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Einsatz für Flüchtlinge

 

Schwester Stefanie Herten
Begegnung der Kulturen: Schwester M. Stefanie
beim „Tanzen mit Frauen aus aller Welt.“

 

Schwester M. Stefanie Müllenborn engagiert sich in Herten seit vielen Jahren für Flüchtlinge. Künftig möchte sie besonders für Begegnungen der Flüchtlinge untereinander und mit Deutschen sorgen. Gefragt sind ihr Rat und ihre Hilfe aber nach wie vor auch in der Einzelfallhilfe für Flüchtlinge in besonders schwierigen Situationen.

Tanzen und Freude hängen eng miteinander zusammen. Und so lachen sie viel, die Frauen, denen in ihrer Situation oft nicht zum Lachen zumute ist. Bis zu 50 Frauen und Mädchen aus dem Kosovo, Syrien, Nigeria, Aserbaidschan, Eritrea, Albanien, Mazedonien oder Äthiopien kommen zum „Tanzen mit Frauen aus aller Welt“ im „Hotel Shira“, einer Unterkunft für Flüchtlinge. „Viele der Frauen sind schwer traumatisiert“, erklärt Schwester M. Stefanie. Zudem leben sie nun in einem Land, dessen Sprache und Kultur ihnen fremd ist. Der Tanz führt sie zusammen und lässt Sorgen und Ängste vergessen. „Die Fülle der vielen Tänze aus den unterschiedlichen Kulturen verbindet die Frauen zur heilenden Gemeinschaft, in der sie ganz vergessen können, woran sie leiden“, sagt Schwester M. Stefanie. Es sind Begegnungen, wie diese, die sie künftig noch mehr fördern möchte.

Doch auch in der Einzelfallhilfe ist Schwester M. Stefanie immer wieder gefragt. So berichtet sie von einem Mann aus Eritrea, der als anerkannter Asylbewerber seine Familie nach Deutschland holen wollte. Die Frau aber erhielt in ihrem Heimatland keine Pässe. Zweimal versuchte sie mit ihren Kindern das Land ohne Pässe zu verlassen, und zweimal wurde sie verhaftet. Mehrere Monate saß sie mit den Kindern in Eritrea im Gefängnis. Als sie schließlich frei kam, hieß es in Deutschland, dass die Frist für eine Familienzusammenführung abgelaufen sei. Durch Vorsprache bei verschiedenen Stellen versucht Schwester M. Stefanie doch noch zu erreichen, dass die Familie in Deutschland wieder vereint wird.

Zwei Beispiele, die zeigen, wie sich Schwester M. Stefanie für die Flüchtlinge in Herten einsetzt.


„Lass die Fremden ins Land kommen
und alles wird blühen."
Hl. Stephan von Ungarn

 


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