In der Vortragsreihe „Nahe Fremde“ geht es am Mittwoch, 25. Oktober, um das Verhältnis von Christen zu den nichtchristlichen Religionen. Unter dem Titel „Wir und die Anderen“ wird dazu Pastor Dr. Andreas Rohde, Spiritual im Paulus-Kolleg in Paderborn referieren. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Mutterhaus.  Mehr...

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Ordensgründerin Mutter M. Clara

Mutter M. Clara

 

 

Der Lebensweg unserer Gründerin ist nicht geradlinig verlaufen:
Theresia Pfänder wird am 6. Dezember 1827 in Hallenberg/Westfalen geboren. Als Zwölfjährige muss sie sich für eine der Konfessionen ihrer Eltern entscheiden. Theresia wählt die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche, der ihre verstorbene Mutter angehört hatte, obwohl sie eine besonders innige Beziehung zu ihrem evangelischen Vater hat. Später ringt sie um seine Zustimmung, als sie in die Ordensgemeinschaft der Schwestern der Christlichen Liebe in Paderborn eintreten will. Nach neun erfüllten Jahren als Ordensschwester und Lehrerin muss sie erkennen, dass sie einen anderen Weg zu gehen hat.

 

Ordensgründung in Olpe

Mit Zustimmung und Unterstützung der Gründerin der Schwestern der Christlichen Liebe, Mutter M. Pauline von Mallinckrodt, und des Bischofs von Paderborn, Dr. Konrad Martin, gründet sie in Olpe eine neue, franziskanische Gemeinschaft mit stärker kontemplativen Zügen. Ins Zentrum ihrer Spiritualität stellt sie die Eucharistie. Die Gegenwart Jesu soll der Mittelpunkt für die Lebensform und die Dienste der Schwestern sein. Die neue Schwesterngemeinschaft erhält den Namen „Schwestern des heiligen Franziskus, Töchter der heiligen Herzen Jesu und Mariä“.

 

Kulturkampf

In den Wirren des Kulturkampfes gerät die stark anwachsende Gemeinschaft in große Schwierigkeiten. Mutter M. Clara sucht Auswege aus der tödlichen Lähmung. Sie schickt Schwestern nach Frankreich, in die Niederlande und die USA. Vom Bischof, der im Gefängnis sitzt, erhält sie Geheimvollmachten. Durch diese gerät sie nach seinem Tod zunehmend in Konflikt mit der kirchlichen Obrigkeit. Sie wird gezwungen, die Leitung des Ordens niederzulegen. Ihr Werk, ihr Weg scheint zu Ende. Ihr Kampf scheint verloren. Sie pilgert nach Rom, findet aber kein Gehör. Am 5. Oktober 1882 stirbt sie dort nach kurzer Krankheit.

"Ich muss sterben, aber das Werk wird nicht untergehen", sind ihre letzten Worte, bevor sie Salzkotten verlässt. Die Geschichte wird ihr recht geben: Das Werk geht nicht unter. Mit Ende des Kulturkampfes kann sich die Gemeinschaft wieder frei entfalten. Bis heute stahlt Mutter M. Clara Pfänder für die Schwestern unserer Gemeinschaft Orientierung aus.


In der Vortragsreihe „Nahe Fremde“ geht es am Mittwoch, 25. Oktober, um das Verhältnis von Christen zu den nichtchristlichen Religionen. Unter dem Titel „Wir und die Anderen“ wird dazu Pastor Dr. Andreas Rohde, Spiritual im Paulus-Kolleg in Paderborn referieren. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Mutterhaus.  Mehr...

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