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Tafel-Läden

 

Schwester Daniela  
Schwester M. Daniela (rechts)

 

Schwester M. Daniela Ließke und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Herten sammeln und verteilen Lebensmittel für die Tafeln in Herten und organisieren einen Laden für gebrauchte Kinderkleidung:

Hermann Lamers leistet Knochenarbeit. Mit seinem Kollegen Gerd Psonka schleppt er seit 8.30 Uhr heute morgen Kisten mit Gemüse, Brot, Joghurt, Milch und Eiern in den Caritas-Bully, mit dem sie durch Herten, Westerholt und bis an die Grenzen von Buer und Gelsenkirchen kurven, 60 km pro Schicht. Von einem Laden zum nächsten, von Edeka zu Lidl, dann zu Real, zu Rewe, zur Bäckerei Lensmann, zu Wessels Hof, und das sind längst nicht alle. Gebefreudig, sagen die Fahrer, sind vor allem die kleinen Einzelhändler, besonders die Bäcker, die ihr Brot noch selber backen und deshalb mehr mit ihrem "Produkt" verbunden sind.
Die beiden sind in Sachen Caritas unterwegs: Für die Tafel-Läden in der Hertener Sedanstraße und in der Geschwisterstraße in Westerholt sammeln sie Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände bei den Händlern ein, in der Weihnachtszeit gehört auch schon mal Christbaumschmuck dazu. Natürlich sind die Lebensmittel frisch und vor dem Verfallsdatum, manche Konservendose hat eine Delle, das macht sie zum Cariats-Laden-Kandidaten.

 

Viele ehrenamtliche Helfer

Heute ist Dienstag, also hat der Tafel-Laden Sedanstraße von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Seit dem frühen Morgen werkeln hier Schwester M. Daniela, ausgebildete Kauffrau, Gründerin und Organisatorin des Projekts und ihre Mitarbeiterinnen, um die Waren, die die Fahrer anliefern, für den Verkauf fertig zu machen.
Als Hermann Lamers und sein Kollege das erste Mal den Bully entladen, stehen die weiteren Helferinnen und Helfer schon bereit: Warenkörbe werden ausgepackt, dann gilt es, Gemüse zu putzen, Waschmittel abzuteilen und in handliche Tüten zu füllen, Milch und Joghurt in die Kühlschränke zu packen, Eier aus Zwölferpackungen in Viererkartons zu befördern, Aufschnitt zu schneiden und viele Dinge mehr.
Wie in jedem Geschäft werden die Waren in Regalen dekorativ ansprechend eingeordnet. Das machen die Damen gern und mit einem Lächeln. "Die Stimmung bei uns ist prima", da sind sich alle einig.
"Was reinkommt, wissen wir nie", sagt Schwester M. Daniela. Sie ist die Seele des Geschäfts und guter Geist. "Ohne uns würden die Sachen weggeworfen".

 

"Gebt eine Rose dazu"

"Gebt eine Rose dazu", rät Schwester M. Daniela ihren Freiwilligen im Verkauf. Damit meint sie, dass die Kunden mit Herzlichkeit und Wärme willkommen geheißen werden und ein gutes Wort mit nach Hause nehmen.
Genauso wie der Fahrdienst ist die Arbeit im Laden durchorganisiert bis ins Kleinste. Ca. 40 Ehrenamtliche stehen für die Vorbereitung morgens und zweimal wöchentlich für den Verkauf zur Verfügung, wobei Herten eine der ganz wenigen Städte ist, in denen zwei Tafel-Läden an jeweils zwei Tagen pro Woche bereitstehen.
Auch in Herten wächst die Zahl der Bedürftigen stetig. Über 300 "Stammkunden" sind es inzwischen, etwa 60 an einem Verkaufstag, alle ausgestattet mit dem "Herten-Pass" von der Stadt und einer Kundenkarte, die beim Einkauf zur Kontrolle dient: alleinerziehende Mütter, Familien, die von der Hartz IV leben, alte Menschen mit kleiner Rente und Aussiedler.
Und wer nicht in den Laden kommen kann aufgrund von Krankheit oder Gehbehinderung, wird zu Hause beliefert - und auch sie haben Anspruch auf ein nettes Wort, einen guten Rat und Hilfe.


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