Ein geistlicher Impuls für jeden Tag: Hier geht es zum Tagesimpuls der Benediktinerabtei Münsterschwarzach.
Herzliche Einladung auch zu unseren Gottesdiensten in der Mutterhauskirche.

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Schwester M. Angela Benoit ist neue Provinzoberin

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Provinzkapitel eröffnet

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Maz header 2016

MaZ – MissionarIn auf Zeit
der Franziskanerinnen Salzkotten

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Wir bieten jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren (in Ausnahmefällen auch darüber hinaus) die Möglichkeit, für ein Jahr in einer religiösen Gemeinschaft im Ausland mitzuleben, den einfachen Lebensstil zu teilen und in einem sozialen Projekt unentgeltlich mitzuarbeiten.

Unsere Einsatzländer sind Malawi (in Südostafrika), Indien, Indonesien und Osttimor sowie Rumänien (EU-Land).

Aktuelle Berichte siehe weiter unten (bitte scrollen!)

Unser Freiwilligendienst steht unter dem Motto von MaZ:

Mitleben – Mitbeten – Mitarbeiten

        MaZ Logo



Bitte beachten Sie die Untermenüs oben links! Aktuelle Meldungen folgen unten.

Die Entsendeorganisation ist Mitglied im

Logo Fid

und zertifziert durch:


Logo RAL

 

Nähere Informationen:
Sr. M. Angela Benoit
Paderbornerstr. 7
33154 Salzkotten
Tel: 05258 988-5
Mail: angela@fcjm.de

 


 

MaZ - aktuell

Bistumsweites Treffen der Missionare auf Zeit in Warburg

Zu einem lebendigen Austausch trafen sich die Missionare auf Zeit im Erzbistum Paderborn mit Weihbischof Matthias König.

Zu einem lebendigen Austausch trafen sich die Missionare auf Zeit im Erzbistum Paderborn mit Weihbischof Matthias König. Foto: Referat Weltmission-Entwicklung-Frieden


Paderborn / Warburg (pdp). MaZ – das sind drei Buchstaben, die eine spannende Zeit im Leben von jungen Menschen beschreiben können, nämlich dann, wenn Sie sich als „Missionare auf Zeit“ auf den Weg machen. Weihbischof Matthias König traf sich jetzt mit mehr als 60 jungen „Missionaren auf Zeit“ (MaZ) im Landhaus am Heinberg in Warburg-Germete. Einige von ihnen haben bereits einen Freiwilligendienst mit kirchlichem Bezug in Projekten in Afrika, Asien oder Lateinamerika verbracht, andere bereiten sich gerade auf diesen Einsatz vor. Das Wochenende mit Teilnehmenden aus dem gesamten Erzbistum Paderborn war geprägt von einer lebendigen internationalen, weltkirchlichen Atmosphäre.

Rückgekehrte „Missionare auf Zeit“ tauschten sich über ihre Erfahrungen in verschiedenen Teilen der Welt aus und berichteten, wie das Jahr im Ausland ihre Lebens- und Denkweise nachhaltig geprägt und teilweise verändert hat. Fragen nach einem bewussten Konsum und Handeln sowie das Bedürfnis, eigene Fähigkeiten einzubringen und sich zu engagieren, prägen die Rückkehrer. Sie brachten persönliche Erinnerungsstücke aus ihren Projekten mit und ließen diese in den gemeinsamen Gottesdienst mit Weihbischof Matthias König und Pastor Faly aus Madagaskar einfließen. In einer sehr intensiven Atmosphäre wurden weltkirchliche Anliegen vor Gott gebracht: Dank für die Erfahrungen des MaZ-Jahres, Bitte für die Menschen in aller Welt, Bitte für ein Gelingen des eigenen Engagements.

Mit einem Gottesdienst wurde das MaZ-Jahr 2017 im Erzbistum Paderborn begonnen.

Mit einem Gottesdienst wurde das MaZ-Jahr 2017 im Erzbistum Paderborn begonnen. Referat Weltmission-Entwicklung-Frieden

Weihbischof Matthias König, der sich bei dem Treffen viel Zeit für den Austausch mit den jungen Menschen nahm, war auch ein gefragter Gesprächspartner. Sehr interessiert und aufmerksam verfolgte er die Berichte der Rückkehrer. Durch seine vielfältigen eigenen Erfahrungen mit weltkirchlichen Projekten – er ist im Erzbistum Paderborn als Bischofsvikar für Aufgaben der Weltkirche und Weltmission zuständig – konnte er den MaZ’lern immer wieder hilfreiche Tipps und Hinweise geben.

Die neuen Teilnehmer des Treffens nutzen auch die Möglichkeit, den Rückkehrern viele Fragen zu stellen und Tipps aus erster Hand zu bekommen. Bis zu ihrem Einsatz werden sie in den verschiedenen Entsendeorganisationen intensiv auf das Jahr in der Ferne vorbereitet.

Freundeskreisbrief Nr. 10


Freundeskreisbrief 10 coveer


1. Seminar der MAZ in Vorbereitung 2017/2018


MaZ 2017

Die neuen MaZ für das Jahr 2017 trafen sich in Salzkotten zum ersten Vorbereitungsseminar.


Wir - 17 Mädchen und ein Junge -  sind die neuen MAZler 2017/18 und haben uns entschieden mit den Franziskanerinnen unseren entwicklungspolitischen Freiwilligendienst zu leisten. Mit ihnen wollen wir in eines von fünf Ländern ausreisen und in einem der vielen Projekte mitleben bzw. mitwirken.


seminar 1 Austausch
Austausch und Kennenlernen standen auf dem Programm des ersten Vorbereitungsseminars.


Daher begann für uns, mit vielen gemischten Gefühlen, ein ganz besonderes Adventsvorbereitungswochenende. Wir alle waren aufgeregt und gespannt auf das, was uns erwarten würde. Beispielsweise unsere Mitfreiwilligen kennenzulernen und viele weitere Informationen zu erhalten. Ankommen - das war das Thema unseres ersten Impulses, der mit schönen Liedern sowie vielen Denkanstößen gestaltet wurde. Dann hatten wir die Möglichkeit in einer lockeren Atmosphäre durch verschiedene Kennenlernspiele einander besser kennenzulernen. Durch ein Rollenspiel unserer „Teamer“ wurde uns das Konzept der Franziskanerinnen näher gebracht. Gemeinsam in der Teeküche ging der Abend für uns zu ende.

Der Morgen des nächsten Tages, nach dem Frühstück, startete mit einer Kloster Rally. In kleinen Gruppen lernten wir mehr über die Franziskanerinnen und den hl. Franziskus. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns mit unseren Motivationen, Ängsten und Erwartungen an die Vorbereitungszeit sowie an das MAZ-Jahr selbst. Außerdem machten wir uns Gedanken über den Verlauf dieses Jahres bezogen auf unsere Stimmung. Nach Kaffee und Kuchen, Klatsch und Tratsch trafen auch die ersten frisch zurückgekehrten Ehemaligen ein und beschrieben uns in einer Präsentation die Länder in die sie ausgereist waren.

Gruppenarbeit

Beschäftigung mit möglichen Höhen und Tiefen.


Danach feierten wir die Vesper und stärkten uns beim gemeinsamen Abendessen. In verschiedenen Gesprächen mit den Ehemaligen konnten wir dann die unterschiedlichen Projekte besser kennen lernen. Von all den Impressionen des Abends wurden wir alle von der Vorfreude auf unser MAZ-Jahr gepackt. Den Sonntag starteten wir mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier, in der wir uns auf die weitere Adventszeit einstimmten. Als letzter Programmpunkt stand nun das Organisatorische an. Uns wurde erklärt, welche Schritte als nächstes folgen. Zum Beispiel wie wir im Auslandsjahr versichert sind und was wir bis zum nächsten Seminar erledigen sollten. Somit hatten wir alle Informationen, um beruhigten Gewissens nach Hause fahren zu können.

Viel zu schnell ist die gemeinsame Zeit vergangen. Aber zum Glück dauert es nicht lange bis wir uns wiedersehen, denn im Januar ist schon unser nächstes Seminar. Froh gestimmt wünschten sich alle ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Doreen Jacke und Hannah Hesse


Projektbörse
Projektbörse beim Vorbereitungsseminar.


Projektboerse

Kennenlernen der Projekte.

 

Teamerwochenende 2016


Teamerwochenende 2016
Beim Teamerwochenende kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Der Grundstein für die Vorbereitung der MaZ 2016/18 ist gelegt! Im Sommer 2017 werden wieder junge Menschen als Missionarinnen und Missionare auf Zeit in verschiedene Länder der Erde reisen, um in den Partnerprojekten der Franziskanerinnen Salzkotten mitzuleben, mitzubeten und mitzuarbeiten.

Um die neuen MaZ gut auf diese Herausforderung  vorzubereiten und sie auch während und nach ihrem Dienst zu begleiten, haben sich vom 23. – 25.09.2016 zwanzig TeamerInnen  getroffen, um die Vorbereitungszeit der MaZ 2016/18 zu planen. In drei intensiven Tagen wurden der vorangegangene Jahrgang, Vorbereitung, Begleitung und Rückkehr ausführlich evaluiert, das neue Programm entsprechend geplant, Termine, Abläufe und Verantwortlichkeiten für die nächsten Vorbereitungsseminare festgelegt. Wir TeamerInnen, die mit diesem Treffen neu in die Seminararbeit einstiegen, wurden herzlich aufgenommen und in die Aufgaben eingeführt.   

Bei all der Arbeit kamen Spiel und Spaß, Freude an der Begegnung und Auffrischen eigener Erfahrungen im Einsatz nicht zu kurz. Die Gelegenheit, sich persönlich auszutauschen und kennenzulernen, bot sich bei einem abendlichen Spaziergang durch Salzkotten, der am Ende mit einem Eis gekrönt wurde. Über das gemeinsame Ergebnis gut zufrieden und mit positiven Eindrücken sowie viel Motivation für das kommende Jahr, endete das diesjährige Teamerseminar.

Wir freuen uns riesig auf die neuen MaZ´lerInnen und die kommende Zeit!
Im Namen des ganzen Teams: Laura Küstermeier, Lara Wenzel, Sophia Schneider

Gruppenfoto
Die Gruppe der Teamer für 2016 / 2017.


Rückkehrerseminar 2016

Rückkehrerseminar

Zu Austausch und Nachbereitung trafen sich die MaZ-Rückkehrer in Salzkotten.

Unser Jahr am anderen Ende der Welt ist nun zu Ende und wir sind mittlerweile schon wieder vier Wochen in Deutschland. Von überall her trafen wir vergangene Woche in Salzkotten zusammen. Erinnerungen, Erfahrungen und Eindrücke aus den Ländern Rumänien, Malawi, Indien, Indonesien und Osttimor trafen aufeinander und ein wildes, gesprächiges Wiedersehen begann. Eine Woche hatten wir Zeit mit Schwester Angela und unseren lieben Teamern über vieles, was uns auf dem Herzen brannte, zu reden, zu diskutieren und mit verschiedenen pädagogischen Techniken auszuwerten. Wir sind nicht mehr so, wie wir es vor unserem Einsatz waren, das steht fest. Auch wenn es einigen von uns vor kam, als würden sie genau dort wieder einsetzen, wo sie vor einem Jahr aufgehört haben, so stellten wir während dieser Woche fest, dass ein Jahr jeden Menschen verändert. Im Denken, im Umgang und im Handeln.

Doch wie soll man die Fragen der Zurückgebliebenen in Deutschland richtig und zufriedenstellend für beide Seiten beantworten? „Na wie wars?“ „War krass oder?“ „Ich finde es so toll, dass du den Menschen geholfen hast!“ Wer kann schon verstehen, was wir wirklich erlebt haben, was das Jahr mit uns gemacht hat. Wir stellten schnell fest: In ein paar Sätzen kann man ein ganzes Jahr nicht zusammen fassen.

Außerdem beschäftigte uns die Frage, was wir nach unserer Rückkehr an sozialem Engagement in Deutschland leisten können. Denn Engagement, welches wir nun in großem Umfang gezeigt haben, bricht nun nicht einfach ab, das hoffen wir zumindest. In Kleingruppen stellten wir konkrete Projektideen und Engagementmöglichkeiten zusammen, sprachen über bewussten Umgang mit Konsumverhalten, Recycling, Flüchtlingshilfen und die verschiedenen Bereiche des Fair Trade -Marktes.

Kritisch zu hinterfragen und kleine Taten und Veränderungen wertzuschätzen, um etwas in unserer Gesellschaft zu verändern und in Schwung zu bringen, das ist es was wir vor allem daraus mitgenommen haben.

Auch das Thema Rassismus haben wir an einem Tag bearbeitet. Wir haben unsere Erfahrungen aller Einsatzländer zusammengetragen und sind zu dem Schluss gekommen, dass Rassismus viele Seiten haben kann und dass überall wo verschiedene Kulturen zusammentreffen, sei es in Deutschland oder einem fernen Land dieser Welt, wir voneinander lernen können und jede Begegnung uns an Erfahrungen reicher machen kann.

(Talli, 15.09.16)

Maz 2016 / 2017: Erste Eindrücke


osttimor

Franziska Walcher und Laureén Klosa berichten von einem herzlichen Empfang in ihrem Projekt in Osttimor.


„Wir wurden sehr herzlich von drei Schwestern in Empfang genommen“, schreibt Ricarda Heemann aus Sumatra in Indonesien. Sie verbringt ihr MaZ-Jahr im Rehabilitationszentrum Harapan Jaya für Kinder und Jugendliche. Bereits bei ihrer Ankunft spürt sie eine große Selbstständigkeit: „Ich saß in diesem Bulli, 11.000 Kilometer von zu Hause entfernt, irgendwo auf Sumatra, und hatte richtig das Gefühl, mein eigenes Ding zu machen.“


Auch Franziska Walcher und Laureén Klosa berichten von einem herzlichen Empfang in ihrem Projekt in Osttimor: „Zuerst bekamen wir super leckeren Kuchen, dann ein timoresisches Lied, das uns die Kinder aus dem Haus vorgetragen haben.“ Sie werden dort die Arbeit der Schwestern und Mitarbeiter im Waisenhaus, Kindergarten und in der Schule unterstützen. Die Verständigung in der Landessprache Tetun fällt dabei noch nicht immer leicht. So könnten sie den Lehrerinnen inzwischen schon helfen, würden aber das schnell gesprochene Tetun noch kaum verstehen. Beeindruckt zeigen sich die beiden Freiwilligen von der Landschaft. Von einer Fahrt zur indonesischen Grenze, wo die Generaloberin Schwester M. Magdalena Schmitz zu einem Besuch in Osttimor abgeholt wurde, berichten sie: „Hinter jeder Kurve haben neue unglaubliche Aussichten auf uns gewartet, auf der einen Seite wunderschöne weiße Sandstrände, auf der anderen super schöne Berge! Aber auch fast wüstenartige ausgetrocknete Flussdelta und kleine Dörfer mit traditionellen Palmenhäusern.“


landschaft osttimor

Strand in Osttimor.

Vollständiger Bericht als Download (PDF)

Aussendung 2016

Aussendung 2016

Foto: Steines

Salzkotten, 1. August 2016. Nach gut einem Jahr Vorbereitungszeit machen sich ab August wieder junge Menschen als Missionarinnen auf Zeit (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten auf den Weg nach Malawi, Rumänien, Indien, Indonesien oder Osttimor. Am Samstag, 9. Juli feierten sie mit Freunden und Verwandten den Aussendungsgottesdienst in der Mutterhauskirche in Salzkotten.

Aussendung 2016_2

Im Anschluss fand im Garten des Mutterhauses der Franziskanerinnen das Sommerfest statt. Es gab ein buntes Programm der Missionarinnen und Missionare auf Zeit mit  Vorstellungen der einzelnen Projekte und vielem mehr. Das Motto der MaZ 2016 / 2017 heißt: "Aufstehen - aufeinander zugehen"

PDF mit weiteren Fotos (Download)

Freundeskreisbrief Nr. 9

Cover Freundeskreisbrief 9

Mitlebewoche II 28.03 – 03.04.2016


Mitlebewoche

Nach dem wir am späten Montagnachmittag vollzählig waren, starteten wir gemeinsam mit der Vesper in unsere Mitlebewoche. Beim anschließenden Abendessen gab es viel zu erzählen und man konnte schon deutlich merken, wie wir uns alle auf die gemeinsame Woche freuten, auch wenn wir noch nicht wussten, was uns genau erwartete.

Dies sollte sich aber ganz schnell in der anschließenden ersten Einheit ändern. Dort wurde uns von den Teamern erklärt, was genau mit „Mitlebewoche“ gemeint ist: Dazu gehörte, dass wir vormittags entweder im Pflegeheim St. Clara einen Einblick in die Bereiche der Alltagsbetreuung und der Pflege bekommen sollten, oder den Vormittag mit den Kindern einer Flüchtlingsfamilie verbrachten. Ein anderer Teil bestand darin, dass wir an den gemeinsamen Gebetszeiten teilnahmen. Jeden Morgen um 6:45 Uhr ging es zur Laudes mit anschließender Eucharistiefeier und am Abend um 18 Uhr gingen wir gemeinsam zur Vesper.

Neben dem Einblick in den Alltag der Schwestern, kam es auch zwischendurch zu vielen schönen Begegnungen mit den Schwestern die wir noch nicht kannten, so dass wir nicht nur deren Alltag kennenlernen durften, sondern auch die Schwestern selber.

In den verschiedenen Einheiten setzten wir uns unter anderem mit unserem Gottesbild und dem Leben des Heiligen Franziskus auseinander. In einer anderen Einheit lernten wir etwas über den Rosenkranz und konnten uns später ein Armband aus den 'Perlen des Glaubens' machen, welches in etwa dem Rosenkranz gleicht.

Ganz besonders beschäftigten wir uns mit dem Thema „Reflexion“. Jeden Abend reflektierte jede für sich ihren Tag anhand von Leitfragen, wie zum Beispiel: „Was habe ich heute für mich gelernt?'' oder „Was waren Schlüsselereignisse für mich?''.

Anhand eines Filmes erfuhren wir wie sich unsere Projektpartner in manchen Situationen fühlen könnten; Und dass es absolut nicht selbstverständlich ist, dass sie uns diesen Einsatz von ihrer Seite aus ermöglichen. Auch bekamen wir durch ein Spiel verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich gegenseitig genau zuzuhören, bei Unverständnis nachzufragen, sich selbst einzubringen, aber auf der anderen Seite sich auch zurückhalten zu können und dass gegenseitig Geduld aufzubringen eine ganz große Rolle spielt.

Natürlich kam auch bei den ganzen wichtigen Themen der Spaß nicht zu kurz, sodass wir, draußen auf der Wiese neben dem Mutterhaus, in zwei kleinen Gruppen unserer Kreativität mit Fingerfarbe und einem großen Blatt Papier freien Lauf lassen konnten. Ziel dieses ''Spieles'' war, dass wir selbst für uns guckten, aber auch die anderen Gruppenmitglieder dabei beobachteten, wie wir uns in Gruppen verhalten. Dank des guten Wetters hat diese Einheit uns MaZ'lerinnen und den Teamern besonders viel Spaß gemacht.

Zwischen den Einheiten bekamen die, die gerade ihr Abitur machen viel Zeit zum Lernen. Damit die Abiturienten aber auch ein bisschen Abstand vom Lernstress bekamen und auch wir anderen einmal etwas anderes sahen, machten wir am Samstag einen Ausflug ins Kloster Dahlheim. Dort verbrachten wir den Nachmittag, gingen über das Gelände des Klosters und sahen uns die Ausstellung an.

Schon war es Sonntag und wir mussten uns nach dem Frühstück erst mal bis Anfang Juli voneinander verabschieden. Denn dann werden wir unser letztes gemeinsames Seminar mit anschließendem Sommerfest und unserem Aussendungsgottesdienst haben.

Lena Kamp (MaZlerin in Vorbereitung auf einen Einsatz in Indonesien)


Mitleben-Mitarbeiten-Mitbeten


Mitlebewoche

unter diesem Motto traf sich die Hälfte der MaZler des Einsatzjahrgangs 2016/17 von 19. – 26. März 2016 in Salzkotten um gemeinsam die Mitlebewoche zu erleben und so einen Einblick ins Klosterleben zu bekommen. Die Hälfte heißt Stephie, Franzi, Kim, Josie, Rafaela, Antonia, Pia, Laureén, die noch neu zu unserer Gruppe dazugekommen ist und Ich, Johanna.

Was wir bei der Anreise am 19.3.16 noch nicht wussten, wurde uns noch am Abend anhand des Zeitplans deutlich bewusst. Nämlich, dass uns eine anstrengende, aber nichtsdestotrotz sehr spannende Woche bevorstehen würde. Grob sah der Plan jeden Morgen die Laudes vor, an der wir gemeinsam teilnahmen, genauso wie jeden Abend an der Vesper, danach bis zum Mittag unseren Arbeitseinsatz in verschiedenen Bereichen. Während einige von uns eine Flüchtlingsfamilie unterstützten, indem sie spielerisch die Deutschkenntnisse der Kinder verbesserten, halfen die Anderen in den beiden klostereigenen Altenheimen, dem St. Clara und dem Marienheim mit. Da im Marienheim aber leider viele Bewohner erkrankt waren, kümmerten wir uns um ein wenig Frühlingsflair im und um das Heim herum, durch bunte Blumen und Osterschmuck.

Nach dem Mittagessen hatten wir dann jeden Tag etwas Zeit für uns, was die meisten nutzten um für das kurz bevorstehende Abitur zu lernen, bis es am Nachmittag mit Einheiten weiterging. Diese Einheiten waren jeden Tag interessant und verschafften uns neue Blickwinkel auf normale Dinge. Ebenso nutzen wir sie auch um, angeleitet von den Teamern, kleine Spiele zu machen, deren Erkenntnisse man auf unseren Auslandseinsatz übertragen konnte.

Es ging bei solchen Spielen und Gesprächen viel um die Thematik des Verstehens und des Verstandenwerdens, aber auch, wie wir an uns selber arbeiten müssen, weil beide Seiten für eine gute Kommunikation wichtig sind. Eine besondere Einheit war für uns auch die, in der wir unsere eigenen Gebetsarmbänder kreieren konnten, die uns eine Hilfe sein können, wenn wir mal nicht wissen, was wir in einem Gebet sagen sollen. Sie helfen uns die richtigen Worte oder überhaupt erst mal einen Anfang zu finden, da jede Perle eine andere Bedeutung hat und uns so durch das Gebet leitet und eine Stütze ist.

Gründonnerstag und Karfreitag erwarteten uns gleich zwei große Überraschungen. Der Tagesablauf war an den Tagen ein wenig anders, so feierten wir gründonnerstagabends für uns eine Agapefeier, für die wir extra eine Tafel herrichteten und Brot gebacken haben. Am Karfreitag beteten wir Vormittags gemeinsam den Kreuzweg, der uns alle sehr berührt hat und nachdenklich stimmte. Nachmittags fuhren wir dann alle zusammen in das „ Bibeldorf“ wo wir uns eine wunderbare Vorstellung über die Verurteilung Jesu bis hin zur Auferstehung anschauen durften, oder besser gesagt miterleben durften, da es keine gewöhnliche Aufführung war, sondern mehr ein interaktives Theaterstück und wir mitten unter den Schauspielern waren und so hautnah am Geschehen dran.

Es war eine Woche vollgepackt mit Erlebnissen und Erfahrungen, die uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Das Motto Mitleben -Mitarbeiten.-Mitbeten ist nicht nur wunderbar umgesetzt worden, sondern hat uns allen nebenbei auch noch riesig viel Spaß und Lust auf die Abschlusswoche gemacht, bei der wir dann auch den Rest der Gruppe wiedersehen werden.

Johanna Heinzelmann (MaZ in Vorbereitung auf einen Einsatz in Indien)


Zwischenseminar in Malawi / Carmel 15.02.2016-20.02.2016

Zwischenseminar Malawi

Mut, Zutrauen, Ausdauer, Balance, Zufriedenheit, Glück – jeder kam mit anderen Gefühlen im Zwischenseminar an, das in der Mitte unseres Jahres in Malawi bzw. Mozambique stattfand. Neben uns 6 MaZ’lerinnen der Franziskanerinnen gehörten vier Mädchen aus dem Süden Malawis unserer Gruppe an. Einen langen Weg nahmen ebenso 3 MaZ’lerinnen aus Mozambique auf sich. In diesen Tagen wurde uns die Zeit gegeben intensiv über unsere vergangenen Monate nachzudenken und zu reflektieren. Dabei war das Zusammenkommen von individuellen Personen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Persönlichkeiten eine Bereicherung, die den Blick auf unsere Arbeit im Projekt erweiterte. „Was mache ich gerade? – Wie geht es mir damit? Wie gehe ich mit Druck im Projekt um?“ Leitfragen, um bewusst unser Leben in einem nicht mehr fremden Land zu betrachten und möglicherweise Schwierigkeiten/Hindernisse zu erkennen. Wir tauschten uns aus und gewannen eine gewisse Leichtigkeit mit verschiedenen Situationen umzugehen. Dass wir nicht alleine mit unseren Bedürfnissen nach Privatsphäre, Akzeptanz dastehen, war uns vielleicht nicht von vornherein klar. Wir stecken in einer anderen Kultur, mit der wir uns eventuell nicht in allen Aspekten identifizieren können. Nicht immer ist Pik Trumpf- manchmal ist es auch Herz, Karo oder Kreuz.

Wir passen uns an. verlieren dabei aber nicht unsere eigene Identität. Die Einheiten gestalteten wir im offenen Team gemeinsam mit unseren zwei Teamerinnen, sodass wir besonders Themen ansprachen, die uns auf dem Herzen lagen.

Die Kultur, ein großes Kapitel. Kommunikation. Leben im Projekt; sei es allein, zu zweit als auch zu dritt. Im Alltag von vielen von uns fand sich bisher nicht die Zeit für ein gründliches Gespräch mit seinem Partner. In Carmel durften wir durchatmen und an einem neutralen Ort mit unseren Partnern über das Zusammenleben reden. Wünsche sowie Bedenken wurden geäußert und so die Vertrauensbasis wieder ein Stück gestärkt. Auch unsere Großgruppe, die sich von Beginn an allen Teilnehmern öffnete, festigte der Tagesauflug in die Kamuzu Akademie (Elite Schule nach dem Vorbild der Cambridge Schulen in der UK) nach Kasungu und zum Malawi See nach Nkhota Nkkotha.

Ehe wir in einer gemütlichen Runde, dass Zwischenseminar 15/16 beendeten, sprachen wir zu guter Letzt ein nicht leichtes aber wichtiges Thema an: Abschied und Zukunft. Auf was für eine Gesellschaft werden wir in Deutschland treffen? Worauf freuen wir uns? Was sind unsere Zukunftspläne und vor allem, wie werden wir in gut fünf Monaten von Malawi, unseren Projekten, neu gefundenen Freundschaften und liebgewonnenen Personen Abschied nehmen. Ein Lebensabschnitt wird vorbei sein, ein Neubeginn steht uns bevor. Motiviert, inspiriert und voller Lebensfreude und Elan fuhren wir Heim. Mit dem Gewissen, dass, egal wie wir die verbleibende Zeit erleben, sie perfekt werden wird.

Timaphunzira chichewa – Wir lernen Chichewa!


Sprachwochenende

Am Freitag, den 19.02., war es endlich so weit: nach und nach trudelten alle zukünftigen sechs Missionarinnen auf Zeit, die für ein Jahr nach Malawi gehen werden, in Salzkotten ein. Nach einem leckeren Abendessen lernten wir mit Anna-Michelle, Pia und Sophia, ehemalige MaZ‘ler aus Malawi und jetzige Teamer, unsere ersten Wörter auf Chichewa, und zwar die Begrüßungsfloskeln mithilfe des Muli-bwanji-Liedes, ein selbstgedichtetes Lied zur Melodie von „The lion sleeps tonight“. Diese Lernmethode war äußerst effizient, da wir das ganze Wochenende noch einen Ohrwurm davon hatten.

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es am Samstag mit vielen interessanten Themen und Lerninhalten weiter. Zuerst übten wir den Smalltalk, der in Malawi von großer Bedeutung ist. Weitere Themenschwerpunkte waren die Bildung von Verben auf Chichewa und wie man sich auf dem Markt verhält und dort beispielsweise kabichi (Kohl) kauft. Zwischen den vielen theoretischen Inhalten kam die malawische Kultur auch nicht zu kurz. So wurde uns auch gezeigt, wie man sich eine Chitenje bindet (ein rechteckiges Stück Stoff, was man z.B. als Rock tragen kann) und wir tanzten mehrmals einen traditionellen malawischen Tanz. Außerdem gab´s ja immer noch das Muli-bwanji-Lied, das sofort die Stimmung auflockerte.

Am Abend, welcher wahrscheinlich als das Highlight des Wochenendes bezeichnet werden kann, kochten wir ein typisches malawisches Essen mit dem Grundnahrungsmittel Nsima (Maisbrei) und verschiedenen Beilagen. Auch die Art zu essen passten wir der malawischen Kultur an und so übten wir uns im Mit-der-Hand-essen. Als Nachtisch gab es Bananenkuchen, der ebenfalls mit Maismehl gebacken wurde. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen mit afrikanischer Musik und Fotos und Geschichten aus Malawi.

Nach der Messe und dem Frühstück am Sonntagmorgen erfuhren wir noch ein paar wichtige Fakten und Vokabeln zur Bedeutung der Kirche in Malawi und redeten über typische deutsche Fettnäpfchen. Als letztes schrieb jeder noch einen kurzen Brief an die Projektpartner in Malawi – auf Chichewa! Zum Glück halfen uns die Teamer bei Fragen weiter…

Es war ein sehr spannendes und lehrreiches Wochenende, das die Vorfreude auf unser Auslandsjahr noch gesteigert hat! Zikomo kwambiri (Vielen Dank)!

Pia Bünger

Zwischenseminar 2016 für die Freiwilligen auf der Insel Timor

30.01. – 05.02.2016

Seminar Dili 2016


Am 30.Januar 2016 war es auch für uns Freiwilligen auf der Insel Timor soweit: Das Zwischenseminar stand an. Das Besondere an diesem Seminar: im Anschluss sollte noch ein Partnerseminar stattfinden. Aber erstmal der Reihe nach: An dem Seminar nahmen fünf Freiwillige der Franziskanerinnen und zwei Freiwillige von Missio teil; außerdem eine indonesische Schwester, die ein Jahr als Freiwillige in Deutschland gelebt und gearbeitet hatte. Das Seminar wurde geleitet von Schwester M. Angela und Jessica, einer ehemaligen MaZ´lerin.

Am ersten Tag stellten wir uns gegenseitig unsere Projekte vor und kamen erstmal in Dili, der Hauptstadt von Osttimor, an. Während des Seminars würden wir in dem Projekt von einer der Freiwilligen wohnen. Wir sammelten Themen, über die wir gerne in den nächsten Tagen sprechen würden. Am nächsten Tag hatten wir viel Zeit, um uns mit dem letzten halben Jahr auseinander zu setzten. Heraus kamen kreative Kunstwerke, auf denen wir erkennen konnten, was wir bis jetzt schon erlebt und erreicht hatten, aber auch, welche Probleme sich aufgetan hatten, die wir lösen wollten. Dazu verwendeten wir u.a. die Methode der "kollegialen Beratung". Jeder und jede von uns erzählte den anderen von einem Problem, dass die anderen dann ohne Beteiligung des - oder derjenigen beraten durften. Dabei kamen gute Lösungsvorschläge heraus, an die wir vorher alleine vielleicht gar nicht gedacht hatten.

Partnerworkshop Dili
Partnerworkshop in Dili / Osttimor.

Weil wir die ersten zwei Tage wirklich sehr intensiv gearbeitet hatten, beschlossen wir für den dritten Tag am Meer zu arbeiten. Alle, die zu zweit im Projekt sind, tauschten sich mit ihrem Projektpartner aus und später sprachen wir in Kleingruppen über das Thema "Armut und Reichtum". Am Nachmittag erzählte uns ein timoresischer Pastor mehr über das Land und die Kultur Osttimors. Oft fanden wir unsere eigenen Erlebnisse in seinem Vortrag wieder.

Am 3.Januar kamen unsere Projektpartner dazu. Zunächst arbeiteten wir getrennt voneinander, um uns auf die anstehenden Gespräche vorzubereiten. Später besprachen dann alle zusammen, was wir Freiwilligen uns von den Projektpartnern wünschen und was sich umgekehrt die Partner von den Freiwilligen wünschen. Dabei kam heraus, dass alle so ziemlich die gleichen Erwartungen hatten und die Vorstellungen gut zueinander passten. Am letzten Seminartag führten alle Freiwilligen mit ihren jeweiligen Projektpartnern Einzelgespräche über alles, was bis jetzt gut gelaufen war, aber auch über Dinge, die sich beide Seiten noch zu verändern wünschten. Alle waren sehr offen in diesen Gesprächen und wir tauschten gemeinsam unsere Vorstellungen über das nächste halbe Jahr aus. Am Abend feierten wir noch einen "kulturellen Abend" zusammen. Die Kinder des Kinderheims und die Mitglieder eines Jugendtreffs tanzten typisch timoresische Tänze und sangen und auch wir gaben allen eine kleine Kostprobe typisch deutscher Lieder.


Insgesamt war das Zwischenseminar wirklich sehr emotional. Wir haben sehr offen über alles geredet, geweint und gelacht, quasi das letzte halbe Jahr noch einmal im Schnelldurchlauf erlebt, in dem es zwar traurige und anstrengende Momente gab, aber auch so viele Schöne, dass man gar nicht weiß wohin mit all den Gefühlen. Jetzt gehen wir in die zweite Hälfte unseres Auslandsjahres mit all dem, was wir in diesem Seminar an Neuem dazu gelernt haben.

Sophia Röhrich (MaZ 2015-16 in Timor-Leste)

Zwischenseminar in Indonesien 16.-22.01.2016

Zwischenseminar Nias



Die wunderschöne Insel Nias ist in diesem Jahr der Ort für unser Zwischenseminar in Indonesien mit den MAZ-Freiwilligen Caroline, Tabea, Laura und Talli und drei weiteren Freiwilligen aus Thailand, Franziska, Melissa und Lydia.

Sechs intensive Tage erlebten wir, mit tiefgründigen Gesprächen und Diskussionen.

Es wurde mit verschiedenen pädagogischen Techniken jedes persönliche und projektbezogene Problem in der Gruppe behandelt, welches sich in dem letzten halben Jahr gesammelt oder angestaut hatte. Zusätzlich zu den super Ideen von Jessica und Schwester M. Angela, die mal wieder ein großartiges Seminar auf die Beine stellten, durften auch wir Freiwilligen viel mitbestimmen bei der Themenwahl und den Bearbeitungsweisen. Die wichtigsten Themen waren Hierarchie im Gastland, Konfliktbewältigung, Rückmeldungskultur und einen ersten Blick auf das kommende halbe Jahr zu wagen, welches uns nun bevorsteht.

Die Gruppenzusammenstellung der Indonesien- und Thailandfreiwilligen war einfach perfekt; wir lernten durch Projektvorstellungen auch ganz andere Einsatzbereiche in riesigen Flüchtlingscamps im thailändischen Regenwald kennen und waren schwer beeindruckt, da wir alle von deren Existenz nie gehört hatten. Auch wir Indonesienfreiwilligen berichteten begeistert von unseren Reha - und Kindereinrichtungen und erzählten von unserem Tagesablauf und den schönsten Momenten im Projekt.

Zwischenseminar Nias 2



Auch wenn wir alle in ganz verschiedenen Kulturen und Projekten eingesetzt sind und leben, so merkten wir schnell, dass ähnliche Herausforderungen und Hürden uns beschäftigten.

Zum Ende des Seminars konnte man merken, wie von jedem die ein oder andere Last abgefallen war und wir als Gruppe noch enger zusammengewachsen sind.

Der Tagesausflug zur Mitte des Seminars, der u.a. einen Besuch in einem Museum beinhaltete, brachte uns die niassische Inselkultur und die hier von den Missionaren vollzogene Interkulturation etwas näher und der anschließende Badespaß am Museums-Steg zeigte uns, wie kreativ der ein oder andere es angeht, sich ohne Badeleiter durch Techniken wie Rollen, Rutschen, Robben, Liegestütz, Einhand-, Zweihand-, Unterarmstütz, tausende Anlaufversuche und Kraft-Schreie auf den sicheren Steg zu retten...

(Talli, MaZ in Fodo/ Nias, 23.01.16)


Sprachwochenende Indonesisch – 05.02 – 07.02.2016

sprachkurs

Beim Sprachkurs Indonesisch wurden auch Kinderlieder mit Bewegungen eingeübt.


Kami belajar bahasa Indonesia, (Wir lernen Indonesisch.) hieß es am Karnevalswochenende im Mutterhaus. Einen schönen Einstieg in das Wochenende, die indonesische Kultur und die Sprache, hatten wir bereits am Freitagabend. Durch viele schöne Bilder von Indonesien und aus den Projekten von unseren Teamerinnen Judith und Kathrin, bekamen wir schon mal einen kleinen Eindruck wie es in Indonesien so aussieht und was uns ab August erwartet. Nach den vielen Bildern und den interessanten Geschichten waren wir jetzt mehr als gespannt auch endlich die ersten Wörter zu lernen. So sind wir mit den Zahlen angefangen und konnten uns schon mit indonesischen Schäfchen in den Schlaf zählen.

Auch hatten wir am Abend noch ein indonesisches Geburtstagslied gelernt, welches wir gleich am nächsten Morgen beim Frühstück zum besten geben konnten, da eine der indonesischen Schwestern, die momentan als Freiwillige in Deutschland leben, Geburtstag hatte. Danach ging es dann los mit der ersten richtigen Einheit. Nach den ersten Grammatikregeln und mithilfe einer Vokabelliste konnten wir auch relativ schnell schon die ersten Sätze bilden, denn die indonesische Grammatik ist lange nicht so kompliziert wie die Deutsche.

Die Spracheinheit nach dem Mittagessen, brachte uns einige male zum Schmunzeln, denn in Indonesien fragt man sich nicht, wie es einem geht, oder wie man das Wetter findet, sondern man wird gefragt, ob man heute schon geduscht hätte. Am Abend stand dann wieder die Indonesische Kultur auf dem Plan. Zusammen mit den Indonesischen Schwestern haben wir typisch indonesisch gekocht. Es gab: nasi goreng (gebratener Reis), pisang goreng (gebratene Banane) und dazu telur mata sapi (Spiegelei). So wie in Indonesien üblich haben wir auch versucht, das Messer und die Gabel weg zu lassen und nur mit einem Löffel zu essen, was sogar ziemlich gut geklappt hat. Nach einem sehr leckeren Essen, ließen wir den Abend mit traditioneller indonesischer Musik und indonesischen Tänzen, gemütlich ausklingen.

Nach der Messe am Sonntag starteten wir in unsere letzte Einheit, bei der wir einige wichtige Dinge lernten, zum Beispiel, wie man sich richtig vorstellt oder wie man nach dem Weg fragt. Am Ende haben wir (natürlich noch mithilfe unserer Vokabelliste), einen kleinen Brief für unsere Partnerorganisation geschrieben. Mit vielen neuen Eindrücken der Indonesischen Kultur und der Sprache, einer noch größeren Vorfreude auf unser MaZ -Jahr und einer großen Portion Motivation zum Lernen, hieß es zum Abschied Sampai bertemu lagi! (Auf Wiedersehen).

Stephanie Bauer & Lena Kamp (MaZ in Vorbereitung auf ihren Einsatz 2016-2017 in Indonesien)

 

2. Vorbereitungsseminar (Januarseminar) – 2. – 6. Januar 2016


Abend mit den Schwestern

Abendimpuls mit den Schwestern.

Mit unserem zweiten Seminar im Januar sind wir, die 14 neuen Missionarinnen auf Zeit, unserem Ziel ein Stückchen näher gekommen. Mit großer Vorfreude und gespannten Erwartungen auf die Woche und die anschließende Länder- und Projektwahl starteten wir am 02.01.2016 unser zweites Vorbereitungsseminar.

Die Wiedersehensfreude war riesig!

Ein besinnlicher Input mit schönen Liedern und kleinen Geschichten ganz zu Anfang half uns richtig anzukommen und uns auf die kommenden Tage vorzubereiten.

Sofort ging es weiter mit actionreichen Spielen in dem klostereigenen Vorhof, welche unseren Gruppenzusammenhalt besonders verstärkten. Dabei konnten uns noch nicht einmal Wind und Regen aufhalten. Nach einiger Zeit schafften wir es sogar gemeinsam (mit etwas Hilfe der Teamer) und mit verbundenen Augen den Weg vom Eingangstor der Kirche bis zum Haupttor des Mutterhauses zu finden. Dabei hatte jede einmal die Möglichkeit sich als vorderster Wegweiser oder auch als Aufpasser und Beobachter im Hintergrund auszuprobieren. Nach dem Abendessen ging das Programm auch schon weiter: Schwester Angela und Jessi informierten uns über alles Organisatorische rund um unser Jahr als Missionare auf Zeit. Im Vordergrund stand dabei unsere Versicherung im Ausland und was zu tun ist, wenn ein Notfall eintrifft. Nach diesen sehr informativen und hilfreichen Stunden hatten wir am Abend noch viel Zeit es uns im Antoniushaus gemütlich zu machen, uns über die Eindrücke des ersten Tages und die Erwartungen an die kommenden Tage auszutauschen.

Ausführlicher Bericht zum Download



Freundeskreisbrief 8, 2015




Mit diesem Brief möchten wir Sie alle über die Neuigkeiten aus den Projekten in Indien, Malawi, Indonesien, Timor Leste und Rumänien informieren und Ihnen einen kurzen  Überblick geben, wie es den aktuellen MaZ im Einsatz geht, aber auch einen Blick auf die Zeit nach dem Einsatz werfen und ein aktuelles Thema ansprechen, das sicherlich vielen von uns begegnet: Flüchtlinge in Deutschland.

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MaZ 2016 Gruppe

Die künftigen Missionarinnen auf Zeit trafen sich zum 1. Vorbereitungsseminar in Salzkotten.

1. Seminar der MaZ in Vorbereitung 2016/2017

“Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.” - Hermann Hesse

Dies ist das Zitat, welches uns am Anfang des ersten Seminars gegeben wurde. Als Denkimpuls und passende Einleitung – wir alle, die neuen MaZlerinnen des Jahres 2016/17, blicken einem neuen Anfang entgegen. Einem Anfang von neuen Freundschaften, Erfahrungen und Begegnungen.

Diesmal sind wir 17 junge Mädchen, die sich nächstes Jahr auf den Weg machen wollen, in eins der vielen Projekte, welche von den Franziskanerinnen Salzkotten angeboten werden. Wir trafen uns mit den Teamern und Schwestern, mehr oder weniger, um halb sechs im Antoniushaus nach, teilweise, einigen Stunden anstrengender Zug-/Bus- oder Autoanreise. Nachdem wir uns alle etwas gestärkt hatten, begann die 1. Einheit, welche hauptsächlich darin bestand, die Anderen kennenzulernen und sich in der Gruppe einzufinden mithilfe von Spielen und Liedern.

Nach einem bereits vollgepackten Plan für den nächsten Tag schliefen wir die erste Nacht nicht allzu lang; das Frühstück begann um 7.45 Uhr und damit begann ein neuer aufregender Tag.

Uns erwartete eine Kloster-Rally, in der wir in kleinen Gruppen unseren Weg durchs Kloster suchten, um Aufgaben zu meistern und Informationen über die Franziskanerinnen und Franziskus herauszufinden. Natürlich gab es dann, nach einem Kopf-an-Kopf Rennen, eine Stärkung beim Mittagessen. Danach hatten wir kurz eine Verschnaufspause, die die meisten von uns trotzdem zusammen verbrachten, um zu musizieren oder sich auszutauschen.

MaZ-Vorbereitung 2015

Ängste und Erwartungen waren unter anderem Thema beim Vorbereitungsseminar.

Daraufhin waren noch zwei Einheiten vor uns, in denen wir unzählige, aber unglaublich interessante Informationen bekommen sollten. Nachmittags redeten wir über unsere Hoffnungen, Ängste und Erwartungen an das kommende Jahr, aber auch über den Verlauf der Vorbereitungszeit und des MaZ-Jahres. Wir tauschten uns zuerst in Kleingruppen aus, um unsere Ergebnisse dann im Plenum vorstellen zu können. Durch die Rollenspiele der Teamer wurde die Stimmung aufgeheitert und weitergehend gelockert. Damit auch die Selbstreflexion nicht zu kurz kam, wurden wir mit Denk-Impulsen in den Tag oder in die Nacht geschickt.

In der dritten Einheit am Samstag erwarteten wir ehemalige MaZler, die uns von ihren Erfahrungen in den unterschiedlichen Ländern berichteten.

Zuerst wurden mithilfe von PowerPoint Präsentationen mit Musik und Bildern die fünf unterschiedlichen Länder vorgestellt, und nach einer kurzen Pause durch Vesper und Abendessen, ging es mit der Vorstellung der einzelnen Projekte weiter. Es fand ein angeregter Austausch zwischen den Ehemaligen und uns „Neuen“ statt. Wir waren begeistert von den Projekten und wären am liebsten schon sofort aufgebrochen.

Der letzte Morgen wurde mit der Eucharistiefeier eröffnet, wo wir uns zusammen auf den ersten Advent und die Weihnachtszeit einstimmten. Nach einem ausgiebigen Frühstück begann auch schon unsere letzte Einheit für das erste Wochenende, welche hauptsächlich aus „ödem“ Papierkram bestand. Dieser ist jedoch enorm wichtig und nicht zu vermeiden. Also standen wir auch diese etwas trockene Einheit zusammen durch und waren noch immer von ganzem Herzen begeistert.

Unser erstes Seminar ging viel zu schnell vorbei. Wir aber hatten das Gefühl, als ob wir durch dieses Wochenende schon eng zusammengewachsen sind und einander gut kennengelernt haben. Nach dem Mittagessen trennten sich unsere Wege dann vorerst, aber wir freuen uns schon riesig auf das nächste Aufeinandertreffen im Januar.

Und somit erfuhren wir an diesem ersten Wochenende den Anfang einer großen Reise... den Zauber.

Franziska Struwe (MaZ in Vorbereitung)

Bericht vom Teamerwochenende 13.-15.11.2015

Teamer Maz

MaZ-Teamer 


Viele ehemalige Missionarinnen und Missionare auf Zeit engagieren sich als Teamer/in für die Vorbereitung der nachfolgenden MaZ. Hier ein Bericht vom Teamerwochenende.

Am Wochenende vom 13. bis 15.11.2015 traf sich unser Team zum Teamerwochenende in Salzkotten. Unsere Gruppe besteht aus ehemaligen MaZ’lerinnen und Schwestern. Dieses Wochenende war der Start in eine neue Vorbereitung von MaZ für einen Einsatz im Ausland 2016-2017. Im Fokus stand bei uns vor allem die Teamfindung. Themen waren unter anderem unsere Schwächen, Stärken und Fähigkeiten. Durch gruppenbildende Aufgaben konnten wir uns besser kennenlernen und unsere Ziele als Team finden. Daneben war aber auch die konkrete Planung der Vorbereitung ein wichtiges Thema, mit dem wir uns beschäftigten. Besonderes Highlight war unser Ausflug in das Bibeldorf in Rietberg. Dort bekamen wir eine Führung von der Mitbegründerin. Sie stellte für uns dar, wie man die Bibel in heutiger Zeit lesen und verstehen kann und wie die Geschichten konkreten Bezug zu unserem Leben haben können. Mit diesem Ziel wurde das Bibeldorf 2003 gegründet. Besonders spannend waren die verschiedenen Erläuterungen von biblischen Geschichten vor dem Hintergrund der damaligen Zeit. Angesteckt von der Begeisterung und vielen neuen Ideen waren wir alle inspiriert von dem Projekt und seiner Initiatorin. Alles in allem war es ein Wochenende voller Spaß und auch sehr ergebnisreich. Wir haben einen guten Start in eine neue Vorbereitung geschafft und sind voller Vorfreude auf die nächsten Seminare.

Karoline Anneken (Teamerin im MaZ-Team)

Rückkehrerseminar in Salzkotten

Rückkehrerseminar 14 15

Wiedersehensfreude beim Rückkehrerseminar.

Ein lang ersehnter Moment war am Abend des 6. Septembers endlich gekommen. Nach einem Jahr in unseren Einsatzländern Rumänien, Timor-Leste, Malawi, Indien und Indonesien sahen wir 18 Freiwilligen uns endlich im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Salzkotten wieder. Die Freude und Aufregung war jedem von uns deutlich anzumerken, weswegen wir auch erst mit einiger Verspätung in das Programm starteten, da jeder so viel zu erzählen und zu zeigen hatte. Doch da durch die Teamer und Sr. Angela mal wieder einiges an gutem Programm vorbereitet worden war, stand einer Woche voller Spaß, Begegnung und Aktion nichts mehr im Wege. Zu Beginn der Woche lag der Fokus auf der Reflexion unseres Einsatzjahres, Zeitstrahlen wurden erstellt und in Einzel- oder Gruppengesprächen wurden verschiedene Themen, die für jeden eine andere Bedeutung hatten, besprochen. Da dieses Seminar für uns war, konnten wir außer einigen organisatorischen Dingen alle Themen selber bestimmen und im offenen Team, welches sich jeden Abend zur Organisation des nächsten Tages traf, mitplanen. Deswegen stand neben Forumtheater, Schaubildern und den bis weit in die Mittagspause hineingehenden Gesprächen auch ein Spaziergang durch das schöne Salzkotten sowie ein gemeinsames Eisessen mit unseren Patenschwestern an. Bei diesem haben wir den Schwestern in Salzkotten, mit denen wir das Jahr über Kontakt hatten, noch mal ganz in Ruhe von unserem Einsatz erzählen können.

spaziergang

Spaziergang durch Salzkotten

Durch die Erfahrungen, die ein jeder in seinem Jahr gemacht hatte und aufgrund der momentanen Lage in Deutschland, herrschte bei allen sehr großes Interesse daran, mehr über die Flüchtlingssituation in Deutschland zu erfahren. Aus diesem Grund hatte Sr. Angela eine Referentin eingeladen, welche die lokale Flüchtlingsarbeit in Salzkotten mitorganisiert und durch das Programm „German Doctors“ schon selber Auslandserfahrungen, u.a. in Indien, gesammelt hatte. Einen Nachmittag lang hatte sie sich Zeit genommen, um zu erzählen und damit wir sie mit unseren Fragen löchern konnten. Solche Möglichkeiten und Begegnungen, neben vielen anderen Dingen und der netten und freundlichen Art mit der man immer in Salzkotten aufgenommen wird, machten jedes Seminar zu einer Zeit auf die man sich schon im Vorhinein freute und an die man auch jetzt noch gerne zurückdenkt. Eine super Gruppe, gut vorbereitete Teamer, immer viel leckeres Essen und über allem der gute Geist von Sr. Angela machten dieses für uns letzte Seminar zu einem ganz besonderen Erlebnis, bei dem am Ende bei allen doch zumindest etwas Wehmut über das Ende dieser gemeinsamen Zeit aufkam. Aber da das Viele, das uns in Salzkotten durch die Teamer und Sr. Angela und alle Helfer und Interessierten gegeben wurde, unmöglich aufzuwiegen ist, bleibt uns am Ende nur noch mal von ganzen Herzen Danke zu sagen, für die Ermöglichung und Mithilfe bei einem Jahr, das ein jeder von uns niemals vergessen wird.

Danke, terimakasih, zikomo, obrigardo, thank you¸ vă mulţumesc !!!

(Hanna Welslau und Bernd Möllmann, MaZ 2014-15)

Back to the roots - Ehemaligen-Wochenende 2015

MaZ Ehemaligen Wochenende

Ehemaligen-Wochenende 2015

Gedicht vom Ehemaligenwochenende

Macht, unter der Politik zusammen kracht.
Herrschen tun Technologie und Finanzen,
unter denen wir wie Marionetten tanzen.
Wir brauchen Kraft, um uns zu wehren,
um neue Ideen zu gebären.

Wichtig sind allen nur nationale und private Ziele und Interessen.
Nein- so wird unsere Erde Stück für Stück aufgefressen
vom Egoismus, vom ewigen Streben nach Macht und Geld,
doch so wird keiner glücklich auf dieser Welt.

Wir alle müssen zusammenhalten,
Menschen, Länder und Kulturen,
um eine bessere Gemeinschaft zu gestalten
und zu hinterlassen nachhaltige Spuren.


Alina Risse und Sophia Dykmann, MaZlerinnen 2013-14

Ehemaligen-Wochenende 2015

Zurück zu den Wurzeln – für viele der MazlerInnen, die sich zum Ehemaligen-Wochenende wiedergetroffen haben, liegt der Beginn ihrer (lebens)langen Zeit als MaZ im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Salzkotten. Schon am ersten Abend zeigte sich in einer kurzen Kennlern- bzw. Austauschrunde, dass das Engagement der jungen Menschen über das Einsatzjahr in Malawi, Indien, Indonesien, Osttimor oder Rumänien hinaus in Deutschland weiterlebt, viele der Ehemaligen berichten über ihre Hilfe in Flüchtlingsunterkünften oder Mitarbeit in Jugendorganisationen. Auch der Einstieg ins Thema „Klimawandel – globale Gerechtigkeit“ fand in Form mehrerer Spiele und einer Kleidertauschbörse statt, bei der so manches aussortiertes Kleidungsstück einen neuen Besitzer fand.

Am Samstag konnten zunächst alle in ihren Erinnerungen an die Zeit im Einsatz schwelgen und ihre schönsten Geschichten und Momente mit den anderen teilen, Fotos herumgeben. Auch die begleitenden Schwestern erzählten von ihren persönlichen Schätzen aus der letzten MaZ-Zeit. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Erde. Eindrucksvolle Bilder aus dem Film „Die Erde von oben“ zeigten, wie weit die Zerstörung der Natur schon fortgeschritten ist. Papst Franziskus gibt in seiner Schrift „Laudato si“ mögliche Erklärungen, warum der Umgang der Menschen mit der Erde so ist, wie er ist und spirituelle Anregungen dazu, wie er sein sollte. Genau damit setzte die Gruppe sich im Anschluss an den Film auseinander.

Unterschiedliche Impulse, wie „lebt dankbar, achtsam und genügsam“ oder „seht, was die Natur, Gottes Schöpfung, euch täglich schenkt“, dienten dabei als Anstoß, das Gesehene und Gehörte kreativ umzusetzen. Bei einem anschließenden Spaziergang durch die Salzkottener Felder wurde immer wieder inne gehalten, ein spontanes Gedicht und ein Gebet vorgetragen, ein Apfel geteilt und die Samen eingepflanzt, auf Natur- und Menschengeräusche gelauscht – kurz gesagt, die Natur auf viele verschiedene Arten bewusst wahrgenommen und gewürdigt. Nach dem Abendessen, das übrigens wie alle Mahlzeiten vegetarisch war, stand der Film „Blickwechsel“ auf dem Programm, in dem mal nicht die Freiwilligen, sondern die Partner in den Einsatzländern zu Wort kommen und ihre Ansichten und Erfahrungen mit den jungen Deutschen darlegen. Der Umgang mit der Kultur, der tatsächliche Nutzen für die Menschen vor Ort und Probleme, die sich durch die Freiwilligendienste ergeben, all das regte zum Nachdenken an, weckte vielleicht die ein oder andere Erinnerung an kritische Situationen; außerdem konnten viele der Freiwilligen auch die außergewöhnlich gute Vorbereitung erneut wertschätzen, die das MaZ-Programm in Salzkotten bietet, sodass mögliche „No-Go“s von vornherein vermieden werden.


Ehemaligen WE 2015

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Erde.

Abschließend ging es dann am Sonntag um MaZ in Salzkotten. Die geplante Assisi-Fahrt, Verbesserungen an der Vorbereitung der neuen MaZ, ein neuer Name für das Ehemaligenwochenende, das Sommerfest und Aktionen wie einen MaZ-Adventskalender (der im Dezember hier auf der Homepage zu finden ist) und MaZ-Wichteln, all das wurde neu bedacht und mit vielen Ideen bereichert. So kann das neue MaZ-Jahr gut starten und wer weiß, spätestens beim nächsten Ehemaligen-Wochenende geht es zurück ins Kloster.

Kathrin Oel (MaZ 2013-14)

Einführungsseminar Indonesien 2015

MaZ 2015 Indonesien

Die MaZ 2015 / 2016 sind in Indonesien angekommen.




Wir steigen aus dem Flugzeug aus und es steht für uns alle fest: Hier riecht es nach Indonesien. Tropisch-feucht-warme Luft und uns anlächelnde Menschen sind unsere ersten Eindrücke. Schwester Gregorya, ein uns bekanntes Gesicht aus Salzkotten, holte uns ab und brachte uns mit dem Taxi von Medan nach Pematang Siantar. Dort im Mutterhaus wurden wir so herzlich und offen begrüßt und aufgenommen, dass wir uns sofort wohl fühlten...trotz leichtem Schlafentzug der langen Reise. So viele junge Schwestern sind auch dabei, teilweise nicht älter als wir.

Die Maz'ler der letzten Jahre hatten uns darauf vorbereitet: Morgens, Mittags, Abends Fisch mit Reis zum Essen zu bekommen, und doch waren wir zuerst leicht überrascht als wir uns morgens nach der Messe um 6:30 Uhr „Ikan dan Nasi“ (Fisch und Reis) auf die Teller schaufelten. Eigentlich aber echt ganz lecker und gibt definitiv mehr Energie als Brot mit Schokoladenaufstrich. Dass die Indonesier immer Reis essen, ließ Lisa beim lernen des „Vater Unser“ auf Indonesisch feststellen, dass der Text eigentlich nicht sehr zutreffend ist, denn „unser täglich Brot“ hätte doch irgendwie besser „unser täglich Reis“ heißen müssen.

Mit dem Indonesisch-Sprachkurs bei Schwester Gregorya und Schwester Gisela gelingt es uns immer besser auch mit den nicht englisch-sprechenden Schwestern Kontakt aufzunehmen. Manchmal gibt es ein großes Sprachchaos aus Englisch-Deutsch-Tetum-Indonesisch-Vokabeln, was nicht selten zu Verwirrung und Gelächter führt.


Indonesien Ankunft 2015

Auch wenn das Seminarprogramm nicht so straff und vollgepackt ist wie auf den Vorbereitungsseminaren in Salzkotten, so ist es doch unglaublich lehrreich und auch so fallen wir abends todmüde in unsere Pandabären-Bambus-Moskitonetz-Betten.

Ich denke, es ist für uns alle ein großer Vorteil und macht uns den Anfang einfacher, dass wir uns schon durch die letzten Seminare so gut kennen. Wir können in der Gruppe über alle Probleme und Erlebnisse offen sprechen und verstehen uns unglaublich gut. Wir haben in diesen 10 Tagen hier in Indonesien gemerkt, wie wichtig es ist, ein solches Jahr gemeinsam zu beginnen, und hoffen, dass wir uns in einem halben Jahr zum Zwischenseminar wiedertreffen werden. Denn mit wem könnte man sich besser über das Erlebte und Gelernte austauschen als in der Gruppe, mit der man all das angefangen hat.

(Talli, Freiwillige auf Nias 2015-16, 10.09.2015)

Einführungsseminar Malawi 2015


Malawi Einführungsseminar
Sechs Missionare auf Zeit (MaZ) sind 2015 / 2016 in Malawi.

Nach langem Warten und einer guten Vorbereitungszeit in Salzkotten ging es für uns sechs MaZ'lerinnen am 15.08.2015 endlich nach Malawi. Bevor wir in unsere Projekte kommen würden, hatten wir ein zweiwöchiges Einführungsseminar in Ludzi. Dort wurden wir intensiv auf unser kommendes Jahr vorbereitet und dank großer Mühen, Freundlichkeit und Verständnis der Schwestern und Lehrer/innen wurde uns das Ankommen in das für uns noch fremde Land erleichtert.

Neben dem täglichen Chichewa-Unterricht fanden sich Einheiten wie "Interaction", "Cooking & Cleaning" und "Dressing&Washing" im Stundenplan wieder. Vor allem die Interaction-Stunden am Donnerstagnachmittag haben uns große Freude bereitet und ganz nebenbei verbesserte sich dabei bereits unser Chichewa. Auf langen Spaziergängen durch kleine, nahe gelegene Dörfer und zu einem großen Staudamm haben wir immer wieder Menschen und Kinder getroffen, die uns überall herzlich und offen begrüßten. Aufgrund dessen waren die "Ausflüge" zum örtlichen Markt um einiges länger als unsere Einkäufe in Deutschland. An jeder Ecke unterhält man sich mit jemand anderem und überall bekommt man neue Eindrücke. Auch die Kirche in Malawi unterscheidet sich sehr von der in Deutschland. So gibt es beispielsweise vier große Flügel mit Sitzreihen, die alle auf dem Altar ausgerichtet sind. Die gesamte Messe ist mit Gesang ausgeschmückt und jeder bewegt sich im Takt dazu. Für uns ist es atemberaubend, für die Einheimischen normal. Getanzt und gesungen wird in Malawi überall.

Zum Abschluss unseres Seminars in Ludzi haben uns die Schwestern zur konventeigenen Farm eingeladen. Neben Tomaten und Kohl fanden wir auf den Feldern Bananen, Mangos, Orangen, Zuckerrohr, Papayas und Mais. Beim gemeinsamen Kochen von Nsima, dem traditionellen Gericht, hatten wir jede Menge Spaß.

Gut ausgerüstet nahmen wir dann am Dienstag (01.09.2015) voneinander Abschied und machten uns mit gutem Gewissen auf in unsere Projekte. Die zwei Wochen zu sechst taten uns unglaublich gut.

Lynn & Eva (MaZlerinnen 2015-16 in Guilleme, Malawi)


Aussendung 2015



Aussendung 2015

Salzkotten, 13. Juli 2015. Bald starten sie ihren Freiwilligendienst in Malawi, Rumänien, Indien, Indonesien oder Osttimor: 21 junge Menschen, die als Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten für ein Jahr ins Ausland gehen. Am Samstag, 11. Juli, feierten sie den Aussendungsgottesdienst in der Mutterhauskirche in Salzkotten. mehr 

 


Ein geistlicher Impuls für jeden Tag: Hier geht es zum Tagesimpuls der Benediktinerabtei Münsterschwarzach.
Herzliche Einladung auch zu unseren Gottesdiensten in der Mutterhauskirche.

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Schwester M. Angela Benoit ist neue Provinzoberin

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Provinzkapitel eröffnet

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