In der Vortragsreihe „Nahe Fremde“ geht es am Mittwoch, 25. Oktober, um das Verhältnis von Christen zu den nichtchristlichen Religionen. Unter dem Titel „Wir und die Anderen“ wird dazu Pastor Dr. Andreas Rohde, Spiritual im Paulus-Kolleg in Paderborn referieren. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Mutterhaus.  Mehr...

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Der heilige Franziskus

Hl. Franziskus

 

 

Die fast 800 Jahre alte Botschaft des heiligen Franziskus vom Frieden und der Bewahrung der Schöpfung hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Seine Art zu leben begeistert viele Menschen: Schwestern und Brüder in verschiedenen Ordensgemeinschaften sowie Frauen und Männer in franziskanischen Gemeinschaften. Sie versuchen, nach dem Beispiel und im Geist des hl. Franziskus zu leben. Die Franziskanerinnen von Salzkotten sehen in ihm ebenfalls ihr Leitbild.

 

Wer war Franziskus?

Er erlebt eine unbeschwerte Kinder- und Jugendzeit in einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie in Assisi. Großzügig geht er mit Geld um und liebt das Feiern und Tanzen. Im Krieg zwischen Perugia und Assisi will er zu Kriegsehren kommen, gerät aber in Gefangenschaft, aus der er nach einem Jahr sehr krank heimkehrt. Später entschließt er sich erneut für einen Kriegszug, diesmal nach Apulien. Kurz nach seinem Aufbruch hört er in einem Traum die Frage, warum er dem Knecht folge und nicht dem Herrn. Sofort kehrt Franziskus im Vertrauen auf diese Weisung des Herrn um, ohne den weiteren Weg zu kennen. Durch die Begegnung mit einem Aussätzigen - diese Kranken riefen bisher nur Ekel und Widerwillen in ihm hervor - erlebt sich Franziskus plötzlich als Empfangender. Er erkennt, dass Gott in seinem Leben wirkt.

 

Auftrag Gottes

In der Kirche San Damiano hört er den Auftrag Gottes, seine verfallene Kirche aufzubauen. Unmittelbar beginnt er, die kleine Kapelle zu renovieren. Erst später wird ihm bewusst, dass er seinen Auftrag anders zu verstehen hat. Nicht die Bauwerke sollen ihm ein Anliegen sein, sondern die Gemeinschaft der Menschen, die lebendige Kirche. Sein Vater will diesen Weg seines Sohnes nicht länger tolerieren und bringt ihn vor das kirchliche Gericht. Franziskus verzichtet auf Erbe und Namen und bricht endgültig mit Gesellschaft und Familie. Nur noch Sohn Gottes will er sein, nicht mehr Sohn des Pietro Bernardone. Bei einem Gottesdienst hört Franziskus das Evangelium von der Aussendung der Jünger durch Jesus und spürt: Das ist es, was ich leben soll!

 

Wundmale

Schon bald schließen sich ihm junge Männer an, die mit ihm gehen wollen; zu seinen Lebzeiten sind es bereits Tausende. Nicht alle seine Mitbrüder sind bereit, den Weg zu gehen, den er als Gottes Willen erkannt hat. Für Franziskus beginnen schwere Jahre. In ihm wachsen, trotz aller Schwierigkeiten, die Liebe zu Gott und die Gleichförmigkeit mit Christus, bis hin zu den Wundmalen, die er 1224 empfängt. Zwei Jahre später stirbt er, ganz aufgezehrt von all den Strapazen und seinen schweren Krankheiten.


In der Vortragsreihe „Nahe Fremde“ geht es am Mittwoch, 25. Oktober, um das Verhältnis von Christen zu den nichtchristlichen Religionen. Unter dem Titel „Wir und die Anderen“ wird dazu Pastor Dr. Andreas Rohde, Spiritual im Paulus-Kolleg in Paderborn referieren. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Mutterhaus.  Mehr...

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