und wurde, wie in Indonesien üblich, mit den Fingern gegessen.
Eine ganz neue Erfahrung!
Am Sonntag fuhren wir mit vielen neuen Eindrücken nach Hause und einer langen Vokabelliste, die es nun zu lernen gilt.

Anne Dominique Knichelmann

 

 

 

MaZ kochen

Das Kochen typischer indonesischer Gerichte stand auch auf dem Programm
des Vorbereitungswochenendes.

 

 

 


 

 

Einfürhungswochenende 2011

Erstes Kennenlernen: MaZ-Einführungswochenende im Dezember 2011
im Mutterhaus der Franziskanerinnen Salzkotten.

Foto: fcjm

 

 

Der große Traum beginnt

Einführung für neue Missionarinnen auf Zeit

Salzkotten. Vierzehn junge Frauen haben am ersten Dezemberwochenende den ersten Schritt als neue Missionarinnen auf Zeit (MaZ) getan. „Der Traum, ein Jahr in einem fremden Land mitzuleben hat begonnen", so Schwester M. Christiane Böhne. Um diesen Traum im nächsten Jahr Wirklichkeit werden zu lassen, haben sich die jungen Frauen begleitet von einem Team aus Rückkehrern aus den MaZ-Projekten und Schwestern der Franziskanerinnen Salzkotten auf den Weg gemacht. Schwester Christiane: „Am Beginn war die ‚kribbelige‘ Spannung im Raum förmlich greifbar - wer macht sich noch mit auf den Weg, in welches Land und Projekt wird es gehen, aber vor allem: ‚Jetzt geht es endlich los!‘. Dieses erste Wochenende diente zuerst dem Kennenlernen - der Gruppe untereinander, der Ehemaligen Freiwilligen, der Schwestern, der Gemeinschaft der Franziskanerinnen Salzkotten und des Klosters. Daneben stand auch die Frage im Raum, warum jede Einzelne sich für diesen Einsatz entschlossen hat, Ängste und Befürchtungen hatten ihren Platz, aber auch Wünsche und Erwartungen. Auch die Vorstellung einzelner Projekte durch Rückkehrerinnen und die Möglichkeit eines intensiven Austausches mit ihnen durfte nicht fehlen."


So ist nun der erste Schritt zum großen Traum getan und neben allen Informationen, bleibt vor allem die Vorfreude auf das nächste Seminar Anfang Januar, der nächste Schritt auf dem Weg, bei dem es dann auch um die Frage gehen wird, in welches konkrete Projekt und damit auch in welches Land es für die Einzelnen gehen wird.
Noch besteht die Möglichkeit, in die Gruppe einzusteigen und sich mit auf den Weg zu machen. Interessierte sollten sich möglichst umgehend bei Schwester M. Angela Benoit oder Schwester M. Christiane Böhne melden:


Sr. M. Angela Benoit
Paderbornerstr. 7
33154 Salzkotten
Tel: 05258 988-5
Mail: angela@fcjm.de

 

 


 

 

 

Rückkehrerseminar

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des MaZ-Rückkehrerseminars hatten sich
schnell wieder als Gruppe gefunden.
Foto: fcjm

 

 

MaZ-Rückkehrer tauschen Erfahrungen aus

Von Saris, Krupuk, Sobolo und Gule-Wamkulu

Salzkotten. Der Erfahrungsaustausch stand im Mittelpunkt des Rückkehrerseminars der Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) im September im Mutterhaus der Franziskanerinnen Salzkotten.
Eine Woche lang galt es Eindrücke aus Indonesien, Indien, Ghana und Malawi weiter zu verarbeiten, den Abschied aus den Einsatzländern und die Ankunft hier in Deutschland etwas nachzuarbeiten und das Einleben in der deutschen, teils fremd gewordenen Kultur durch ein sehr vielfältig zusammengestelltes Programm zu erleichtern. Außerdem wurde ein Blick in die Zukunft und auf das mögliche weitere Engagement der MaZ geworfen.
Die Gruppe von 21 Missionarinnen und Missionaren auf Zeit fand vor allem durch die Ähnliche Erlebnisse zu teilen und das Verständnis füreinander und für das Erlebte aufzubringen führte die Gruppe schnell wieder zusammen.
An einem Abend stand das Treffen mit den Patenschwestern auf dem Programm. Diese hatten die MaZ während ihres Aufenthalts im Ausland durch Briefe, E-Mails, aber vor allem durch Gebete begleitet. Jetzt sollten die Schwestern mehr über das Einsatzjahr und die vielen Erfahrungen und Eindrücke ihrer „Schützlinge" erfahren. So wurde es ein sehr schöner Austausch, der von kulturellen Liedern und Tänzen aus den Einsatzländern abgeschlossen wurde.
Der kulturelle Abend bildete einen Höhepunkt der Woche. Jede Ländergruppe hatte etwas vorbereitet und die Rückkehrer kleideten sich in traditionelle Gewänder, wie etwa indische Saris. Das Abendessen wurde durch Spezialitäten aus Indonesien (Krupuk = Krabbenchips), Indien, Ghana (Sobolo = ein Getränk aus Hibiskustee, Ingwer und Zitronen) und Malawi erweitert. Getanzt wurde auch, und zwar Gule-Wamkulu, ein traditioneller Tanz aus Malawi.
„Es war eine sehr gelungene Woche, die durch die religiösen Morgenimpulse einen sehr guten Rahmen bekam und durch das vielfältige Austauschen und Teilen von Erfahrungen getragen wurde", so eine Teilnehmerin.

 

 

Rückkehrer MaZ Gruppe

Auch zu Hause die Welt immer im Blick: Rückkehrer aus dem MaZ-Programm der Franziskanerinnen.

 


 

 

Erstes Treffen ehemaliger MaZ

Salzkotten. 16 frühere Missionarinnen und Missionare auf Zeit trafen kamen im September erstmals zu einem Ehemaligentreffen im Mutterhaus der Franziskanerinnen Salzkotten zusammen.
Schwester M. Angela und Schwester M. Christiane sowie Melanie Brenner von missio in Aachen begleiteten das Treffen. Neben dem gegenseitigen Austausch ging es auch um Möglichkeiten für ein weiteres Engagement ehemaliger MaZ (MaZiD = MaZ in Deutschland). Zwei Tage lang stand vor allem der im Juli 2011 gegründete Freundeskreis und die Unterstützung der Seminararbeit durch ehemalige MaZ auf der Tagesordnung.
Der Freundeskreis wurde ins Leben gerufen, um das MaZ-Programm der Franziskanerinnen Salzkotten zu unterstützen. Da er noch jung ist, gibt es noch viel zu tun, um Freunde zu gewinnen und Freundschaften zu pflegen, damit der Gedanke der „einen Welt" weiter verbreitet und gelebt werden kann. Geplant sind unter anderem ein Freundeskreis-Treffen, Freundeskreis-Briefe und ein Internetauftritt.
Der andere Teil des Engagements ehemaliger MaZ soll besonders im Bereich der Seminararbeit liegen, wie es derzeit schon häufig der Fall ist. Dabei geht es darum, aus Erfahrungen erzählen und den neuen MaZ viele Tipps mit auf den Weg geben aber auch ausgebildet zu werden um die Leitung von Seminareinheiten zu übernehmen und für Fragen ansprechbar zu sein.


Ein geistlicher Impuls für jeden Tag: Hier geht es zum Tagesimpuls der Benediktinerabtei Münsterschwarzach.
Herzliche Einladung auch zu unseren Gottesdiensten in der Mutterhauskirche.

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Rückblick auf ein langes Ordensleben

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