Am 21. April ist der "Tag der offenen Klöster". Hier gehts`s zum Video und zum Programm.

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Neuer Franziskusblick ist da

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„Schreiben heißt finden, was in dir lebt.“

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MaZ – MissionarIn auf Zeit der Franziskanerinnen Salzkotten

Maz Programm



Wir Franziskanerinnen Salzkotten – unser Lebensprogramm:

Wir sind Franziskanerinnen. Der Name sagt, dass wir Schwestern des heiligen Franziskus sind. Wie Franziskus wollen wir in Ehrfurcht vor dem Leben jeden Menschen und die ganze Schöpfung als unsere Schwester und unseren Bruder anerkennen.

Dieses franziskanische Ideal hat Mutter M. Clara Pfänder 1860 aufgegriffen, als sie die Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten gründete. Zwei große Anliegen bewegten sie: die eucharistische Anbetung (Tag und Nacht) und das soziale Engagement. Diese Anliegen tragen und prägen unser Dasein und unseren Auftrag bis heute. Dem Beispiel unserer Gründerin, Mutter M. Clara Pfänder, und des hl. Franziskus folgend versuchen wir das Evangelium als lebendiges Wort Gottes anzunehmen. Die Gegenwart Christi in der Eucharistie ist Mittelpunkt und Kraftquelle unseres Lebens, in dem wir die Bewahrung der Schöpfung sowie das Mühen um Frieden und Gerechtigkeit in der Welt unterstützen wollen. Dabei trägt uns die Gewissheit des hl. Franziskus, dass wir mehr durch unser Leben, durch unser Sein und Handeln wirken und überzeugen, als durch Worte.

Unser Zeichen, das Tau, drückt bildhaft unsere Grundüberzeugung und unser Lebensprogramm aus:

Die Vertikale dieses Zeichens steht für die Akzeptanz des einen Schöpfergottes und seines Wirkens in uns und durch uns. Wir bekennen uns zu dem einen Schöpfer. Somit ist alles Geschaffene sein Werk, sind seine Geschöpfe von ihm geachtet und geliebt. Franziskus bezeichnet darum alle Menschen und alles Geschaffene als seine Geschwister.

Die Horizontale des Tau´s fordert uns auf, unsere Fähigkeiten zu entdecken, zu entwickeln und im Miteinander kreativ einzubringen in jeder Begegnung und Beziehung, in all unserem Tun, stets im Blick auf den Menschen in seiner Ganzheit und auf das Heil der Schöpfung.

Allen wünschen wir mit Franziskus FRIEDEN und HEIL im Zeichen des TAU, dem Zeichen der Versöhnung Gottes mit den Menschen und der Schöpfung.

Diesen Auftrag mit uns zu leben, laden wir junge Christen ein:

Mitleben – Mitbeten – Mitarbeiten

Ziele des MaZ-Programms

MaZ
ist ein Weg, Menschen anderer Kulturen zu begegnen, ihre Lebensbedingungen und Hoffnungen zu teilen.

 

MaZ
möchte, durch teilweises Mitleben in einer religiösen Gemeinschaft, jungen Menschen die tragende Kraft des Glaubens spürbar werden lassen und eine internationale Kirchenerfahrung ermöglichen.

 

MaZ
ist ein Dienst der Kirchen anderer Länder an uns. Sie nehmen junge Menschen auf, um mit ihnen Leben und Glauben zu teilen und im gemeinsamen Engagement miteinander zu lernen.

 

MaZ
will den Einsatz für die „Eine Welt" unterstützen, will Verbindungen schaffen zwischen den Völkern, will konkretes Handeln für mehr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung fördern.

 

MaZ
bedeutet, die reichen Erfahrungen aus dem Dienst in die mitteleuropäische Kirche und Gesellschaft einzubringen.

Voraussetzungen und Erwartungen

 

Vorsuassetzungen

 

  • körperliche und psychische Gesundheit und Belastbarkeit

  • Erfahrungen durch Engagement in der Gemeinde, Jugendarbeit oder im sozialem Bereich

  • Bereitschaft, sich auf Menschen anderer Kulturen, Sprachen, Verhältnissen in den Einsatzländern einzulassen und tatkräftig mitzuarbeiten

  • Fähigkeit zur Teamarbeit und zum Leben in einer Gemeinschaft

  • Bereitschaft zu einer einfachen Lebensweise

  • Kontaktfähigkeit und –freude; Flexibilität und Bereitschaft, sich anzupassen

  • Fähigkeit, sein Leben alleine zu gestalten, für sich selbst Sorge zu tragen, z.B. Einsamkeit auszuhalten

  • positives Verständnis für den kirchlichen Dienst und Offenheit für verschiedene religiöse Ausdrucksformen

  • Bereitschaft, am allgemeinen religiösen Leben im Einsatzland aktiv teilzunehmen

  • Sprachkenntnisse, bzw. Bereitschaft, die nötige Sprache zu erlernen

  • Bereitschaft zu guter Vorbereitung in Eigeninitiative

  • Aktive Teilnahme am vereinbarten, gemeinsamen Vor- und Nachbereitungsweg

  • Bereitschaft zum offenen, vertrauensvollen Austausch mit der Ansprechpartnerin des Projektes im Einsatzland und der Ansprechpartnerin der Entsendeorganisation

  • Erstellen der Zwischenberichte alle drei Monate und des Schlussberichtes (Inhalt: Rückschau – Auswertungen – Vorschau)

  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Ausbildungs- bzw. Berufsweg nach dem Freiwilligendienst

  • Bereitschaft, sich nach dem Jahreseinsatz in das vielfältige Engagement der RückkehrerInnen einzubringen

  • Bereitschaft, sich anschließend aktiv in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland einzusetzen

 

Bewerbungsunterlagen

 

MaZler Malawi



Erforderliche Unterlagen für die Bewerbung:
1. tabellarischer Lebenslauf
2. Motivationsschreiben
3. Passfoto
4. Nachweise über kirchliches und/oder soziales Engagement
5. Zeugnis
6. Bescheinigung über abgeleistete Praktika und/oder Referenzen

 

Bewerbungsschluss: 30. Oktober des jeweiligen Jahres!
In Ausnahmefällen ist ein späterer Einstieg möglich.

Bewerbungsunterlagen können postalisch oder digital eingereicht werden. Bei digitaler Bewerbung achten Sie bitte darauf, ausschließlich PDF-Dokumente zu senden und auf JPEG-Bilddokumente (v.a. bei Scans) zu verzichten.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung – digital oder postalisch – an:

 

Sr. M. Alexa Furmaniak
Paderbornerstr. 7
33154 Salzkotten
Tel: 05258 988-649
Mail: alexa@fcjm.de

 

Länder - Projekte - Aufgaben

Madisi Projekt


Wir entsenden für 1 Jahr in die Einsatzländer Malawi (Südostafrika), Indien, Indonesien und Osttimor sowie Rumänien (EU-Land). Projekte und Aufgaben stehen unter den folgenden Links:

MALAWI

INDONESIEN

OSTTIMOR / TIMOR-LESTE

INDIEN

RUMÄNIEN

Vorbereitung durch die Entsendeorganisation

 

Vorbereitung

 

Die MaZ werden durch das MaZ-Team (Vertreter der Entsendeorganisation und RückkehrerInnen) im Rahmen verschiedener Seminare vorbereitet. Inhalte der Seminare sind u.a.:


  • Motivationsklärung
  • Heutiges Missionsverständnis
  • Eigene Spiritualität und Spiritualität der Gemeinschaft
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Kommunikation, Umgang mit Konfliktsituationen
  • Gefahren- und Krisenmanagement; Gewaltprävention
  • Interkulturelle Sensibilisierung
  • Entwicklungszusammenarbeit und globales Lernen
  • Gesundheitsvorsorge
  • Information und Unterstützung zum Organisationsablauf
  • Sprachunterricht durch RückkehrerInnen: Einführung, Unterstützung und Begleitung beim Erlernen der Landessprache
  • Länderspezifische Vorbereitung

 

In der Regel umfasst die Vorbereitung ca. 24 Seminartage, verteilt auf mehrere Blöcke. Die Elemente des Mitlebens, Mitbetens und Mitarbeitens werden schon während der Seminare erfahren.
Sofern keine Vorerfahrungen vorhanden sind, ist zusätzlich ein Praktikum im Hinblick auf die Tätigkeit im Einsatz erwünscht.

 

Begleitung während des Einsatzes

 

Begleitung

 

Der Freiwillige wird während seines Einsatzjahres durch persönliche Ansprechpartner in Deutschland und im Einsatzland begleitet. In Kooperation mit anderen Trägern findet ein 5-7 tägiges Begleitseminar im Einsatzland statt.

Rückkehr und weiteres Engagement


Begleitung 3

Ein mindestens 5 tägiges Reflexionsseminar und eine Einzelauswertung mit der Ansprechpartnerin in Deutschland sind verbindlicher Bestandteil des MaZ-Programmes.

Gemeinsam mit der gesamten Freiwilligengruppe aus der Vorbereitungszeit wird der Einsatz mit seinen Höhen und Tiefen intensiv reflektiert, um im Anschluss auf die Zukunft zu schauen, u.a. Möglichkeiten und Perspektiven zum Engagement in Kirche und Gesellschaft aufzuzeigen.
Bei Bedarf wird darüber hinaus individuelle Begleitung von der Entsendeorganisation angeboten.

In den letzten Jahren wächst das Engagement der RückkehrerInnen des MaZ-Programms der Franziskanerinnen Salzkotten immer weiter. Mittlerweile bestehen verschiedene Arbeitsgruppen, die zum Beispiel das jährliche Sommerfest organisieren, die Entsendeorganisation bei der Vor- und Nachbereitung neuer Freiwilliger unterstützen, den Sprachunterricht gestalten, sich für die Öffentlichkeitsarbeit und die Information der Spender und Freunde einsetzen u.v.m. Einmal im Jahr treffen sich alle interessierten RückkehrerInnen zu einem Ehemaligenwochenende, um sich über die Einsatzjahrgänge hinweg auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und an spannenden aktuellen politischen oder sozialen Themen zu arbeiten. So bleibt der Kontakt zwischen MaZlerInnen und den Schwestern in Salzkotten über Jahre hinweg auch nach dem Einsatz bestehen.

Dienstvereinbarung und Finanzen

 

begleitung 2

 

Dienstvereinbarung
Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens wird eine schriftliche Dienstvereinbarung zwischen dem Träger, MaZ´ler und Partner im Einsatzland getroffen.

 

Finanzierung

Der Auslandseinsatz wird finanziell unterstützt und getragen durch die Franziskanerinnen Salzkotten, durch verschiedene Diözesen, insbesondere Paderborn, die Bundesregierung, Projektpartner, MaZ´ler, Freundeskreis MaZ.
Der MaZ-Einsatz ist für Jugendliche aus allen sozialen Schichten möglich und wird nicht an deren mangelnden finanziellen Möglichkeiten scheitern.

fid Logo

Fachliche Kompetenz des Trägers

Die Franziskanerinnen Salzkotten sind Mitglied des fid-Trägerkreises der AGEH (fid = freiwilliger internationaler Dienst, AGEH = Arbeitsgemeinschaft Entwicklungshilfe) in dem ein Qualitätsmanagement für internationale Freiwilligendienste unter dem Titel fid-Netzwerk international QM gemeinsam erarbeitet wurde. Zu einer Mitarbeit, Umsetzung und fortwährenden Weiterentwicklung hat sich der Träger verpflichtet.
„Im Kontext der Freiwilligendienste ist Qualitätsmanagement ein verbindliches Versprechen an Freiwillige und Partner, sowohl jeden einzelnen Aufenthalt eines Freiwilligen als auch die generelle Zusammenarbeit zwischen Entsende- und Aufnahmeorganisation an den gemeinsamen Zielen orientiert erfolgreich und verlässlich zu gestalten." (fid-QM-Handbuch)


Qualität im Freiwilligendienst

Seit zwei Jahren wird die Qualität der MaZ-Projekte der Franziskanerinnen von unabhängiger Stelle zertifiziert. Bei einer Folgeprüfung wurde die gute Qualitätssicherung im Mai 2017 erneut bestätigt. Siehe Bericht.

Clara Braungart (Mitte) nahm von Markus Linsler, Geschäftsführer der RAL Gütegemeinschaft Internationaler Freiwilligendienst e.V. (links) und Peter Nilles vom  Güteausschuss (rechts) die Urkunde für das RAL Gütezeichen in Empfang.

 

Das Projekt „Missionar/in auf Zeit“ (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten erhielt kürzlich das RAL Gütezeichen. Die seit Mai 2014 bestehende RAL Gütegemeinschaft Internationaler Freiwilligendienst e.V. prüft die Qualität in internationalen Freiwilligendiensten. Hierbei werden die Entsendeorganisationen von einem unabhängigen Prüfpersonal in einem externen Verfahren geprüft.

Clara Braungart, ehemalige Missionarin auf Zeit, ist für die Franziskanerinnen Salzkotten im Güteausschuss des Vereins und nahm in Köln die Urkunde für die Verleihung des Gütezeichens entgegen. RAL Gütezeichen gibt es für zahlreiche Produktarten und Leistungskategorien. Die Gütezeichenträgerinnen und -träger verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Eigenüberwachung und einer Fremdüberwachung, die alle zwei Jahre erfolgen muss. „In unserem Verständnis gilt es, die Güte von internationalen Freiwilligendiensten kontinuierlich zu sichern“, erläutert die RAL Gütegemeinschaft auf ihrer Homepage (http://ral-freiwilligendienst.de/). Die Gütegemeinschaft ist als externe Prüfinstanz im weltwärts-Programm anerkannt.




Logo Gütezeichen


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